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March for Science

"Alternativen Fakten" den Kampf ansagen

Gegen die Wissenschaftsfeindlichkeit des Trump-Kabinetts wenden sich die Organisatoren des "March for Science". Am 22. April 2017 wollen deshalb weltweit Menschen auf die Straße gehen, um für die Wichtigkeit wissenschaftlich fundierter Fakten zu demonstrieren. Auch in Stuttgart ist eine Kundgebung auf dem Schloßplatz geplant.

Das Logo des Science March Stuttgart. Bildrechte: Science March Stuttgart

Das Logo des Science March Stuttgart. Bildrechte: Science March Stuttgart

Von der Leugnung des Klimawandels bis hin zur Theorie der "Chemtrails" - die Regierung unter US-Präsident Donald Trump liegt bei mehreren Themen auf einem völlig anderen Kurs als ein Großteil internationaler Wissenschaftler. Diese haben sich jetzt zusammengeschlossen, um am 22. April 2017 in mehreren Städten auf der ganzen Welt gegen die sogenannten "alternativen Fakten" auf die Straße zu gehen.

Auf der Facebook-Seite des Science March Germany äußern sich die Organisatoren wie folgt: "Immer wieder kann man beobachten, dass wissenschaftlich erwiesene Tatsachen geleugnet, relativiert oder als lediglich 'alternative Tatsachen' diffamiert werden, um daraus politisches Kapital zu schlagen."

Science March auf dem Stuttgarter Schloßplatz

"Die Demonstrationen sind überparteilich und nicht von bestimmten Institutionen getragen. Außerdem betonen die Organisatoren, dass nicht nur Studenten oder Professoren aufgerufen sind, sich der Demonstration anzuschließen", erklärt das Organisations-Team des Stuttgarter Science March. Dieser beginnt am Samstag, dem 22. April 2017, um 10.30 Uhr auf dem Schloßplatz in der Stuttgarter Innenstadt.

Weitere Kundgebungen in Deutschland wurden unter anderem in Tübingen, Heidelberg, Leipzig, Berlin, Hamburg und Köln angemeldet. Insgesamt beteiligen sich Organisations-Teams aus 15 deutschen Städten. Auf der Website des Science for March sind mehr als 425 Kundgebungen auf allen fünf Kontinenten verzeichnet.

Maximilian Wolf

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