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Hochschule der Medien

75-Jahr-Jubiläum

Auf den Spuren der HBI

Die Hochschule der Medien (HdM) in Stuttgart feiert 2017 "75 Jahre bibliothekarische Ausbildung". Sie kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken: Von den Anfängen als Büchereifachschule Stuttgart 1942 über die Weiterentwicklung zur Hochschule für Bibliotheks- und Informationswesen (HBI) bis zur Vereinigung mit der ehemaligen Hochschule für Druck und Medien zur heutigen HdM im Jahr 2001.

Der Lehrgang 1941/43 vor der Gustav-Siegle-Bücherei.

Der Lehrgang 1941/43 vor der Gustav-Siegle-Bücherei.

Studenten in der Villa (Fotos: Webseite des Studiengangs  Bibliotheks- und Informationsmanagement)

Studenten in der Villa (Fotos: Webseite des Studiengangs Bibliotheks- und Informationsmanagement)

Wir schreiben das Jahr 1942. Die "Büchereischule Stuttgart - Fachschule für Volks- und verwandte Büchereien" wird gegründet. Jedoch hat die vom NS-Regime geförderte Schule nur zwei Jahre Bestand, dann wird sie kriegsbedingt geschlossen und das Schulgebäude sogar zerstört. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs gelingt es der ehemaligen Studienleiterin Luise Kolb allerdings, die Schule in der Feuerbacher Heide erneut zu öffnen. In den darauffolgenden Jahrzehnten baut die Büchereifachschule ihr Fächer- und Aufgabenspektrum aus und entwickelt sich zur größten Nachwuchsschmiede für das Bibliotheks- und Informationswesen in Deutschland.

Wie der Phönix aus der Asche

In den ersten Jahren nach dem Krieg ging es hauptsächlich darum, Kriegsgeschädigten und Heimkehrern einen Abschluss zu ermöglichen und ein demokratisches, öffentliches Bibliothekswesen zu etablieren. Erst in den 1960er Jahren wurde die Ausbildungsstätte neu konzeptioniert und ausgebaut. 1963 startete sie mit der in Deutschland einzigartigen Ausbildung von Musikbibliothekaren. 1965 ging die Büchereifachschule in diie alleinige Trägerschaft des Landes Baden-Württemberg über und erhielt den Status einer Höheren Fachschule. Sechs Jahre später wird sie als "Fachhochschule für Bibliothekswesen (FHB)" in den Hochschulbereich überführt. In den darauffolgenden Jahren wurden neue Studienfächer und aufgrund der gestiegenen Bewerberzahlen ein Numerus clausus eingeführt. Auch internationale Hochschulpartnerschaften begannen. Die Beliebtheit der FHB führte dazu, dass sie räumlich expandieren musste und das Gebäude in der Wolframstraße 32 in der Stuttgarter Innenstadt anmietete.

Die Vereinigung mit Gutenberg

1995 erhielt die FHB ihren heute bekannten Namen "Hochschule für Bibliotheks- und Informationswesen" (HBI). Nur wenige Jahre später wurde die Villa in der Feuerbacher Heide aufgegeben und die gesamte Hochschule zog in die Wolframstraße. Dort unterrichtete sie mit ganz neuen Studienplänen. Im Jahr 2001 fusionierte die HBI mit der "Hochschule für Druck und Medien" zur heutigen Hochschule der Medien. In der Hochschule, die alle Medienbereiche unter einem Dach abdeckt, lebt die HBI als "Fakultät Informaton und Kommunikation" weiter und bildet zahlreiche Bachelor- und Masterstudenten rund um Bibliotheks- und Informationsmanagement aus.

Marleen Kledig

VERÖFFENTLICHT AM

06. Dezember 2017

KONTAKT

Prof. Cornelia Vonhof

Bibliotheks- und Informationsmanagement

Telefon: 0711 8923-3165

E-Mail: vonhof@hdm-stuttgart.de

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