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Hochschule der Medien

Die Alumni der HdM, Teil 32

"Ich würde nichts anders machen"

Benjamin Scheffold machte 2012 seinen Bachelor im Studiengang Wirtschaftsinformatik an der Hochschule der Medien (HdM). Heute arbeitet er als Unternehmensberater bei Deloitte Consulting in Stuttgart.

HdM-Alumnus Benjamin Scheffold

HdM-Alumnus Benjamin Scheffold

Sein Arbeitsplatz kann sich von Monat zu Monat unterscheiden, da Benjamin Scheffold in der Unternehmensberatung nicht lange beim gleichen Kunden bleibt. Eine feste Institution in seinem Arbeitsleben ist jedoch der "Office-Friday", denn in der Regel reist Scheffold donnerstagabends vom Kunden ab, und sitzt freitags im Stuttgarter Büro von Deloitte, was den Austausch unter den Kollegen fördert. Um 17:00 Uhr treffen sie sich zum Wochenabschluss auf ein Glas Sekt - da kann das Wochenende entspannt beginnen.

Name: Benjamin Scheffold
Alter: 30
Studiengang an der HdM: Wirtschaftsinformatik Bachelor
Jahr des Studienabschlusses: 2012
Thema der Abschlussarbeit: "Konzeption, Evaluation und Implementierung eines Management Cockpits auf Basis mobiler Medien für ein global tätiges Finanzunternehmen"

Stationen nach der HdM:
- Master Wirtschaftsinformatik an der Universität Mannheim
- Auslandssemester an der Nanyang Technological University in Singapur
- Deloitte Consulting

Berufsbezeichnung: Consultant IT Advisory

HdM: Wie war Ihr letzter Tag als HdM-Student?
Benjamin Scheffold: Sehr hektisch, da ich meine Bachelorarbeit um 11:30 Uhr abgegeben habe und schon eine Stunde später auf dem Weg zum Frankfurter Flughafen war, um meinen Flug nach Asien zu erwischen. Ich hatte während des Studiums die Möglichkeit, ein sechsmonatiges Praktikum in Thailand zu machen und wollte unbedingt mehr von diesem Land sehen.

HdM: Wie war der erste Tag nach dem Abschluss?
Benjamin Scheffold: Den habe ich teils im Flugzeug und teils in Abu Dhabi auf dem Flughafen verbracht, da ich 11 Stunden auf meinen Weiterflug nach Bangkok warten musste. Aber die letzten Stunden waren ganz angenehm als mich meine Freundin vom Flughafen abgeholt hat.

HdM: Wo haben Sie in der HdM am liebsten studiert?
Benjamin Scheffold: Wir waren damals zu 95% auf die Wolframstraße beschränkt, daher war ich nur selten am Campus in Vaihingen. Dafür hatten wir dort aber sehr viele Gruppenräume und einen großen Aufenthaltsraum, in denen ich mich immer gerne mit meinen Kommilitonen für Gruppenarbeiten getroffen habe.

HdM: Wie fing ein typischer HdM-Tag bei Ihnen an?
Benjamin Scheffold: Meist bin ich sofort unter die Dusche gesprungen und 30 Minuten später schon zur U-Bahn gehastet um zur Vorlesung zu kommen. Wenn Zeit war, habe ich mir beim Bäcker noch einen Kaffee geholt.

HdM: Was machen Sie heute als Erstes, wenn Sie anfangen zu arbeiten?
Benjamin Scheffold: Gerade: Laptop hochfahren, Kaffee holen und dann E-Mails von meinen amerikanischen Kollegen lesen. Denn diese haben die Angewohnheit, mir nachts eine Flut von Emails zu schicken, die ich erst mal lichten muss. Danach geht es in Kundenmeetings.

HdM: Wer war Ihr Lieblingsprof an der HdM und warum?
Benjamin Scheffold: Es gab mehrere. Professor Mildenberger hat leider nur wenige Vorlesungen betreut, die ich aber immer sehr gerne besucht habe, da sie sehr fordernd und interessant waren. Professor Forster hat viele praxisbezogene Kurse angeboten, was sich gerade heute auszahlt. Professor Lehmann fand ich super wegen seinem Business Intelligence Schwerpunkt.

HdM: Welche Vorlesung ist Ihnen am meisten hängen geblieben und warum?
Benjamin Scheffold: Es war eher eine Blockveranstaltung. Im 3. Semester sind Kommilitonen und ich zum sogenannten "Business Bootcamp" gefahren, dass jährlich in Kooperation mit der Fachhochschule Zwickau stattgefunden hat. Dort habe ich an einem Unternehmensplanspiel sowie an einem Rhetorikkurs teilgenommen. Wir mussten in vierer Teams reelle Unternehmensentscheidungen treffen und gegeneinander antreten. Und gerade die richtig gute "Collaboration!!" (Gruppenmotto) innerhalb unseres Teams und das, was ich dort gelernt habe, lassen mich gern daran zurück denken.

HdM: Was würden Sie anders machen, wenn Sie noch einmal Student wären?
Benjamin Scheffold: Ganz ehrlich, nichts. Ich habe meine Verlobte und richtig gute Freunde während dieser Zeit kennengelernt. Ich hatte ein prägendes Auslandssemester in Thailand und habe die HdM mit einem richtig guten Abschluss verlassen, der mir ein Masterstudium und einen interessanten Job ermöglicht hat. Was will man mehr?

HdM: An was arbeiten Sie gerade?
Benjamin Scheffold: Gerade arbeite ich an mehreren Themen. Zum einen setze ich die Governance Struktur für eine Abteilung eines Automobilkonzerns auf, um die Steuerung und Kontrolle von Prozessen und Methoden zu gewährleisten. Zum anderen führe ich einen Projekt Portfolio Management Prozess ein, mit dem der Kunde interne Projekte hinsichtlich Wert und Risiko priorisieren kann. Parallel bereite ich mit Professor Forster einen Workshop für die HdM vor, in dem Studenten am Deloitte Standort Stuttgart eine Case Study lösen können.

 

Kristina Simic

VERÖFFENTLICHT AM

07. September 2015

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A.F.

am 07.09.2015 um 23:31 Uhr

Ich revidiere meinen vorherigen Kommentar. Es ist ja bereits eine Serie. Sollte wohl öfter auf die Seite schauen ;)

A.F.

am 07.09.2015 um 23:29 Uhr

Mhh naja ist ja alles schön und gut. Aber nichts besonderes, eher sehr Durchschnitt. Sind doch alle Berater geworden die an der HdM WI studiert haben. EY, Cap, PWC und wie die alle heißen jeder landet da irgendwo und hat den normalen Berateralltag. Macht mal eine Serie daraus um den aktuellen Studenten einen breiten Eindruck zu geben von dem was folgt.

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