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Stephen Hawking: Physiker und TV-Star

Stephen Hawking ist der lebende Beweis dafür, dass man ein großartiges Genie sein kann trotz schwerer Krankheit. Er ist nicht nur theoretischer Physiker und Astrophysiker, Hawking ist auch ein Medienstar.

Professor Stephen Hawking Foto: © hawking.org.uk

Professor Stephen Hawking Foto: © hawking.org.uk

Stephen Hawking ist einer der wenigen Wissenschaftler, der außerhalb seiner Publikationen auch in den Medien vertreten ist. Seine Krankheit hindert ihn nicht daran, in Film und Fernsehen mitzuwirken. So hatte er schon Auftritte in Serien wie "The Big Bang Theory" oder "Star Trek". In "Star Trek" war er die einzige Person, die sich in diesem Universum selbst verkörperte. Bei seinem Auftritt sitzt er mit Lieutenant Commander Data, Isaac Newton und Albert Einstein an einem Tisch und spielt Poker. Gastauftritte in gezeichneter Form hatte er in den Zeichentrickserien "Die Simpsons", "Futurama" und "Cosmo und Wanda".

Auf Facebook wird Hawkings Profil von seinem Team betreut und auch aktuell gehalten. Natürlich lies Hawking es sich nicht nehmen, sich bei der "Ice-Bucket-Challenge"mit zu machen, immerhin diente diese dazu, auf ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) aufmerksam zu machen, die Krankheit, an der er selbst leidet. Auch bezieht er öffentlich Stellung zu populären Themen, wie zum Beispiel Zeitreisen, Außerirdischen oder auch künstlicher Intelligenz, aber eher von der kritischen Seite aus: "Wenn Aliens uns besuchen kommen, könnte das Ergebnis ähnlich dem sein, als Columbus in Amerika landete. Und das erwies sich als nicht gut für die Indianer. [...] Solche fortgeschrittenen Aliens würden wahrscheinlich Nomaden sein, die jeden Planeten, den sie erreichen, erobern und kolonialisieren." Mit diesen Worten reagierte Stephen Hawking auf die von russischen Astronomen entdeckten Radiosignale Mitte 2016. Das Radiosignal, ausgehend vom Herkules-Sternbild, war zwar schwach, lässt aber Alien-Theoretiker weltweit in Freudentaumel verfallen. Hawking warnte davor, auf solche Signale zu antworten, da man nicht wissen könne, wie weit entwickelt diese Alien sein würden, wenn das Signal wirklich von ihnen komme.

Das Wunder der Wissenschaft

Am 8. Januar 2017 wurde Stephen Hawking 75 Jahre alt. Ein beträchtliches Alter, da ihm, aufgrund seiner ALS-Erkrankung, eine sehr kurze Lebenszeit vorhergesagt wurde. Seit Jahrzehnten sitzt er im Rollstuhl, ist bewegungsunfähig und kommuniziert über seinen Sprachcomputer, da er aufgrund eines Luftröhrenschnitts, der ihm vor 30 Jahren das Leben rettete, nicht mehr sprechen kann.

Von seiner unheilbaren Erkrankung lässt er sich nicht aufhalten. So hatte er über 30 Jahre den Lucasischen Lehrstuhl für Mathematik an der Cambridge Universität in Cambridge inne. Hawking hat sich mit seiner Forschung auf Schwarze Löcher spezialisiert und möchte das Universum im Ganzen verstehen. Durch sein Buch "Eine kurze Geschichte der Zeit" erlangte er auch bei Nicht-Wissenschaftlern größere Bekanntheit und Popularität. Neben seinen wissenschaftlichen Werken verfasst er auch, zusammen mit Tochter Catherine Hawking, Kinderbücher. Hier ist er sich ebenfalls treu geblieben: Die Kinderbücher drehen sich um das Universum und das Sonnensystem.

 

Quellen:


Mirror.uk
Focus.de
Merkur.de
Focus.de
Hawking.org.uk

 

 

Désirée Ellen Caldewey

VERÖFFENTLICHT AM

26. Januar 2017

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