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Bauliche Weiterentwicklung

"Die HdM ist ein wertvoller Baustein für diesen Campus"

Der Campus Vaihingen ist eine große Wissenschaftsstadt: Zwei Hochschulen, zahlreiche Forschungseinrichtungen wie die DLR Stuttgart, die Fraunhofer- oder die Max-Planck-Institute haben hier ihren Standort. Alle Einrichtungen sind in den letzten Jahren gewachsen und werden künftig weiter wachsen. Dafür brauchen sie mehr Flächen. Darüber haben wir mit HdM-Rektor Prof. Dr. Alexander W. Roos gesprochen.

Die HdM auf dem Campus Vaihingen

Die HdM auf dem Campus Vaihingen

Die HdM will eine Etage aufstocken

Die HdM will eine Etage aufstocken

Der HdM-Parkplatz bleibt vorerst weitgehend erhalten

Der HdM-Parkplatz bleibt vorerst weitgehend erhalten

Warum ist es eng auf dem Campus?

Die HdM und alle anderen Einrichtungen sind größer geworden und legen weiter zu, aus unterschiedlichen Gründen. Mehr Menschen benötigen mehr Platz. Doch neue Gebäude errichten können wir und auch die anderen Partner auf dem Campus nicht. Denn auf der einen Seite befindet sich ein Wohngebiet, auf der anderen ein Naturschutzgebiet. Daher müssen vorhandene freie Flächen bebaut werden, und es muss verstärkt in die Höhe gebaut werden. Das finden wir nachvollziehbar und richtig. Denn die HdM profitiert von einem starken Standort und von einer gemeinsamen Nutzung von Einrichtungen wie der Mensa, den Studentenwohnheimen, Sporteinrichtungen und Bibliotheken. Ebenso profitiert die HdM vom Austausch in Wissenschaft und Lehre mit der Universität und der Fraunhofer Gesellschaft.

Die HdM ist mit ihrem Themenspektrum, ihrer Kreativität, ihren Leistungen in Lehre, angewandter Forschung, Weiterbildung und Existenzgründung ein wertvoller Baustein für diesen Campus.

Wie will die HdM wachsen?

Für die bauliche Gesamtentwicklung auf dem Campus wird seitens des Landes Baden-Württemberg ein Masterplan "Campus 2030" erstellt. Der Stand der Planung und die Abstimmung zwischen den verschiedenen Beteiligten auf dem Campus sowie zwischen der Stadt und Landesbehörden ist für die HdM nur bedingt nachvollziehbar. Die HdM hat deshalb ihre Anforderungen klar an die Beteiligten vermittelt.

Wir haben ein hohes Interesse am Ausbau eines lebendigen Campus und dem dazu notwendigen Ausbau der sozialen Infrastruktur. Diese empfindet die HdM als absolut unzureichend. Dabei geht es uns ganz allgemein um eine offene, zum Verweilen einladende Campusatmosphäre mit ausreichenden Wohnmöglichkeiten für Studenten und Gastdozenten - und einer angemessenen gastronomischen Versorgung.

Wir sehen einen hohen Bedarf im Bereich der Existenzgründung. Mit der Universität Stuttgart sind wir im Austausch über entsprechende räumliche Optionen. Für Mitarbeiter in Projekten, aber auch für Projektearbeiten, haben wir weiteren Raumbedarf.

Wie sieht eine Lösung für die HdM aus?

Wir möchten Platz schaffen, indem wir das zweistöckige, quadratische Gebäude aus den 1970er-Jahren um eine Etage aufstocken. So gewinnen wir bis zu 2000 Quadratmeter Fläche. Technisch ist dies möglich. Die komplette Finanzierung durch die Hochschule ist gesichert. Die HdM ist an einer raschen Realisierung interessiert und hat dies dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst mittgeteilt.

Eng wird es auch bei den Parkmöglichkeiten. Wie schätzen Sie die Situation ein?

Die HdM hält den aktuellen Bestand an Parkplätzen für zu gering. Die Möglichkeiten des öffentlichen Nahverkehrs sind zu den Hauptverkehrszeiten vollständig erschöpft. Auch ist die Zahl der Wohnheimplätze zu gering. Ein Pendeln für viele Studenten daher unabdingbar. Die HdM hat schon vor geraumer Zeit vorgeschlagen, wenigstens provisorisch Parkplätze im Bereich zwischen den Wohnheimen und der Nobelstraße 8 zu schaffen. Zunächst sollte, etwa durch den Bau von Parkhäusern, die Parkraumsituation entschärft werden, bevor vorhandene Parkplätze wie der HdM-Studenten- und Besucherparkplatz überbaut werden. Das Amt für Vermögen und Bau hat der HdM auf Anfrage mitgeteilt, dass sich der erste Bauabschnitt von Fraunhofer auf ein Gelände der benachbarten TTI - Technologie-Transfer-Initiative GmbH in der Nobelstraße 15 bezieht. Die weiteren Vorhaben seien noch nicht terminiert. Der HdM-Parkplatz ist nicht betroffen und bleibt vorerst weitgehend erhalten.

Kerstin Lauer

VERÖFFENTLICHT AM

06. April 2017

KONTAKT

Prof. Dr. Alexander W. Roos

Rektorat

Telefon: 0711 8923-2004

E-Mail: roos@hdm-stuttgart.de

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