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Hochschule der Medien

Die Alumni der HdM, Teil 33

Vom Fußballfan zum Verleger

Christoph Beutenmüller hat 2009 seinen Abschluss im Bachelorstudiengang Mediapublishing gemacht. Sechs Jahre später hat der leidenschaftliche Fußballfan seinen eigenen Verlag für Fußballkultur und Zeitgeschehen gegründet: "pretty good books". Am 9. Oktober 2015 ist er mit seinem ersten Buch "Matchdays" und Autor Paul Baaijens zu Gast in Stuttgart.

HdM-Alumnus Christoph Beutenmüller. Foto: privat

HdM-Alumnus Christoph Beutenmüller. Foto: privat

"Matchdays" ist eine Geschichte über Londoner Fußballklubs wie der FC Arsenal oder FC Chelsea. Der niederländische Autor besuchte in 35 Tagen 17 Spiele von 13 Londoner Profiklubs und sprach mit Fans, Funktionären, Touristen und Einheimischen. Die deutsche Fassung seines Reiseberichts ist das erste Projekt des HdM-Alumnus Christoph Beutenmüller, der für seinen eigenen Verlag und auch für den Freiburger "modo Verlag" tätig ist.

Derzeit ist er mit "Matchdays" auf Präsentations-Tour, macht unter anderem Halt in Stuttgart und auf der Frankfurter Buchmesse. Aktuell bereitet Beutemüller auch die Veröffentlichung eines Reiseführers vor: "Der London Fußball Guide". "Mein Ziel ist es, pro Jahr zwei bis drei Titel zu veröffentlichen. An Ideen dazu mangelt es nicht ...", so der frisch gebackene Verleger.

Alumnisprechstunde mit ...

Name: Christoph Beutenmüller
Alter: 35

Studiengang an der HdM: Mediapublishing
Jahr des Studienabschlusses: 2009
Thema der Abschlussarbeit: Gratiszeitungen - Chance oder Gefahr für die Tageszeitungen?

Stationen nach der HdM: Thieme (2009-2012), Burger Druck (2012), OZ Verlag (2012-2014), seit April 2014 modo Verlag, seit Februar 2015 pretty good books Verlag

Berufsbezeichnung: Verlags-Allrounder

HdM: Wie war Ihr letzter Tag als HdM-Student?

Christoph Beutenmüller: Nach der Abgabe der Thesis war ich sehr erleichtert und total übermüdet. So sehr, dass ich am Abend die Übertragung eines Fußballspiels meines SC Freiburg verschlafen habe.

HdM: Wie war der erste Tag nach dem Abschluss?
Christoph Beutenmüller: Da war ich schon wieder zurück im Büro von "Schäffer-Poeschel/Metzler", wo ich während des Studiums unter anderem an der Neuauflage von "Kindlers Literatur Lexikon" gearbeitet habe.

HdM: Wo haben Sie in der HdM am liebsten studiert?
Christoph Beutenmüller: In der Bibliothek und bei schönem Wetter draußen vor der S-Bar.

HdM: Wie sieht Ihr heutiger Arbeitsplatz aus?
Christoph Beutenmüller: Ich habe verschiedene Arbeitsplätze: Zum einen in einer ehemaligen Schreinerei und Druckerei, in der heute der modo Verlag untergebracht ist. Zum anderen das Home-Office, wo es mir gerade gefällt, wenn es um die Arbeit für "pretty good books" geht.

HdM: Wie fing ein typischer HdM-Tag bei Ihnen an?
Christoph Beutenmüller: Mit einer längeren S-Bahn-Fahrt von Bad Cannstatt, dann unbedingt eine Zigarette und ein Kaffee.

HdM: Was machen Sie heute als erstes, wenn Sie anfangen zu arbeiten?
Christoph Beutenmüller: E-Mails checken und Bestellungen abarbeiten, bzw. an die Auslieferung delegieren, denn schließlich sind zufriedene Kunden das A und O. Dazu immer noch Kaffee, aber keine Zigarette mehr.

HdM: Wer war Ihr Lieblingsprof an der HdM und warum?
Christoph Beutenmüller: Prof. Ulrich Huse kannte ich bereits aus den Bramann-Lehrbüchern, mit denen ich mich während der Ausbildung zum Verlagskaufmann auf die Abschlussprüfung vorbereitete. Im Studium lehrte er die für mich interessantesten Fächer rund um das Buch(-marketing). Darüber hinaus hatten wir das eine oder andere gemeinsame Erlebnis außerhalb der HdM, auf der Frankfurter Buchmesse oder bei einem Besuch im Stuttgarter Kickers-Stadion. Außerdem begegnen wir uns bis heute immer wieder auf der Buchmesse. Meist klappt das ohne Termin.

HdM: Welche Vorlesung ist Ihnen am meisten hängen geblieben und warum?
Christoph Beutenmüller:
Eckhart von Hirschhausens Gast-Vorlesung im Audimax war wohl sein Durchbruch, denn kurz danach tauchte er in jeder zweiten Fernsehsendung auf ...

HdM: Was würden Sie anders machen, wenn Sie noch einmal Student wären?
Christoph Beutenmüller:
Die eine oder andere Kleinigkeit kann man im Nachhinein immer optimieren. Insgesamt schaue ich sehr gerne auf die Zeit zurück und profitiere bis heute davon.

Ann-Katrin Wieland

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