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Hochschule der Medien

Wettbewerb

Anerkennung für HdM-Gebäude

Für die besten Betonbauten in Deutschland wird jährlich der "Architekturpreis Beton" vergeben, 2017 zum 20. Mal. Über die Vergabe des mit 25.000 Euro dotierten Preises entscheidet eine interdisziplinär besetzte Jury. Sie hat vier Preisträger gekürt und vier Anerkennungen vergeben, darunter eine für das würfelförmige Gebäude der Hochschule der Medien (HdM) in der Nobelstraße 10a. Die Preisverleihung findet am 18. September 2017 in Düsseldorf statt.

Das HdM-Gebäude in der Nobelstraße 10a
(Fotos: Daniel Jordan, Kim Kunze, Mitra Schmidt)

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Zur Detailansicht Das "creativity lab"

Das "creativity lab"

Zur Detailansicht Der "Würfel" wird seit dem Sommersemester 2016 genutzt

Der "Würfel" wird seit dem Sommersemester 2016 genutzt

Zur Detailansicht Im Februar 2015 wurde Richtfest gefeiert

Im Februar 2015 wurde Richtfest gefeiert

Der Architekturpreis wird vom InformationsZentrum Beton in Kooperation mit dem Bund Deutscher Architekten (BDA) ausgelobt für herausragende Leistungen der Architektur und Ingenieurbaukunst, deren Qualität von den gestalterischen, konstruktiven und technologischen Möglichkeiten des Baustoffs Beton geprägt ist. Für Wettbewerb wurden 2017 knapp170 Projekte eingereicht, 20 kamen in die engere Auswahl.

Vorzeigeobjekt

Entworfen hat das Büro- und Hörsaalgebäude der HdM das Stuttgarter Büro Simon Freie Architekten BDA. Am 21. Oktober 2016 wurde es vom Universitätsbauamt Stuttgart und Hohenheim feierlich an die Hochschule übergeben. Damals bezeichnete Petra Olschowski, Staatssekretärin im baden-württembergischen Wissenschaftsministerium, das neue Gebäude als Vorzeigeobjekt aus architektonischer und städtebaulicher Sicht. Die Gesamtbaukosten in Höhe von sieben Millionen Euro hatte die HdM übernommen. Der Lehrbetrieb wurde bereits im März 2016 aufgenommen.

Schlicht und elegant

Die Jury überzeugte die "schlichte, einprägsame Eleganz" des HdM-Gebäudes. Die Fertigteilelemente des Solitärs seien präzise gefügt, die Betonoberflächen von samtiger und ebenmäßiger Textur. "Fensterprofile und Öffnungsflügel aus Metall bleiben in der minimalistischen Farbskala der hellgrauen Sichtbetonhülle, die Fensteröffnungen sind einheitlich groß und quadratisch, tragen in ihrer asymmetrischen Anordnung aber entscheidend zum Eindruck der klaren, rationalen Architektur, die auch dem Spielerischen Raum gibt, bei", lautete die Begründung für die Vergabe der Anerkennung.

Freundliche Lernatmosphäre

Das Gebäude in der Nobelstraße 10a kommt auch bei den Studenten gut an. Die schaufensterartige Verglasung sorgt für helle, noch größer wirkende Räume, eine freundliche Lernatmosphäre und einen weiten Ausblick in die Umgebung. Die breiten Fensterbänke können als "chill area" genutzt werden. Auf einer Fläche von 1850 Quadratmetern und über vier Stockwerke sind im "Würfel" neben neun Seminarräumen zwei Büroräume und ein Fotostudio untergebracht. Stolz ist HdM-Rektor Prof. Dr. Alexander W. Roos auf den "maker space", in dem Studenten ihrer Kreativität freien Lauf und Dinge Gestalt annehmen lassen können. Dabei handelt es sich um einen Arbeits-, Übungs- und Kommunikationsraum, der ideal zum restlichen projektorientierten Organisationskonzept der HdM passt.

 

 

Kerstin Lauer

VERÖFFENTLICHT AM

07. August 2017

WEITERFÜHRENDE LINKS

www.architekturpreis-beton.de

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