DE

| EN

Studieren. Wissen. Machen.

Hochschule der Medien

HdM-Absolventenfeier

"Es war die Nachtigall..."

Auch in diesem Semester wurde er wieder ausgerollt: Der rote Teppich. Am vergangenen Freitag, den 14. Februar 2014, feierten 567 frisch gebackene Medienprofis ihre Bachelor- und Masterabschlüsse im Foyer der Hochschule der Medien unter dem Motto "Die größten Liebespaare der Filmgeschichte".

Der Sozialpreis der Hochschule der Medien ging an: Nina Marie Neukirchen
Die Studenten kommen an die HdM, um später einmal einen der heißbegehrten Jobs in der Medienbranche zu ergattern. Vertieft ins Studium beschäftigen sie sich beispielsweise mit Verpackungen, Medienwirtschaft oder Online-Medien-Management. Die 24-Jährige Nina Marie Neukirchen engagierte sich auch außerhalb des Hörsaals. Für ihr soziales Engagement erhielt sie am Freitag den Sozialpreis der HdM. Über acht Semester kümmerte sie sich nicht nur um das studentische Projekt "Filmrausch", sondern war auch in verschiedenen Hochschulgremien, dem Senat und dem AStA, dem Allgemeinen Studierendenausschuss, aktiv. "Außerdem habe ich mich freiwillig noch für den UStA, den Unabhängigen Studierendenausschuss, engagiert und versucht, die Erstsemesterbegrüßung etwas umfangreicher zu gestalten."

Ihr soziales Engagement ermöglichte Nina Marie einen tollen Einblick in die Hochschule. "Durch meine Arbeit wusste ich immer, an wen ich mich zu wenden habe, wenn es Probleme gab." Ansonsten findet sie es wichtig, den Spaß am Studieren nicht aus den Augen zu verlieren, "sei es zusammen mit Kommilitonen in Lerngruppen oder bei den Projekten während des Semesters."

Auch mal einen Blick über den Tellerrand wagen

Preis für herausragende Absolventen: Patrick Lürwer
Nicht nur für Nina Marie war der Blick in andere Felder immer ein wichtiger Bestandteil während des Studiums. Auch Patrick Lürwer guckte, was es außerhalb seines Studiengangs Bibliotheks- und Informationsmanagement noch zu entdecken gab. "Ich fand es immer wichtig, auch über den Tellerrand zu blicken. Ich interessiere mich zum Beispiel für IT und habe mir in Onlinekursen und bei einem Praktikum am Fraunhofer Institut das Programmieren beigebracht." Rückblickend würde der 27-Jährige heute bereits früher auf den Schwerpunkt der Informationsverarbeitung hinarbeiten.

Ansonsten würde sich Patrick als klassischer 'Prokrastinant' bezeichnen - angefangen zu lernen hat er oft erst zwei Wochen vor den Klausuren. "Wirklich viel gelernt habe ich nicht. Ich bin eher der klassische Student und habe Dinge gerne vor mir her geschoben." Das Interesse für sein Studium und die Arbeit an Projekten hat ihn dann doch immer wieder motiviert. Patrick erhielt den Hochschulpreis des Vereins der Frunde und Förderer der Hochschule der Medien für den herausragenden Absolventen.

Trotz Jobangebot erst den Masteran der HdM

Erhielt den Preis der Flint Group Germany GmbH: Peter Sebastian Schöffler
Für Peter Sebastian Schöffler aus dem Studiengang Druck- und Medientechnologie (Vertiefungsrichtung Digital Publishing) stand der Praxisbezug im Studium immer ganz oben. Ginge es nach dem 27-Jährigen, könnte es davon im Studium ruhig noch mehr geben. Künftigen Absolventen rät er deshalb: "Nach meinen Erfahrungen sollten sie sich rechtzeitig um Praktika und auch um das Thema ihrer Abschlussarbeit kümmern. Damit hat man eine gute Auswahl und kann sich für genau das Praktikum und Thema entscheiden, das einen am meisten interessiert."

Auch wenn Peter Sebastian bereits Jobangebote erhalten hat, möchte der Preisträger der Flint Group Germany GmbH noch den Masterstudiengang Print & Publishing an der HdM absolvieren. Seine ausgezeichnete Bachelorarbeit findet bereits Anwendung in der Praxis: Für die Schweizer Model PrimePac AG entwickelte er ein Verfahren zum alkoholfreien Offsetdruck von migrationsarmen Druckfarben in der Lebensmittelbranche.

Nicht so viel zweifeln, sondern Mut beweisen

Erhielt gemeinsam mit fünf Kommilitonen den Preis für den besten Masterfilm: Navina Heuler, Fotos: Fransiska Böhl
Navina Heuler, eine der Preisträgerinnen des Studiengangs Elektronische Medien für den besten Masterfilm, wünscht sich manchmal ein bisschen mehr Mut – für sich, aber auch auch für ihre Kommilitonen: "Man sollte sich nicht allzu sehr von den Lerninhalten und den geforderten Vorkenntnissen vom Belegen einer Vorlesung abhalten lassen."

In dem Abschlussfilm der sechs Studenten dreht sich alles ums Zweifeln. Die Idee war es, einen Film in nur einem Raum und ohne größere Szenenwechsel zu drehen. "Darüber sind wir dann auf die Kirche und das Thema 'Zweifeln und Hoffnung' gekommen." Viel Raum für Freizeit blieb auch bei diesem Projekt besonders während der Endphase nicht – da musste sie manchmal auf das ein oder andere verzichten. "Allerdings kann man die Arbeit auch immer gut mit anderen Aktivitäten verbinden, indem man Projektbesprechungen beispielsweise bei einem gemeinsamen Grillabend durchführt."

Stephanie Frank

VERÖFFENTLICHT AM

17. Februar 2014

WAS DENKEN SIE DARÜBER?


Verstanden

Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies gesetzt werden. Mehr erfahren