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Hochschule der Medien

Tag der offenen Tür

Medien zum Anfassen

Am Samstag, den 6. Dezember 2014, war die Hochschule der Medien (HdM) in Stuttgart zwischen 10 und 16 Uhr Werkstatt, Labor und Spielplatz zugleich: Interessenten waren am Tag der offenen Tür eingeladen, das Angebot der Medienhochschule kennenzulernen und bei Workshops selbst aktiv zu werden.

Impressionen vom Tag der offenen Tür
(Fotos: Kim Kunze, Mitra Schmidt)

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Im Neubau wurden die Gäste mit Trommelklängen begrüßt.

Im Neubau wurden die Gäste mit Trommelklängen begrüßt.

Bei den Medieninformatikern konnten die Nao-Roboter bestaunt werden.

Bei den Medieninformatikern konnten die Nao-Roboter bestaunt werden.

Große und kleine Besucher bestaunten die Druckmaschinen der HdM.

Große und kleine Besucher bestaunten die Druckmaschinen der HdM.

Pünktlich um 10 Uhr kamen die ersten Besucher auf den Campus der HdM in Stuttgart Vaihingen. Begrüßt wurden sie von rhythmischen Trommelklängen im Neubau in der Nobelstraße 8. Udo Mildenberger, Dekan der Fakultät Information und Kommunikation der HdM, hieß die Besucher im Audimax des Neubaus willkommen. "Die Idee unseres ersten Tags der offenen Tür ist: Mitmachen", sagte er. So konnten die rund 2000 Besucher sich selbst an der Druckmaschine ausprobieren, eine Radiosendung mitgestalten oder einen Roboter zum Tanzen bringen.

Führungen, Flugdemos und Blick in die Studios

Im Laufe des Tages fanden geführte Rundgänge durch die Räumlichkeiten der Hochschule statt. Dabei durften die Teilnehmer unter anderem einen Blick ins Digitalisierungslabor, die Technikabteilungen und in die neue Bibliothek werfen. Staunende Gesichter verfolgten die Flugdemos des Quadrocopters im Foyer und es konnten SMS-Nachrichten an die fliegende Drohne gesendet werden, die dann auf einem kleinen Bildschirm, der an der Drohne befestigt war, lesbar wurden. Die Führung durch das TV-Studio gab detaillierte Einblicke in die Entwicklung einer Fernsehshow. Auch den Tontechnikern durften Besucher bei der Aufnahme eines Rapsongs über die Schulter schauen und selbst an den Reglern drehen.

In den technischen Laboren der Studiengänge Druck- und Medientechnologie sowie Verpackungstechnik liefen die Maschinen: Im Siebdruck beispielsweise hatten Besucher die Möglichkeit, bunte Zebras auf Jutebeutel zu drucken und in der Verpackungstechnik konnten sie zuschauen, wie Schokolade in bunte Päckchen verpackt wird. Diese wurden anschließend von Studenten des Studiengangs mit selbstgemachten Bauchläden in der HdM verteilt.

Programm für Kids und Workshops zum Mitmachen

Auch den kleinen Gästen wurde ein buntes Programm geboten: Als Schmetterlinge oder Spinnen geschminkte Jungen und Mädchen liefen Zuckerwatten naschend durchs Haus. In Workshops gab es die Möglichkeit, einen Geschenkpapierbogen zu drucken - im Tiefdrucklabor liefen so in zehn Minuten fast 2.000 Meter Geschenkpapier durch die Maschine. Das Hochschulradio horads 88,6 berichtete den ganzen Tag live vom Tag der offenen Tür: Reporter sammelten O-Töne und banden die Gäste in den Entstehungsprozess einer Radioshow ein. Der Besucher Oliver Frate wurde zu seinem ersten Radiointerview eingeladen und fand es super. "Man fühlt sich berühmt", schwärmte er hinterher.

Technik-Gadgets und Infos zur Hochschule

In den Laboren des Neubaus gab es außerdem die Möglichkeit, einen Eyetracker und ein Brainstorm-Interface auszuprobieren. Beim Eye-Tracking wird mit einer Infrarotlampe die Blickachse bestimmt und so die Blickrichtung der Person erfasst. Das Brainstorm-Interface nutzt die Elektroenzephalografie-Technik (EEG), um mittels Gehirnströmungen Dinge auf dem Computer zu lenken und zu bedienen.

Von 12 bis 15 Uhr fand an der HdM auch eine Studienberatung statt, bei der sich interessierte Schüler zu den Studienmöglichkeiten und -voraussetzugen informieren konnten. Am Ende des Tages verließen die Gäste das Haus mit vielen neuen Eindrücken, Infos und kunstvoll verpackter Schokolade.

Corinna Groß

,

Marieke Weller

VERÖFFENTLICHT AM

09. Dezember 2014

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