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Hochschule der Medien

Die Alumni der HdM, Teil 23

Von der HdM über Microsoft zu Google

Für Benjamin Koehne ging es von Stuttgart nach New York. Er studierte an der Hochschule der Medien (HdM) Informationswirtschaft, den Vorläufer des Studiengangs Wirtschaftsinformatik und Digitale Medien. Danach promovierte er in Amerika und arbeitet jetzt bei Google in New York City.

HdM-Alumnus Benjamin Koehne

HdM-Alumnus Benjamin Koehne

Mit seinem Informationswirtschaftsstudium, einigen Praktika im Ausland und seiner Promotion in Amerika hat es Benjamin Koehne geschafft, sich einen Job bei einem der größten US-Amerikanischen Unternehmen zu sichern: Er arbeitet als User Experience Researcher bei Google. Dort hat er einen abwechslungsreichen und spannenden Arbeitsalltag. Der HdM-Alumnus plant Usability Studien und führt diese auch aus. Dabei spielen die Gespräche mit Designern, Entwicklern und Produktmanagern eine entscheidende Rolle. Nebenher besucht er regelmäßig interne Vorträge, Workshops und andere Events für die Mitarbeiter, um immer auf auf dem neuesten Stand zu bleiben.

Alumnisprechstunde mit ...
Name:
Benjamin Koehne
Alter:
31
Studiengang an der HdM:
Informationswirtschaft
Jahr der Abschlussarbeit:
2007
Thema der Abschlussarbeit:
Einsatz transparenter Projektionsflächen zur Realisierung eines interaktiven, bildschirmfüllenden Video-Conferencings
Stationen nach der HdM:

2003-2007 Hochschule der Medien Stuttgart2007-2008 Technical Consultant, RIB Software AG in London
2008-2014 Studium in Kalifornien: Ph.D. Programm, auf dem Weg den Master of Science im Jahr 2010
2010 Praktikum bei Microsoft Research Asia, während des Studiums
2013 Praktikum bei Google in New York, während des Stdudiums
2014 User Experience Researcher bei Google, New York City

Berufsbezeichnung: User Experience Researcher

HdM: Wie war Ihr letzter Tag als HdM-Student?
Benjamin Koehne: Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich an meinem letzten Tag an der HdM meine Diplomarbeit (ich war noch Student im letzten Diplomstudiengang) abgegeben. Ich habe mich bei einigen meiner damaligen Professoren persönlich verabschiedet und mich mit meinen HdM-Freunden, die ich während dem Studium kennengelernt hatte, getroffen. In dem Moment hatte ich das Ende dieses Kapitels noch nicht wirklich realisiert.

HdM: Wie war der erste Tag nach dem Abschluss?
Benjamin Koehne: Ich erinnere mich, dass es ein etwas eigenartiges Gefühl war, ab diesem Moment kein Student mehr zu sein. Eine neue Phase schien zu beginnen. Ich war zu dieser Zeit schon in der Planung für meine nächste Station in London und war gespannt auf meine neue Rolle. Gleichzeitig war ich natürlich nervös, ob alles so klappen würde, wie ich es mir vorgestellt hatte.

HdM: Wo haben Sie in der HdM am liebsten studiert?
Benjamin Koehne: Wir waren zu meinem Studium noch in der Wolframstraße untergebracht. Wenn man Ruhe brauchte, bot sich die Bibliothek am besten zum Studieren an. Ansonsten haben wir uns oft in den Computer-Laboren getroffen.

HdM: Wie sieht Ihr heutiger Arbeitsplatz aus? Bitte beschreiben Sie ihn in wenigen Worten.
Benjamin Koehne: Heute bin ich User Experience Researcher bei Google in New York City. Google ist in Manhattan, genauer gesagt in Chelsea, in einem ehemaligen "Port Authority Building" untergebracht. Das Gebäude erstreckt sich über einen kompletten City Block und wurde in ein Büro umgebaut. Wir haben mehrere Restaurants im Gebäude und viele außergewöhnliche Besprechungszimmer und eine unkonventionelle Einrichtung.

HdM: Wie fing ein typischer HdM-Tag bei Ihnen an?
Benjamin Koehne: Typischerweise mit einer Vorlesung in der Wolframstraße und Kaffee, den ein treuer Kommilitone in einer Thermoskanne mitgebracht hat. Teils aber auch mit dem Kampf um einen Parkplatz.

HdM: Was machen Sie heute als erstes, wenn Sie anfangen zu arbeiten?
Benjamin Koehne: Als erstes gibt es ein gutes Frühstück im Büro, währenddessen ich die neuen E-Mails des Tages und kommende Termine durchsehe.

HdM: Wer war Ihr Lieblingsprof an der HdM und warum?
Benjamin Koehne: Ich glaube, das lässt sich nur sehr schwer auf eine Person reduzieren. Ich habe Herrn Roos in den Vorlesungen gerne zugehört. Auch die Vorlesungen und praktischen Veranstaltungen von Herrn Wolf-Fritz Riekert haben mir gefallen. Als es dann um die Betreuung meiner Diplomarbeit ging, habe ich sehr gut mit Peter Thies und Christian Rathke zusammengearbeitet. Insbesondere Herrn Rathke habe ich meine Verbindung an die University of California in Irvine zu verdanken.

HdM: Was würden Sie anders machen, wenn Sie noch einmal Student wären?
Benjamin Koehne: Ich würde mich vermutlich noch viel mehr um Auslandspraktika bemühen. Ich habe während meines Studiums an der HdM ein Praktikum in London absolviert. Es ist nicht zu unterschätzen, wie viel man in einer zunächst fremden Umgebung lernen kann.

Marieke Weller

VERÖFFENTLICHT AM

28. November 2014

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