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Hochschule der Medien

CONMEDIA 2017

HdM-Studenten auf den Spuren von Carl Laemmle

In diesem Jahr wäre Carl Laemmle 150 Jahre alt geworden. Der Schwabe wanderte im Alter von 17 Jahren in die USA aus und gründete später die Universal Studios Hollywood. Studenten der Stuttgarter Hochschule der Medien (HdM) haben sich den Lebensweg des Hollywood-Produzenten zum Anlass genommen, um die Faszination Kino während der CONMEDIA am 18. Januar 2017 zu beleuchten. Ganz nach dem Motto: "Traumfabrik - Life's a movie".

Die Conmedia 2017
(Fotos: Maximilian Wolf)

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Bud-Spencer-Double Klaus Löffler zu Gast bei der CONMEDIA 2017.

Bud-Spencer-Double Klaus Löffler zu Gast bei der CONMEDIA 2017.

Regungslos liegt die junge Frau auf dem Bett. Die weiße Bettwäsche überdeckt fast ihren gesamten Körper. Sie bemerkt nicht, dass ein bleicher Mann sich nähert. Als sich die Zähne des Vampirs in Richtung Hals bewegen, flattert eine Fledermaus davon. Abbruch. Der Regisseur bricht den Einstieg ab. Zu unglaubwürdig sei die Fledermausattrappe. Darüber kann Dr. Rainer Schimpf nur lächeln. Für den Kurator des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg (HdG) ist eine ähnliche Fledermaus von unschätzbarem Wert. Zum Beispiel die Requisite der ersten Dracula-Verfilmung der Universal Studios aus dem Jahr 1931. Noch bis zum 30. Juni 2017 ist diese in der Sonderausstellung "Carl Laemmle presents: ein jüdischer Schwabe erfindet Hollywood" zu sehen.

Durch den Abend führt Moderator Daniel Peter, Reporter beim BR Studio Franken. Der nächste Gast spricht von der Leinwand: Antonia Carlotta, die Groß-Großnichte von Carl Laemmle, zeigt in ihrem Video die Anfänge der Universal Studios und spricht von einem inspirierenden Erbe, getreu dem Motto: "It can be done." Eben diese Zuversicht schätzt auch Dr. Rainer Schimpf am oberschwäbischen Filmpionier: "Wenn sein Leben uns etwas gezeigt hat, dann, dass wir uns nicht hängen lassen sollten."

"Ich trage eine großen Namen" wird zu "Ich spreche einen großen Namen"

Mit dieser Zuversicht treten die HdM-Professoren Dr. Boris Kühnle, Dr. Eva Stadler und Dr. Michael Weisshaupt bei der CONMEDIA-Version von "Ich trage einen großen Namen" an. Moderator Wieland Backes, bekannt als Gastgeber der SWR-Talkshow "Nachtcafé", führt dazu einen Gast auf die Bühne, der dem Rateteam nicht bekannt vorkommt - seine Stimme jedoch schon. Mit etwas Hilfe fällt dann der Groschen: Marlon Brando! Der Oscar-Preisträger starb zwar schon im Jahr 2004, seine deutsche Stimme lebt jedoch noch immer. Der Schauspieler Helmut Krauss wurde als Peter Lustigs Nachbar Hermann Paschulke bei Löwenzahn bekannt. Als Synchronsprecher verlieh er in mehr als 960 Filmen ausländischen Schauspielern seine Stimme.

Bei großen Filmproduktionen sind es neben den Stars vor allem die Menschen im Hintergrund, die eine Idee zum Erfolg machen. Dazu gehören auch immer mehr die richtigen Effekte. Jan Burda ist Visual-Effects-Artist bei der Mackevision Medien Design GmbH. Das Stuttgarter Unternehmen war bereits für die Effekte für "Grand Budapest Hote"l, "Game of Thrones" und den ZDF-Zweiteiler "Gotthard" verantwortlich. Dass Stuttgart weltweit eine gute Adresse für diese Arbeit ist, verwundert Jan Burda nicht: "Wir haben hier extrem viele Talente, gerade auch von der Hochschule der Medien. Ich hoffe nur, dass diese Talente in Zukunft auch in Deutschland bleiben und nicht alle nach London oder Hollywood gehen".

28 Studenten arbeiten das gesamte Semester an der Veranstaltung

Etwas Hollywood-Luft durfte auch Alexandra Staib schnuppern. An der HdM studierte sie im Bachelor Medienwirtschaft und erhielt 2015 den Studenten-Oscar für den von ihr produzierten Film "Sadakat". Momentan arbeitet sie in der ZDF-Spielfilmredaktion.

Noch während die Gäste auf der Bühne über ihre Leidenschaft zum Film reden, arbeiten 28 HdM-Studenten daran, dass alles glatt läuft. Kurz nach Ende des Programms ist CONMEDIA-Projektleiter und Masterstudent Christian Seiser sowohl erleichtert als auch stolz auf sein Team: "Bei der Generalprobe ist so einiges schiefgegangen, aber am Ende hat alles perfekt geklappt!" Dafür arbeiteten die Studenten des Bachelor-Studiengangs Medienwirtschaft und des Master-Studiengangs Medienmanagement das gesamte Semester in mehreren Teams wie Redaktion, Produktion, Gestaltung, Marketing oder Technik.

Maximilian Wolf

VERÖFFENTLICHT AM

19. Januar 2017

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