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Hochschule der Medien

Die Alumni der HdM, Teil 18

Kontakte helfen mehr, als graue Theorie

Katja Biallaß arbeitet in Frankfurt als Herstellerin beim S. Fischer Verlag. 2011 hat die 28-Jährige ihren Bachelorabschluss in Mediapublishing an der Hochschule der Medien (HdM) gemacht.

HdM-Alumna Katja Biallaß, Foto: ©Stefan Gelberg

HdM-Alumna Katja Biallaß, Foto: ©Stefan Gelberg

Nach dem Studium an der HdM blieb Katja Biallaß zunächst als Crossmedia-Herstellerin beim Schäffer Poeschel Verlag ihrer Heimatstadt Stuttgart treu. 2012 zog es sie in die hessische Metropole am Main zum S. Fischer Verlag. Dort betreut sie heute als Herstellerin das S. Fischer Sachbuch Programm. Neben der klassischen Buchproduktion - angefangen bei der Layouterstellung über die Materialauswahl bis hin zur Druckbeauftragung - ist sie mit der Umsetzung von E-Books betraut. Außerdem ist Katja Biallaß in der Projektleitung zur Auswahl eines neuen Produktionssystems für die Publikumsverlage der Holtzbrinck-Gruppe tätig.

Alumni-Sprechstunde mit...
Name: Katja Biallaß
Alter: 28
Studiengang an der HdM: Mediapublishing
Jahr des Studienabschlusses: 2011
Thema der Abschlussarbeit: "Workflowoptimierung in einem mittelständischen Sach- und Fachbuchverlag am Beispiel des Motorbuchverlags"

Stationen nach der HdM:
April 2011 bis März 2012: Crossmedia-Herstellerin, Schäffer Poeschel Verlag
seit April 2012: Herstellerin, S. Fischer Verlag

Berufsbezeichnung: Herstellerin

HdM: Wie war Ihr letzter Tag als HdM-Studentin?
Katja Biallaß: Der letzte offizielle Tag als Studentin lief wie in Trance ab. Nach einer kurzen Nacht, in der die letzten Zeilen meiner Bachelorarbeit entstanden, durfte ich endlich die Exemplare an der HdM abgeben. Direkt danach musste ich mich auch exmatrikulieren.

HdM: Wie war der erste Tag nach dem Abschluss?
Katja Biallaß: Schon während meiner Bachelorarbeit habe ich (zunächst in Teilzeit) in meiner ersten Position gearbeitet. Nach der Abgabe der Thesis ging es direkt in Vollzeit weiter. Es blieb also kaum eine Verschnaufpause.

HdM: Wo haben Sie in der HdM am liebsten studiert?
Katja Biallaß: Im MAC-Raum, in dem wir Mediapublishing-Studenten stundenlang an Layouts und ähnlichem saßen. Auch an den Wochenenden traf man hier immer seine Kommilitonen. Während der Bachelorthesis habe ich auch die Bibliothek schätzen gelernt, in der man in Ruhe recherchieren und schreiben kann.

HdM: Wie sieht ihr heutiger Arbeitsplatz aus?
Katja Biallaß: Ich sitze an einem langen Schreibtisch, im Rücken einige Regale mit Ordnern und den Büchern, an denen ich mitgearbeitet habe. Trotz Digitalisierung wird noch viel auf Papier korrigiert, sodass auch Papierstapel täglich auf meinen Schreibtisch landen.

HdM: Was machen Sie heute als erstes, wenn Sie anfangen, zu arbeiten?
Katja Biallaß: Die Aussicht auf die Frankfurter Skyline von der Dachterrasse genießen, die ich jeden Morgen auf dem Weg zum Schreibtisch überqueren muss. Anschließend natürlich den Rechner einschalten, E-Mails checken und gegebenenfalls Frühstück holen.

HdM: Wer war Ihr Lieblingsprof an der HdM und warum?
Katja Biallaß: Das ist schwer zu sagen, weil es während des Studiums immer schwankte, je nachdem, welche Projekte sich der jeweilige Professor hat einfallen lassen.

HdM: Welche Vorlesung ist Ihnen am meisten hängen geblieben und warum?
Katja Biallaß: Eigentlich keine Vorlesung im klassischen Sinn. Mir sind eher die vielen praktischen Projekte im Gedächtnis geblieben. Der Kontakt mit den Verlagen und anderen Unternehmen der Druckbranche hat mir immer sehr viel Spaß gemacht und hilft im Berufsleben mehr, als graue Theorie.

HdM: Was würden Sie anders machen, wenn Sie noch einmal Student wären?
Katja Biallaß: Bei der Begrüßung im ersten Semester wurde die HdM damals als "Spielplatz für Erwachsene" bezeichnet, deren Angebot und Möglichkeiten wir Studierenden unbedingt nutzen sollten. Dies würde ich heute noch intensiver machen.

HdM: An was arbeiten Sie gerade?
Katja Biallaß: An diversen Büchern in den unterschiedlichsten Stadien: Kurz vor dem Satz, erster Satzlauf, kurz vor der Drucklegung. Und an diversen Projekten rund um die Einführung eines neuen Media-Asset-Management-Systems oder der Backlistdigitalisierung.

Kristina Simic

VERÖFFENTLICHT AM

14. März 2014

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