DE

| EN

Studieren. Wissen. Machen.

Hochschule der Medien

Ausstellung

Pop-up-Schmuckstücke in der HdM-Bibliothek

"Pop-up - Das Buch in der 3. Dimension" - so lautet der Titel der neuen Ausstellung in der Bibliothek der Hochschule der Medien (HdM). Ab dem 11. Juni 2015 werden hier die Schmuckstücke der hauseigenen Pop-up-Buchsammlung gezeigt.

Zur Detailansicht
Die verzauberte Kutsche aus "Cinderella". (Quelle: M.-C. Mönig)
Am 11. Juni 2015 wird um 13:30 Uhr die neue Ausstellung "Pop-up - Das Buch in der 3. Dimension" im Erdgeschoss der HdM-Bibliothek eröffnet. Präsentiert werden die schönsten Pop-up-Bücher des Bibliotheksbestandes. In sieben Vitrinen werden Stücke zu den Themenbereichen Historisches, Kinder und Jugendliche, Pop-up-Kunst und Sachbücher ideenreich vorgestellt.

Was sind Pop-up-Bücher?

Pop-up-Bücher enthalten mehr als nur das geschriebene Wort. Öffnet der Leser eine Seite, so "springt" ihm ein integriertes Buchelement entgegen, das durch aufwändige Falttechniken bis dahin im Buch verborgen war. Die sonst flachen Seiten erobern so die dritte Dimension. Oft ergänzen Papphebel und Türchen diese Pop-up-Komponenten und ermöglichen dem Leser einen Eingriff in das Bildgeschehen. Durch Schieben oder Ziehen wird die ansonsten starre Szenerie um den Faktor der Bewegung erweitert.

Zur Detailansicht
Eines der Kunstwerke aus dem Pop-up-Buch "600 black spots". (Quelle: M.-C. Mönig)
Die Anfänge des Pop-up-Buches

Schon vor der Erfindung des Buchdrucks gab es in handschriftlichen Manuskripten bewegliche Buchelemente wie Klappen, Ziehstreifen oder Drehscheiben. So konnten Sachverhalte unterschiedlichster Bereiche (Astronomie, Astrologie, Mathematik, Medizin etc.) dem Betrachter besser veranschaulicht werden. Diese Bücher richteten sich ausschließlich an ein erwachsenes Publikum. Erst vor etwa 250 Jahren sollten die interaktiven Bücher vor allem die Kinder ansprechen. Die ersten "echten" dreidimensionalen Bücher kamen erst Mitte des 19. Jahrhunderts heraus. Sie enthielten Szenen, die man durch ein Bändchen zu einer Bühne aufziehen konnte. 1930 ließ der amerikanische Künstler Harold B. Lentz über den New Yorker Blue Ribbon Verlag den Begriff "Pop-up" als Markennamen schützen. Seitdem bezeichnet man Bücher mit dreidimensionalen Elementen als Pop-up-Bücher.

Organisation der Ausstellung

Organisiert und aufgebaut wurde die Ausstellung von vier Studentinnen im vierten und sechsten Semester des Studiengangs Bibliotheks- und Informationsmanagement im Rahmen des Wahlmoduls "Projekte in Bibliotheken, Archiven und Museen" unter der Leitung von Prof. Susanne Speck. Die Ausstellung kann noch bis Ende 2015 während der Öffnungszeiten der Bibliothek besichtigt werden.

Diana Madeheim

VERÖFFENTLICHT AM

10. Juni 2015

KONTAKT

Prof. Susanne Speck

Informationswissenschaften

Telefon: 0711 8923-3163

E-Mail: speck@hdm-stuttgart.de

Lesen Sie auch

ARCHIV

Studium
WAS DENKEN SIE DARÜBER?


Verstanden

Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies gesetzt werden. Mehr erfahren