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Hochschule der Medien

Serie "Bundestagswahl 2017" (Teil 3)

Linke setzt auf Farbe und soziale Gerechtigkeit

Unaussprechbare Hashtags und Dreitagebart, der Wahlkampf zur Bundestagswahl 2017 ist bereits im vollen Gange. Grund genug, sich die aktuellen Kampagnen und Plakate der größten deutschen Parteien genauer anzuschauen. Die Linke möchte die Wähler mit sehr spezifischen Plakaten erreichen. Im Vordergrund: Soziale Gerechtigkeit.

Die Wahlplakate der Linken im Überblick
(Fotos: Die Linke)

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Die Linke fordert auf einem ihrer Plakate die sofortige Abrüstung. Foto: Die Linke

Die Linke fordert auf einem ihrer Plakate die sofortige Abrüstung. Foto: Die Linke

Mit wesentlich mehr Farbe als noch im vorangegangenen Bundestagswahlkampf möchte Die Linke erneut drittstärkste Kraft werden. Neben Bildern der Spitzenkandidaten um Sarah Wagenknecht verfolgen die Linken weitere klare Aussagen wie "Mehr Personal in Pflege und Gesundheit" oder "Millionäre besteuern, mehr Geld für Kitas und Schulen".

"Mit der Kampagne wird die Linke eher keine neuen Wähler erreichen. Das sind gar nicht mal so schlechte Klientel-Plakate", sagt Dr. Klaus Kamps, Professor für Kommunikationswissenschaft im Studiengang Crossmedia-Redaktion/Public Relations an der Stuttgarter Hochschule der Medien (HdM).

"Keine Lust auf Weiterso" als Anspielung auf die CDU

Eingebettet sind die Sprüche in fast trashig wirkende Designs und Grafiken. Umgesetzt wurde die Kampagne von der Berliner Agenturgemeinschaft DiG/Trialon, die gemeinsam mit der Partei das Claim "Keine Lust auf Weiterso" entwickelt hat. Der Claim spielt auf eine mögliche vierte Legislaturperiode von Bundeskanzlerin Angela Merkel an.

"Eine Kampagne aus der Darstellungswelt der ehemaligen DDR. So wurde für Waren damals auch schon geworben. Die Fotos der Kandidaten sind teilweise optisch gestreckt, damit sie eleganter wirken, aber dadurch wirken sie auch zu überhöht", sagt Dr. Franco Rota, Professor im Studiengang Werbung und Marktkommunikation an der HdM.

Maximilian Wolf

VERÖFFENTLICHT AM

06. September 2017

KONTAKT

Prof. Dr. Franco Rota

Werbung und Marktkommunikation

Telefon: 0711 8923-2001

E-Mail: rota@hdm-stuttgart.de

Prof. Dr. Klaus Kamps

Crossmedia-Redaktion/Public Relations

E-Mail: kamps@hdm-stuttgart.de

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