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Fußballweltmeisterschaft 2014

Schnelle Bälle und heiße Rhythmen

Die Fußballweltmeisterschaft in Brasilien steht vor der Tür und passend dazu werden massenweise WM-Songs veröffentlicht. Auch ein ehemaliger HdM-Student steuert eine Anfeuer-Hymne für die DFB-Elf bei. Welche Lieder die Fans sonst noch in Feierlaune versetzen sollen, haben wir hier zusammengefasst.

One Love, One Rhythm, das Album mit allen offiziellen Songs der Fußball WM 2014. Foto: Sony Music Entertainment/FIFA
Wie zu jedem Fußballgroßereignis darf auch 2014 der Soundtrack mit der Musik zur WM nicht fehlen. Dabei gibt es neben den offiziellen Songs der FIFA, die auf dem Album "One Love, One Rhythm" veröffentlicht wurden, auch jede Menge inoffizieller Songs, die für gute Laune und Feierstimmung sorgen sollen.

Superstars und südamerikanische Rythmen

Der offizielle Song zur Fußball WM 2014 kommt von Pitbull und heißt "We are One (Ole Ola)". Verstärkung bekommt der US-Rapper von Jennifer Lopez und der brasilianischen Sängerin Claudia Leitte, die als größtes Nachwuchstalent ihres Landes gilt. Pitbull und "La Lopez" standen schon mehrmals gemeinsam am Mikrofon, unter anderem für Jennifer Lopez Nummer 1 Hit "On the Floor". Die offizielle Hymne der WM trägt den Titel "Dar um Jeito (We Will Find A Way)" und wurde von dem Musikerquartett Carlos Santana, Wyclef Jean, Avicii und Alexandre Pires eingespielt. Live wird der Song bei der Abschlussfeier der WM in Rio de Janeiro performt, während Pitbull & Co. bei der Eröffnungsfeier auftreten werden. Einen weiteren offiziellen Song steuert Ricky Martin bei. Er singt den Siegertitel des Supersong-Contests von WM-Sponsor Sony. "Vida" ist schon der zweite offizielle WM Song von Ricky Martin: 1998 wurde er mit seinem Lied "La Copa De La Vida" ("The Cup Of Life"), das 1998 die WM-Hymne war, weltbekannt.

Shakira, Mr. Santos und Andreas Bourani

2010 sorgte Superstar Shakira mit dem offiziellen WM-Song "Waka Waka" für weltweites Südafrika-Feeling. Auch in diesem Jahr hat der kolumbianische Superstar einen Song für das Fußballgroßereignis in Petto: Die dritte Single "Dare" (La La La) von ihrem aktuellen Album "Shakira" wurde unter dem Titel "La La La (Brasil 2014)" für die WM neu aufgelegt. Unterstützt wird Shakira bei der neuen Version von dem brasilianischen Künstler Carlinhos Brown; im neuen Video zum Song sind neben Shakiras Lebensgefährten, dem spanischen Fußballer Gerard Piqué, auch Lionel Messi, Neymar oder Cesc Fàbregas zu sehen. Südamerikanische Trommeln und Dance-Beats machen "La la la" zum Dancefloorhit.

Auch aus Stuttgart kommt eine Anfeuer-Hymne für die DFB-Elf. Mr. Santos, den meisten besser bekannt als Ju von den Massiven Tönen, hat in Kooperation mit DFB-Sponsor Mercedes den WM-Song "Das dicke dicke Ding" heraus gebracht. Das Musikvideo zum Song wurde in Stuttgart, Berlin und München gedreht. Zu sehen sind darin neben Mister Santos, der mit bürgerlichem Namen Joao dos Santos heißt, an der HdM Medienwirtschaft studiert hat und 2013 seinen Abschluss machte, unter anderem Fußballlegende Franz Beckenbauer, Cro, Uschi Glas und Max Herre. Der Beat geht ohne Umweg in die Beine - Ohrwurmpotenzial!

Ein weiterer Anwärter auf den beliebtesten inoffiziellen WM-Song ist "Auf uns", die aktuelle Single von Andreas Bourani. Der Song, der Ende April 2014 veröffentlicht wurde, stürmte auf Anhieb die deutschen Singlecharts und hielt sich drei Wochen auf Platz 1. Was "Auf uns" so besonders macht? Der Song klingt nach einem lauen Sommerabend mit Freunden. Der perfekte Soundtrack für den Feierabend beim Public Viewing.

Und sonst?

Natürlich gibt es auch in diesem Jahr WM-Songs, die eher das Prädikat "nervig" als "unterhaltsam" oder gar "gut" verdienen. Einer von ihnen wird von Melanie Müller, der amtierenden Dschungelkönigin 2014, gesungen. Mit "Auf geht's, Deutschland schießt ein Tor" versucht die Blondine, die DFB-Elf zum Toreschießen zu animieren. Auch Enterainer Stefan Raab schickt einen Song ins Rennen: "Wir kommen, um ihn zu holen" läuft in der Kategorie "Reim dich, oder ich fress dich", hat vielleicht kein enormes Hitpotenzial, dafür aber den einen oder anderen Lacher zu bieten.

Quellen:
de.fifa.com/worldcup
twitter.com/fifamedia
www.wikipedia.org
www.giga.de
www.wm2014-infos.de
www.stuttgarter-zeitung.de

Kristina Simic

VERÖFFENTLICHT AM

06. Juni 2014

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