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Hochschule der Medien

Lerntipps für die Prüfungszeit

Trotz Zeitstress gut vorbereitet

Das Semester neigt sich dem Ende zu, doch bevor es in die langersehnten Semesterferien geht, müssen noch ein paar Hürden gemeistert werden: die Prüfungen. Für viele stehen sie jedes Semester wieder plötzlich vor der Tür und in den wenigen Tagen davor muss der Lernstoff noch schnell gepaukt werden. Trotz des Zeitdrucks die Nerven nicht zu verlieren, ist nicht immer einfach – aber mit ein paar Tipps klappt die Prüfungsvorbereitung gut.

In der Prüfungsphase sollte man Ruhe bewahren und konzentriert lernen.

In der Prüfungsphase sollte man Ruhe bewahren und konzentriert lernen.

Gemeinsames Lernen kann hilfreich sein.

Gemeinsames Lernen kann hilfreich sein.

Stoff sichten

Der erste Schritt beim Lernen sollte immer sein, den Stoff zu sichten. Wer einen guten Überblick hat, kann sich die Lerninhalte leichter merken und besser in Zusammenhang bringen. Bei Zeitdruck sollte man sich auf die wichtigsten Themen konzentrieren und auch bei den einzelnen Fächern abwägen, welche wichtiger sind. Ein paar Ratschläge von Kommilitonen, die die Prüfungen bereits hinter sich haben, sind auch nützlich.

Lernplan erstellen

Um nicht zu wenig, aber auch nicht zu viel zu lernen, hilft ein Lernplan. Dabei sollte der zu lernende Stoff in kleinere Portionen aufgeteilt und auf die einzelnen Tage verteilt werden. Wichtig: Immer einen Zeitpuffer von zehn Prozent für unvorhergesehene Ereignisse einplanen.

Zusammenfassen

Für ein strukturiertes Lernen ist es hilfreich, Texte zusammenzufassen. Denn wer einmal einen Text gelesen und die wesentlichen Kerninhalte herausgearbeitet hat, merkt sich die erarbeiteten Zusammenhänge besser und hat einen größeren Lerneffekt. Danach sollten die zusammengefassten Inhalte durchgelesen und die Kernpunkte davon nochmal farbig hervorgehoben werden.

Stress vermeiden

Die Prüfungsvorbereitung ist mit Druck verbunden - meistens weil zu wenig Zeit bleibt. Doch es ist wichtig, nicht in Stress oder Panik zu verfallen. Häufig lenken die negativen Gedanken nur ab. Deshalb kann man versuchen, mit Entspannungstechniken und Atemübungen herunterzukommen und prüfen, ob die Sorgen realistisch sind. Falls ja, gleich überlegen, wie die Probleme in Angriff genommen werden können. Das beruhigt direkt, weil man sieht, dass es doch noch zu schaffen ist. Ein bisschen Stress ist im Übrigen gar nicht schlecht: Das sorgt nämlich bei der Prüfungsvorbereitung für ein ideales Leistungsniveau.

Störungen ausmerzen

Beim Lernen ist eine ruhige Lernumgebung essenziell. Deshalb zu Hause oder in der Bibliothek lernen und Störfaktoren vermeiden. Am besten während des Lernens das Smartphone weglegen und auch nicht in Facebook unterwegs sein.

Pausen einlegen

Auch wenn nur noch wenig Zeit bleibt, sollten Pausen gemacht werden. Das Gehirn braucht Entspannungseinheiten, um das Aufgenommene speichern zu können. Fernsehen oder im Internet surfen sind allerdings nicht die besten Pausenfüller. Zu viele neue Eindrücke können das Gelernte überschwemmen. Deshalb lieber an die frische Luft gehen oder ein bisschen Sport machen. Darüber hinaus ist es ratsam, trotz Stress regelmäßig und möglichst gesund zu essen und genug zu schlafen.

Weitere Tipps und Hilfen rund um das Thema Lernen und Prüfungsvorbereitung gibt es beim Didaktikzentrum der HdM - auch während der vorlesungsfreien Zeit.

Die HdM-Redaktion wünscht allen Studenten einen klaren Kopf beim Lernen und viel Erfolg bei den Prüfungen!

Marleen Kledig

VERÖFFENTLICHT AM

21. Januar 2016

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