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Hochschule der Medien

Gamesday

Games im Geist der Zeit

Virtual Reality ist momentan in aller Munde. Und nicht nur in der Unterhaltung: Game-Technologien werden auch im Automobilbau, in der Medizin oder in der Ausbildung eine große Rolle spielen. Grund genug, sich am 17. Juni 2016, beim GamesDay an der Hochschule der Medien (HdM), mit Zukunftsvisionen auseinanderzusetzen. Der 18. GamesDay ermöglicht einen Blick hinter die Kulissen der Game-Entwicklung.

Der HdM-GamesDay fand zum ersten Mal im Wintersemester 2005/2006 statt. Mit dem Thema Games beschäftigen sich neben dem Studiengang Medieninformatik auch die Studiengänge Mobile Medien und Audiovisuelle Medien. Seit Oktober 2013 verfügt die Hochschule zudem über ein eigenes Institut für Games.

Virtual Reality und Realtime-Games

Am Freitagmittag dreht sich an der HdM alles rund um das Thema "Games". Foto: Kim Kunze
Eröffnet wird der 18. GamesDay von Robin Wenk, CEO der Firma Lightshape. Seine Faszination für virtuelle Welten hat ihn vom klassischen CGI bis hin zu interaktiven 3D-Medien geführt. In seinem Vortrag wird Wenk über das Lightshape Holodeck sprechen, ein speziell entwickeltes Large Scale VR System, bei dem sich mehrere User großflächig frei im Raum bewegen können. In den Pausen können Besucher im neuen Games Lab der HdM VR-Brillen testen. Im zweiten Teil der Veranstaltung geht es um Echtzeit-Strategiespiele, eines der grundlegenden Computerspiel-Genre. Strategisches Denken beim Aufbau und Einsatz von Ressourcen ist nötig, um erfolgreich zu sein. An die Spieleentwickler stellt die Gattung enorme Anforderungen. Spiele-KI Experte Andreas Stiegler wird die Problematik in einem Vortrag näher erläutern.

"Schacht" und "Elena"

Neben den Themen Virtual Reality und Realzeit-Strategiespielen sind auch Demonstrationen aus der aktuellen Game-Entwicklung an der HdM eingebunden. Im Gaming-Projekt "Schacht" arbeiten 20 Studenten unter der Anleitung von Prof. Dr. Stefan Radicke gemeinsam an einem 3D-Plattformer mit dem Arbeitstitel "Schacht", in dem der Spieler einen großen, breiten Schacht auf einem fremden Planeten hinunterrennen, -rutschen, -springen und -hangeln muss, um Artefakte einzusammeln. Erfahrungen und Können sollen kontinuierlich gesteigert, entwickelt und nachvollzogen werden.

Was Motivation und Professionalität bewirken kann, lässt sich auch am First Person Exploration Spiel "Elena" ablesen, das von einem studentischen Team aus mehreren Studiengängen unabhängig entwickelt wurde. Maximilian Krauß von dem Entwicklungsteam CatchACat demonstriert das Spiel.

Offene Diskussion und neue Entwicklungen

Im letzten Teil der Veranstaltung hinterfragt Maximilian Krauß, welches gesellschaftliche Bild Computergames vermitteln. Ist das Frauenbild wirklich sexistisch? Und wie wirkt das Bild auf Frauen, die heutzutage fast 50 Prozent der Spieler stellen? Nach dem Vortrag wird dem Publikum Raum gegeben für Diskussionen mit Spieleentwicklern, den Mitgliedern des Games-Instituts der HdM und Spielebegeisterten.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist wie immer kostenlos, Gäste aus allen Bereichen sind willkommen. Ein Live-Stream sowie eine Chatmöglichkeit für Fragen aus dem Internet finden sich auf http://events.mi.hdm-stuttgart.de.

PROGRAMM

14:15 Uhr Begrüßung
Prof. Walter Kriha

14:20 Uhr  Large Scale Virtual Reality
Robin Wenk; CEO LIGHTSHAPE GmbH, Stuttgart-Vaihingen

15:10 Uhr Demo "Schacht"
Game-Praktikum, HdM

15:30 Uhr Real-Time Strategy Games - why they are so damn hard to make
Andreas Stiegler, Computer Science and Media, PhD-Programm HdM

16:30 Uhr Trailer "Elena"
Team CatchACat, HdM

16:50 Uhr Tits, Trunks and Testosterone - Frauenbilder und Skandale in Games
Maximilian Krauß, Medieninformatik, Game Developer HdM

18:00 Uhr Ende

Termin und Ort der Veranstaltung:
17. Juni 2016, 14:15 bis 18:00 Uhr
Hochschule der Medien, Nobelstraße 10, 70569 Stuttgart, Raum 056

Joelle Mittnacht

VERÖFFENTLICHT AM

15. Juni 2016

KONTAKT

Prof. Walter Kriha

Medieninformatik

Telefon: 0711 8923-2220

E-Mail: kriha@hdm-stuttgart.de

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