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Hochschule der Medien

"Science Day"

Drei Szenarien für den Weltuntergang

Das Jahr geht spannend zu Ende mit dem zehnten "Science Day" an der Stuttgarter Hochschule der Medien (HdM). Auf dem Programm stehen Vorträge über drei verschiedene "Weltuntergangsszenarien", die durch die Gesellschaft und die Digitalisierung eintreten können. Am Freitag, den 22. Dezember 2017, haben Gäste ab 14:15 Uhr die Gelegenheit, in der Nobelstraße 10 über den Tellerrand zu blicken - von intelligenten Maschinen bis zum Aufstieg des Katastrophen-Kapitalismus.

Der Science Day findet am 22. Dezember 2017 zum zehnten Mal an der HdM statt.

Der Science Day findet am 22. Dezember 2017 zum zehnten Mal an der HdM statt.

Wer ist bald dominanter - der Mensch oder seine Maschine? Die Digitalisierung und Automatisierung in all unseren Lebensbereichen ist weit in unserer Gesellschaft vorangeschritten. Über Rechte und Pflichten für Künstliche Intelligenzen (KI) wird bereits nüchtern diskutiert. Große Köpfe unserer Zeit wie Elon Musk, Steven Hawking und Ray Kurzweil bezeichnen KI als die größte Bedrohung der Menschheit und prophezeien deren baldiges Ende. Was die KI-Forschung darüber sagen kann erzählt Andreas Stiegler in seinem Vortrag um 14.15 Uhr über den Wettkampf zwischen Mensch und "Byte-Hirn".

Gentechnisch modifizierte Organismen

Sollte die Welt aufgrund Künstlicher Intelligenz doch nicht untergehen, könnte der Einsatz gentechnisch modifizierter Organismen dazu führen. Die USA produziert Donuts längst mithilfe von Gentechnik. Genetically modified organism (GMO) wird daher ein immer wichtiger Begriff. Sei es für Gen-freie Nahrungsmittel oder den Hunger in der Dritten Welt. Die Gier großer Unternehmen spielt dabei auch eine wichtige Rolle. Benjamin Morgner schaut in seinem Vortrag ab 16 Uhr hinter die Kulissen der verschiedenen Techniken und ihrer Auswirkungen auf die Menschen und die Umwelt.

Die "Schock-Strategie"

Als letztes kommt die Marktwirtschaft als Weltuntergangsszenario zum Zug. Christophe Strobbe spricht dazu in seinem Vortrag über die "Schock-Strategie". Seit den 1970er Jahren werden Katastrophen, Kriege und andere "Schocks" oft ausgenutzt, um eine neoliberale kapitalistische Agenda durchzusetzen: Staatliche oder öffentliche Aufgaben werden privatisiert, Märkte werden dereguliert und der Sozialstaat wird abgebaut. Naomi Klein beschrieb diese "Schock-Strategie" in ihrem Buch "The Shock Doctrine: The Rise of Disaster Capitalism" (2007). Die neoliberale Ideologie prägt immer noch die Politik - am Auffälligsten in den Vereinigten Staaten.

 

Wo?
Hochschule der Medien, Nobelstraße 10, 70569 Stuttgart, Raum 056

Wann?

22. Dezember 2017, 14:15 Uhr

 

PROGRAMM

14:15 Uhr - Andreas Stiegler - Technological Singularity

16:00 Uhr - Benjamin Morgner - Genetically Modified Organisms

17:00 Uhr - Christophe Strobbe - The Shock Doctrine

 

Selina Spieß

VERÖFFENTLICHT AM

15. Dezember 2017

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