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Hochschule der Medien

Studie Dialogmarketing

Zielgruppenorientiertes Onlinemarketing gewinnt an Bedeutung

Welche digitalen Marketingkanäle haben Potenzial und wie sieht die Nutzung von Kundendaten in der Praxis aus? Professoren der Hochschule der Medien haben gemeinsam mit United Internet Dialog im Mai 2014 über 100 Experten zu den Entwicklungen im digitalen Dialogmarketing befragt.

Im Juni 2014 erschien die neue Studie "Digital Dialog Insights". Grafik: DDI
Prof. Harald Eichsteller und Prof. Dr. Jürgen Seitz von der HdM haben im Juni 2014 eine Studie zum Thema Dialogmarketing herausgebracht. Die Befragung von über 100 Experten aus den Bereichen produzierendes Gewerbe, Handel und Dienstleistung wurde gemeinsam mit der United Internet Dialog GmbH, Spezialist auf dem Gebiet des Dialogmarketings, und dem Deutschen Dialogmarketing Verband e.V., zum dritten Mal durchgeführt.

Targeting reduziert Streuverluste

Die Studie mit dem Titel "Digital Dialog Insights" zeigt aktuelle und zukünftige Entwicklungen im digitalen Dialogmarketing auf. In diesem Jahr lag der Fokus der Expertenbefragungen auf dem Thema Data Management in Unternehmen. Hierbei geht es um die Nutzung von Daten, deren Ziel  es ist die auf den Addressaten zugeschnittene Onlinewerbung zu verbessern.

Die Studie zeigt, dass die Reduzierung von Streuverlusten in der Online-Werbung mit den sogenannten Targeting-Methoden (genaue Zielgruppenansprache) in den Unternehmen, im Handel und produzierenden Gewerbe gegenüber 2012 an Bedeutung gewonnen und zwischen 10 und 50 Prozent zugelegt hat. Weiterhin auf Platz eins ist dabei die Nutzung von Daten, die durch Customer-Relationship-Management gewonnen wurden. Die CRM-Daten werden bei 60 Prozent der Unternehmen für konversionsstarke Kampagnen genutzt. Im Handel und im produzierenden Gewerbe liegt die Verbreitung sogar bei 70 Prozent.

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Einsatz von datengetriebenen Marketing-Kanälen. Grafik: DDI
Bei der Frage "In welchen digitalen Marketingkanälen haben datengetriebene Optimierungen die höchste Verbreitung?" antworten die Experten wie folgt: Auf den beiden ersten Rängen sind Suchmaschinen-Marketing (57 Prozent) und E-Mail-Marketing (54 Prozent).

Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Mit diesen beiden Marketing-Kanälen wird auch ein Steigerungspotenzial verbunden, das bei rund 50 Prozent der Befragten fast ganz vorne liegt. In das Mobile-Marketing stecken 60 Prozent der Experten noch etwas mehr Hoffnung. Zwei Drittel der befragten Experten sind sich einig: durch den Einsatz von mehreren, verbundenen Kanälen lässt sich die Marketingwirkung steigern. Gleichzeitig glaubt aber nur ein Drittel an die tatsächliche Umsetzung im Bereich der intergrierten Kommunikation. Prof. Harald Eichsteller ist der Ansicht, dass diese Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit möglicherweise an mangelndem Know-how, technischen Problemen und einem knappen Budget liege.

Mehr Ergebnisse und die Studie finden sich unter www.digital-dialog-insights.de.

Quellen:
Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.
Wirtschaftslexikon Gabler
onlinemarketing-praxis.de
digital-dialog-insights.de

Ann-Katrin Wieland

VERÖFFENTLICHT AM

27. Juni 2014

KONTAKT

Prof. Harald Eichsteller

Medienwirtschaft

Telefon: 0711 8923-2250

E-Mail: eichsteller@hdm-stuttgart.de

Prof. Dr. Jürgen Seitz

Medienwirtschaft

Telefon: 0711 8923-2741

E-Mail: seitz@hdm-stuttgart.de

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