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Hochschule der Medien

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Kurzmeldung

Studie: Digital schlägt analog

Die Musikindustrie nahm im vergangenen Jahr durch Streaming, Downloads und Mobile Music erstmals mehr Geld (10,7 Milliarden Dollar) ein als durch den Verkauf physischer Tonträger (8,5 Milliarden Dollar). Das ergab die Studie "Global Entertainment and Media Outlook" der Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC). Für diese wurden Branchendaten aus 54 Ländern analysiert.

PwC rechnet außerdem damit, dass Video-on-Demand-Anbieter wie Netflix oder Amazon Prime 2017 erstmals mehr einnehmen als die Videoindustrie durch den Verkauf von DVDs und Blue-rays.

Eine Verlagerung der umsatzstärksten Geschäftszweige fand zudem auf dem Zeitungs- und Zeitschriftenmarkt statt. Im Jahr 2016 nahmen Zeitungsverlage mehr Geld mit dem Verkauf von Zeitungen als mit Anzeigen ein.

Für die kommenden Jahre gibt die Studie eine etwas verhaltene Prognose für die weltweite Medienbranche ab. So dürfte diese bis 2021 jährlich nur noch um 4,2 Prozent wachsen.

Quellen:
W&V, Markenartikel-Magazin

Anna-Maria Relle

VERÖFFENTLICHT AM

13. Juni 2017

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