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Filmkritik

The Lego Batman Movie

Die Lego-Steine sind wieder los und diese mal in der Gestalt von Batman. Nach "The Lego Movie", in dem Batman eine markante Rolle gespielt hat, bekam der Superheld nun seinen eigenen Lego-Film. Mit Witz, Charme und vielen Anspielungen wirbelt "The Lego Batman Movie" über die Kinoleinwand und spricht nicht nur Batman-Kenner an.

Das Filmplakat, Foto: (c) Warner

Das Filmplakat, Foto: (c) Warner

Batman (David Nathan) ist der gefeierte Held von Gotham. Aber ist er auch wirklich glücklich? Obwohl Batman Milliardär ist, seinen treuen Butler und Ersatzvater Alfred Pennyworth (Jürgen Thormann) an seiner Seite hat und die Batman-Höhle voller technischer Spielereien steckt, verbringt er seine Nächte alleine und meist schlaflos. Auf einer Gala, auf der Barbara Gordon (Claudia Urbschat-Mingues) zur neuen Polizeichefin ernannt wird, adoptiert Batman "aus Versehen" den jungen Dick Grayson (Luke Mockridge). Dieser entdeckt im Laufe des Filmes die Bat-Höhle und wird - zu Batmans Ärger - sein treuer, wenn auch nerviger Begleiter Robin. Auch der Joker (Erik "Gronkh" Range) tritt mal wieder auf den Plan und will der alleinige Herrscher über Gotham werden. Ob ihm das wohl gelingt?

Anspielungen, Anspielungen und noch mehr Anspielungen

Der ganze Film lebt von seinen vielen Anspielungen. Sei es die Rückblende auf anderen Batman-Filme oder -Serien (natürlich alles auf Lego umgemünzt, außer die TV-Serie aus den 1960er) oder Anspielungen auf die Justice League, eine Vereinigung vieler Superhelden rund um Batman. Ebenfalls findet man andere Fantasiefiguren wieder, wie zum Beispiel Lord Voldemort aus Harry Potter oder Sauron aus Der Herr der Ringe.

Die Aufmachung des ganzen Filmes fasziniert. Obwohl es aussieht wie "Stop-Motion" (einzelne Bilder von unbewegten Motiven werden aneinander gereiht als Bewegung dargestellt), ist der ganze Film komplett animiert. Ebenfalls ist bemerkenswert, wie tief die Filmemacher in der ganzen Batman-Materie sind, wodurch eingefleischte Batman-Fans auf ihre Kosten kommen.

YouTuber als Synchronsprecher

Erik "Gronkh" Range, ein bekannter YouTube-Star, durfte bei "The Lego Batman Movie" die Rolle des Jokers sprechen. Wenn man ältere Batman-Filme gesehen hat, weiß man, dass der Joker meist eine sehr markante und verrückte Stimme hatte, da er als geisteskrank gilt. Leider bringt Erik Range das nicht immer gut auf die Leinwand: Teilweise wirkt seine Synchronisation lieblos, es sind kaum Betonungen vorhanden und das richtige "Joker-Gefühl" will nicht aufkommen.

Alles in allem ist "The Lego Batman Movie" ein gelungener Film, der es schafft Kinder wie auch Erwachsene zu unterhalten. Er ist sehr detailverliebt und steht den realen Batman-Filmen in nichts nach.

The Lego Batman Movie ist seit dem 09. Februar 2017 im Kino zu sehen.

 

Désirée Ellen Caldewey

VERÖFFENTLICHT AM

13. März 2017

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