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Sammelbilder

Webstars zum Einkleben

Jeder kennt die Sammelalben von Panini mit beispielsweise Fussballern. Das Hamburger Unternehmen juststickit hat sich jetzt etwas Neues einfallen lassen. Ab dem 9. Februar 2017 gibt es im Handel auch Sticker von Social-Media-Stars zum Tauschen und Sammeln.

Auf 44 Seiten werden die Stars in die Kategorien Beauty, Gaming, Lifestyle, Sport, Politik, Musik und Unterhaltung eingeteilt. (Bild: Juststickit)

Auf 44 Seiten werden die Stars in die Kategorien Beauty, Gaming, Lifestyle, Sport, Politik, Musik und Unterhaltung eingeteilt. (Bild: Juststickit)

Mit rund 100.000 Alben und 800.000 Sammeltütchen Startauflage landen insgesamt 201 Social-Media-Berühmtheiten sowie die wichtigsten Preise und Veranstaltungen aus dem Netz in den Läden. Die Macher des Albums "Webstars 2017", Alex Böker und Oliver Wurm, taten sich hierfür im Vorfeld mit Social-Media-Coach Axel Dittmann zusammen, der "ein echter Kenner der Web-Szene" sei, so der Verlag.

Bunte Mischung der Netz-Berühmtheiten

Bestimmte Kriterien für die Auswahl der Stars aus YouTube, Instagram und Musical.ly hatten die Macher nicht. Jeder von ihnen verfolgt selbst einige Künstler im Netz. Zudem hätten die Kinder von Alex Dittmann - 11 und 13 Jahre - in der Produktionsphase immer wieder zu neuen Stars beigetragen und bei der Beratung geholfen. Auch sind die Gründer des neuen Sticker-Albums zum Start durch ganz Deutschland getourt und haben alle großen Netzwerke persönlich besucht. Bei jedem dieser Meetings wurde die Liste entweder erweitert oder gekürzt.

Stilecht sind die Stars auf den Stickern in Form eines Selfies abgebildet. Unter diesen befinden sich zum Beispiel Schnappschüsse von YouTube-Größen wie dem Unterhaltungskünstler Simon Desue, dem Musik- und Comedyduo "Die Lochis" oder dem einstige Beauty- und Lifestyle-Guru Sami Slimani. Manche Web-Stars sucht man als Sticker im Heft allerdings vergebens. So taucht Bibi, bekannt durch ihren Kanal "BibisBeautyPalace", im Heft nur in einer Art "Gastaufritt" auf. Dort werden Stars, von denen keine Sticker angefertigt wurden, zumindest kurz mit Bild erwähnt.

Ziel des Albums sei es zu zeigen, welche Netzgrößen 2017 relevant sind. Auch könne es Eltern die Frage zu beantworten, was sich deren Kinder anschauen. Laut Böker ist das Sammelalbum auch eine Art Nachschlagwerk für Eltern.

Quellen: Meedia, Wired, Augsburger Allgemeine, Der Spiegel

Anna-Maria Relle

VERÖFFENTLICHT AM

09. Februar 2017

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