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Starke Frauen: "Die Schadenfreundinnen"

Dreiecks-Beziehung der betrogenen Frauen

Mit dem Wissen der Ehefrau, dem Intellekt der Anwältin und den Brüsten der Geliebten sind sie unschlagbar: Leslie Mann, Cameron Diaz und Kate Upton schließen sich zusammen, um sich an dem Mann zu rächen, der sie alle hintergangen hat. "Die Schadenfreundinnen“ ist eher nichts für Vollblut-Feministinnen, sondern für diejenigen, die gerne über beide Geschlechter lachen.

Betrogene Freundinnen: Kate, Carly und Amber; Quelle: www.fox.de
Die ehrgeizige Anwältin Carly (Cameron Diaz) stellt überraschend fest, dass ihr charmanter Freund Mark (Nikolaj Coster-Waldau) verheiratet ist. Wutentbrannt will Carly das Ganze schnellst möglich vergessen. Doch Marks Bilderbuch-Ehefrau Kate (Leslie Mann), will mehr über die Affäre ihres Mannes wissen. Kate redet mit solch beständiger Naivität auf Carly ein, dass Carly nicht anders kann als eine Quasi-Solidaritätsgemeinschaft mit Kate einzugehen. Dieser zweckmäßige Zusammenschluss wird immer mehr zu einer skurrilen Freundschaft. Als die ungleichen Freundinnen dann auch noch feststellen, dass der Schwerenöter die zwei Enddreißigerinnen mit der jungen Amber (Kate Upton) betrügt, entwickeln sie einen ausgeklügelten Rachfeldzug gegen den gemeinsamen Feind Mark.


Nicht innovativ, aber amüsant

Mit Östrogen im täglichen Smoothie, Enthaarungscreme im Shampoo und Abführmittel im Drink rücken die rachsüchtigen Damen dem notorischen Fremdgeher zuleibe. Diese eher abgedroschenen Angriffe auf seine Männlichkeit sind wenig innovativ, schaffen es aber trotzdem, dass der Kinosaal in schallendes Gelächter ausbricht. Ebenso ist eine enttäuschte Liebe, die in einen Racheplan mündet, bei weitem kein neues Thema - man beachte die Ähnlichkeiten des Films mit "Der Club der Teufelinnen". Nichtsdestotrotz hat "Die Schadenfreundinnen" gut gemachte Slapstick-Momente, die leider an einigen Stellen ein bisschen zu derb wirken. Natürlich ist der Film klischeehaft, natürlich ist er nicht tiefgründig und natürlich wird hier keine grandiose schauspielerische Leistung dargeboten - aber wer erwartet dies von einer Romantik-Komödie? Der Film hält, was er verspricht: leichten Charme und Witz fürs Heimkino.

Erfolgreicher Kinostart

Schon am ersten Wochenende nach Kinostart am ersten Mai zieht "Die Schadenfreundinnen" rund 336 000 Besucher in Deutschlands Kinos. Damit katapultiert sich die Komödie von Regisseur Nick Cassavetes an die Spitze der deutschen Kinocharts. Auch in den USA legte der Film einen Steilstart hin: die erste Woche führte er die US-Kinocharts an und rückte dann auf Platz zwei.

Quellen:
www.focus.de
www.moviepilot.de

Anna Ebner

VERÖFFENTLICHT AM

11. Mai 2014

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