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Hochschule der Medien

Auslandssemester

Mit dem Fulbright-Stipendium in die USA

Wer einen Auslandsaufenthalt in Amerika plant, hat die Möglichkeit, mit dem Fulbright-Stipendium gefördert zu werden. Das Stipendium ist begehrt und die Anforderungen an die Stipendiaten sind hoch - trotzdem haben es fünf Studenten der Hochschule der Medien (HdM) geschafft, einen der begehrten Plätze zu bekommen.

Die Fulbright-Kommission fördert den deutsch-amerikanischen Austausch.
Studieren an einer renommierten Universität in den USA? Für viele ist das ein Traum. Doch wer ein Studium oder Auslandssemester in Amerika anstrebt, sieht oft hohe Kosten auf sich zukommen. Studiengebühren, Lebenshaltungskosten, Reisekosten, Versicherungen - alles muss bezahlt werden. Durch ein Voll- oder Teilstipendium im Rahmen des Fulbright-Programms können Studenten gefördert werden. Für das Studienjahr 2014/2015 haben es fünf Studenten der HdM geschafft, einen der bergehrten Plätze zu erhalten: Jana Schütz (Masterstudiengang Elektronische Medien), Katharina Stroh (Audiovisuelle Medien) und Daniel Scheck (Medienwirtschaft) haben jeweils ein Vollstipendium bekommen, Franziska Heger und Hannah Leute (Werbung und Marktkommunikation) erhalten Reisestipendien. Für alle fünf geht es bald über den großen Teich. Daniel Scheck hat uns verraten, worauf es bei einer Bewerbung für das Fulbright-Stipendium ankommt.

Daniel Scheck hat ein Fulbright-Stipendium erhalten.
HdM: Wie lange werden Sie wo in den USA studieren?
Daniel Scheck: Ich werde im August dieses Jahres nach Columbia, South Carolina ziehen und dort einen Master in International Business an der Darla Moore School of Business machen. Hauptsächlich ging es mir bei der Auswahl des Programms um die Reputation und die Qualität der Lehre. Da die Moore School im Bereich International Business zu den besten Business Schools der USA zählt und trotzdem verhältnismäßig niedrige Studiengebühren hat, fiel mir die Entscheidung letztendlich doch leicht.

HdM: Wann haben Sie sich für das Stipendium beworben?
Daniel Scheck: Für das Fulbright-Stipendium habe ich mich bereits im Juli 2013, also mehr als ein Jahr vor Studienbeginn beworben.

HdM: Wie lief der Bewerbungsprozess ab?
Daniel Scheck: Die Fulbright-Kommission verlangte zunächst eine ausführliche Bewerbung inklusive Empfehlungsschreiben von mehreren Professoren. Danach wurde ich im Oktober 2013 zu einem Interview nach Berlin eingeladen. Die Interviews werden zusammen mit zwei bis drei anderen Bewerben durchgeführt und sind teilweise auf Englisch. Die finale Zusage für das Fulbright-Stipendium bekam ich im November.

HdM: Welchen Kosten werden für Sie durch das Stipendium getragen?

Daniel Scheck: Der Maximalbetrag der Förderung liegt bei $ 34.500. Dieser Betrag wird vorrangig für die Lebenshaltungskosten in den USA verwendet. Der Restbetrag kann dann für die Studiengebühren eingesetzt werden. Alle Kosten, die den Maximalbetrag übersteigen, müssen selbst finanziert werden. Neben der Förderung kommt Fulbright für die Flüge, die Bewerbungskosten und eine Versicherung auf.

HdM: Worauf müssen Bewerber achten, wenn sie sich für ein Fulbright-Stipendium bewerben wollen?
Daniel Scheck: Besonders beachtet werden sollte das Interview. Entscheidend ist hier eine sehr gute Vorbereitung. Zudem sollte man sich auch um gute Empfehlungsschreiben bemühen.

HdM: Was würden Sie anderen Bewerbern für Tipps geben, um ihre Chancen auf ein Fulbright-Stipendium zu erhöhen?
Daniel Scheck: Man sollte sich in den Interviews unbedingt etwas zutrauen und auch mal eine eher kontroverse Meinung vertreten, die dann in der Gruppe diskutiert wird. Fulbright fördert gerne Studenten, die sich mit den USA auch kritisch auseinandersetzen. Jedem Bewerber muss klar sein, dass sich die Fulbright-Kommission dem interkulturellen Austausch verschrieben hat. Dementsprechend sollten die Antworten auf entsprechende Fragen auch diesen interkulturellen Austausch adressieren.

HdM: Worauf freuen Sie sich am meisten, was ihren Studienaufenthalt in den USA angeht?
Daniel Scheck: Am meisten freue ich mich auf den amerikanischen College Lifestyle und die akademischen Erfahrungen, die ich in den USA machen werde. Und natürlich College Football!

Bis zum 24. Juni 2014 haben HdM-Studenten eine neue Chance: Dann ist der Bewerbungsschluss für Fulbright-Stipendien im Hochschuljahr 2015/2016.

Bei Fragen rund um Auslandsaufenthalte und Fördermöglichkeiten hilft das Akademische Auslandsamt gerne weiter.

 

Kristina Simic

Infokasten Fulbright-Stipendium

Das nach dem amerikanischen Senator J. William Fulbright benannte Austauschprogramm fördert den akademischen und kulturellen Dialog zwischen Deutschland und den USA und gehört zu den renommiertesten Förderprogrammen weltweit. Die Voll- und Teilstipendien der Fulbright-Kommission richten sich an deutsche Studenten und Graduierte von Universitäten und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften. Sie werden für den Studienaufenthalt an einer amerikanischen Hochschule bereitgestellt oder können für einen kombinierten Studien- und Praxisaufenthalt verwendet werden.

VERÖFFENTLICHT AM

22. Mai 2014

KONTAKT

Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Martina Schumacher

Akademisches Auslandsamt

Telefon: 0711 8923-2039

E-Mail: schumacher@hdm-stuttgart.de

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