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Hochschule der Medien

Die Alumni der HdM, Teil 22

Berufsbezeichnung: "Keine Ahnung"

Wer so viele unterschiedliche Projekte stemmt wie Hannes Steim, lässt sich nicht so leicht in eine Schublade schieben. Eine eindeutige Berufsbezeichnung für den ehemaligen Studenten der Audiovisuellen Medien an der Hochschule der Medien (HdM) gibt es nicht. Aktuell wirkt er unter anderem in der Stuttgarter Kulturszene mit.

HdM-Alumnus Hannes Steim, Foto: (c) Maria Assunta Marci

HdM-Alumnus Hannes Steim, Foto: (c) Maria Assunta Marci

Eigentlich betreibt Hannes Steim die Produktionsfirma FARBEWEISS und betreut Kunden wie WG-Gesucht oder Universal Music. Daneben steckt der Alumnus der HdM jedoch hinter dem einen oder anderen bekannten Projekt, sei es im Bereich Mode oder Kultur. So veranstaltet er in diesem Jahr zum fünften Mal das Clubfestival POPNOTPOP und lädt zahlreiche Liveacts und DJs nach Stuttgart ein. Nebenbei hat er dafür gesorgt, dass in den Stuttgarter Calwer Passagen vom 1. November 2014 bis zum 31. Januar 2015 temporär unter dem Namen FLUXUS diverse Popupstores eröffnen konnten. Auch vertreten: seine eigene Modeboutique LÀ POUR LÀ.

Alumnisprechstunde mit ...
Name: Hannes Steim
Alter: 35
Studiengang an der HdM: Audiovisuelle Medien
Jahr des Studienabschlusses: 2006
Thema der Abschlussarbeit: Labelgründung & Labelarbeit
Stationen nach der HdM:
2006 Gründung der Produktionsfirma FARBEWEISS
2010 Veranstaltung des jährlichen Clubfestivals POPNOTPOP 
2011 Eröffnung Modeboutique LÀ POUR LÀ
2014 Konzeption und Umsetzung der Temporary Concept Mall FLUXUS in der Calwer Passage

Berufsbezeichnung: keine Ahnung

HdM: Wie war Ihr letzter Tag als HdM-Student?
Hannes Steim: Da kann ich mich leider nicht mehr dran erinnern. Am ehesten noch an die Präsentation der Studioproduktion "Was ich meine" im Rahmen der Medialounge. Das war auf jeden Fall aufregend.

HdM: Wie war der erste Tag nach dem Abschluss?
Hannes Steim: Locker und gelöst.

HdM: Wo haben Sie in der HdM am liebsten studiert?
Hannes Steim: Die Studioproduktion Film hat mir am meisten Spaß gemacht.

HdM: Wie sieht ihr heutiger Arbeitsplatz aus? Bitte beschreiben Sie ihn in wenigen Worten.
Hannes Steim: Ich sitze in einem Gemeinschaftsbüro mit zwei weiteren HdM-Absolventen, habe meinen eigenen Raum mit zwei Schreibtischen und jeder Menge Zeugs, das da eigentlich nicht hingehört ...

HdM: Wie fing ein typischer HdM-Tag bei Ihnen an?
Hannes Steim: Kaffee und Kippen.

HdM: Was machen Sie heute als erstes, wenn Sie anfangen zu arbeiten?
Hannes Steim: Kaffee oder seit neustem Matetee.

HdM: Wer war Ihr Lieblingsprof an der HdM und warum?
Hannes Steim: Herr Prof. Wendling, weil er nicht aus der "Lehre" kommt, sondern selbst lange Jahre als Produzent gearbeitet hat.

HdM: Welche Vorlesung ist Ihnen am meisten hängen geblieben und warum?
Hannes Steim: Medienrecht, weil der Dozent ein seriöser Rechtsanwalt mit Anzug war, aber immer ziemlich schlüpfrige Beispiele - gerade zum Thema Persönlichkeitsrecht - gebracht hat.

HdM: Was würden Sie anders machen, wenn Sie noch einmal Student wären?
Hannes Steim: Nichts. Ich kann nur jedem empfehlen, auch Vorlesungen aus anderen Bereichen zu besuchen. Das waren bei mir so Sachen wie Buchhaltung, Existenzgründung oder Business English. Das sind Themen, mit denen man sich schwer tut, wenn man sich an die aus eigenem Antrieb dransetzt.

Corinna Groß

VERÖFFENTLICHT AM

07. November 2014

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