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Studieren. Wissen. Machen.

Hochschule der Medien

Etzold Stiftung

Komplexes greifbar machen

Die Etzold Stiftung wurde vor etwa einem Jahr von dem Ehepaar Christine und Dr. Rüdiger Etzold gegründet. Seit dem Wintersemester 2015/2016 vergibt sie einen Preis an Absolventen der Hochschule der Medien (HdM) für die beste und innovativste Abschlussarbeit in der Fakultät Electronic Media der HdM. Darüber hinaus fördert die Stiftung besonders innovative Projekte von Studenten aus ganz Deutschland im Medienbereich. Das Augenmerk liegt dabei auf der "begreifbaren" Vermittlung von Wissen.

Das Logo der Etzold Stiftung © Etzold Stiftung

Das Logo der Etzold Stiftung © Etzold Stiftung

Christine und Dr. Rüdiger Etzold © Etzold Stiftung

Christine und Dr. Rüdiger Etzold © Etzold Stiftung

Förderungswürdig sind vor allem Projekte, die eine technische Innovation oder eine pädagogische Idee im Medienbereich verfolgen, wie zum Beispiel die Entwicklung einer neuen App. Mitunter kann es auch ein Zuschuss für eine Studienreise sein: Eine Studentengruppe aus dem Studiengang Crossmedia Redaktion machte im Mai 2016 eine Exkursion zu Medienunternehmen nach London, unter der Leitung von Prof. Dr. Marie Elisabeth Müller. Sie hatte den Kontakt zum Stifter geknüpft, der künftig regelmäßig einen Preis für Abschlussarbeiten vergibt. Den Preisträger wählt eine Jury unter Vorsitz von HdM-Rektor Prof. Dr. Alexander Roos. Die mit 1.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde im Februar 2016 zum ersten Mal verliehen. Andreas Engelhardt und Stefan Müller aus dem Bachelorstudiengang Audiovisuelle Medien erhielten sie für ihre Arbeit über die sogenannte "Lichtfeld-Technologie", mit der die Lichtverhältnisse in einem dreidimensionalen Raum gemessen werden können.

Greifbares Wissen

Der Stifter Dr. Rüdiger Etzold ist zwar Fahrzeugingenieur, kommt jedoch aus dem Journalismus- und PR-Bereich: Er war stellvertretender Chefredakteur der Auto-Zeitschrift "Gute Fahrt" und arbeitete als Publizist für mehrere Magazine und Zeitungen sowie in der Öffentlichkeitsarbeit für Automobil-Unternehmen. Mit seiner Frau Christine gründete er ein Redaktionsbüro für technische Publikationen, in der das Ehepaar unter anderem die erfolgreiche Autotechnik-Buchreihe "So wird's gemacht" erstellte. Für Rüdiger Etzold besteht die Quintessenz des Journalismus wie auch der Publizistik darin, komplexe Sachverhalte verständlich zu vermitteln. Das möchte er auch in den Projekten seiner Stiftung wiederfinden. "Die Idee muss stichhaltig sein", so Etzold. "Wir leben in einer Welt, in der Zusammenhänge, die uns betreffen, nicht mehr greifbar sind und eine Art Black Box darstellen, wie zum Beispiel das Thema Big Data. Daher brauchen wir fachlich gut ausgebildete Journalisten mit kreativen, publizistischen Konzepten, die uns diese Dinge näher bringen."

Die Etzold Stiftung bietet dem kinderlosen Ehepaar die Gelegenheit, der Gesellschaft nach dem großen Erfolg ihrer Auto-Buchreihe "wieder etwas zurückzugeben". Die Stifter sind aufgeschlossen für Projektideen, deren Förderung ganzjährig beantragt werden kann. Beide rufen auf der Webseite ihrer Stiftung mit einem Zitat von Thomas Alva Edison die Studenten auf: "Wenn es einen Weg gibt, etwas besser zu machen: Finde ihn!".

Alexandra Seidel

VERÖFFENTLICHT AM

31. Mai 2016

KONTAKT

Stiftung Etzold
Untere Burghalde 71, 71229 Leonberg
E-Mailinfo@etzold-stiftung.de

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