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Hochschule der Medien

DPRG-Junior-Award

HdM-Studenten im Finale des Deutschen PR-Preises

PR für einen guten Zweck: Zwei Teams von der Hochschule der Medien haben Kommunikationskonzepte für den Caritas Verband Gladbeck e.V. entwickelt und es damit in die Finalrunde des „Internationalen Deutschen PR-Preises" geschafft.

Zur Detailansicht Der Vorschlag des Teams um Simon Eberhardt

Der Vorschlag des Teams um Simon Eberhardt

Zur Detailansicht Das Plakat des Teams von Lea Bührer

Das Plakat des Teams von Lea Bührer

Der „Internationalen Deutschen PR-Preis" wird jährlich von der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) verliehen, einem Berufsverband mit rund 2.500 Mitgliedern aus der Kommunikationsbranche. In der Kategorie „Junior Award" zeichnet die DPRG herausragende PR-Konzepte für Non-Profit-Organisationen aus, die von Studenten, Trainees oder Volontären entwickelt wurden. Einzelpersonen oder Teams bis zu drei Personen können teilnehmen.

Zwei Finalisten

Mit zwei Teams aus dem Studiengang Werbung und Marktkommunikation stellt die Hochschule der Medien (HdM) in diesem Jahr zwei der drei Finalisten in der Kategorie „Junior Award". Die sechs Studenten mit der Vertiefungsrichtung Public Relations erstellten Kommunikationskonzepte für den Caritas Verband Gladbeck e.V. Im April 2014 startete dort ein Projekt zur präventiven Unterstützung für Kinder, deren Eltern psychisch krank oder suchtkrank sind. Mit verschiedenen Angeboten und Sprechstunden sollen betroffene Kinder vor eigenen Erkrankungen bewahrt werden. Das Kommunikations-Problem: Fachleute und Betroffene wissen wenig bis nichts über das Projekt.

Kinder im Mittelpunkt

Die eingereichten PR-Konzepte sollten Lösungsansätze liefern, professionelle Kriterien erfüllen und wirtschaftlich realisierbar sein. Neben einer Analyse der Ausgangssituation mussten Vorschläge zur Umsetzung und zur Evaluation der eingesetzten Instrumente enthalten sein. Lea Bührer konnte im Team mit Maren Wittmann und Frederic Gallois überzeugen. „Wir wollten Aufmerksamkeit für das Thema generieren, ohne die Betroffenen zu negativ darzustellen. Das Problem soll in der Gesellschaft diskutiert werden und nicht mehr tabu sein", erklärt sie. „Die Kinder stehen im Mittelpunkt der Konzeption, in der Umsetzung wird deshalb aus ihrer Sicht gesprochen. Mit Plakaten, einer Fotoaktion mit Prominenten und klassischer Pressearbeit wollen wir hohen kommunikativen Druck erreichen", so Bührer weiter.

Eltern als Helden

Simon Eberhardt und seine Kommilitoninnen Sarah-Luisa Egelhof und Ena Cosic rückten die Eltern in den Fokus. "HELDENHILFE. Für eine sorgenfreie Kindheit", so ihre Leitidee. Eberhardt erklärt: „Für uns sind Eltern Helden. Sie erfüllen eine Vorbildfunktion für ihre Kinder - sind aber nicht unfehlbar und haben ihre Schwächen. Es geht darum, die Eltern und die Öffentlichkeit auf sensible Art wachzurütteln und zu aktivieren, um die Kinder präventiv zu schützen." Als konkrete Handlungsempfehlung legt das Konzept seines Teams dem Caritas Verband Gladbeck e.V. unter anderem die Organisation von Events und eine erhöhte Social-Media-Präsenz nahe. Große Freude an der Erarbeitung der Konzepte hatten beide Teams. Lea Bührer: „Die Arbeit hat uns viele Nerven gekostet - aber auch eine Menge Spaß gemacht." Dass die HdM-Studenten in der letzten Runde plötzlich zu Konkurrenten um den Deutschen PR-Preis werden, ist kein Problem. „Allein, dass wir im Finale stehen, ist ein Traum!", so Bührer. Und Simon Eberhardt ergänzt: „Es ist toll zu sehen, dass unsere Arbeit sich gelohnt hat und wir das im Studium Gelernte im Wettbewerb erfolgreich einsetzen konnten".

Entscheidung im Januar 2015

Wer den Junior-Award der DPRG mit nach Hause nehmen darf, entscheidet eine hochkarätige Jury aus Kommunikationsexperten unter dem Vorsitz von Dr. Prof. Ansgar Zerfaß von der Universität Leipzig. Die Preisverleihung findet am 23. Januar 2015 in Frankfurt/Main statt.

Manuel Kern

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