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Hochschule der Medien

Besondere Talente von Studierenden

HdM's got Talent

Auf dem Campus der Hochschule der Medien (HdM) gibt es Studierende mit geheimen Talenten oder besonderen Hobbies. Einige davon haben etwas mit Medien zu tun - andere nicht. In diesem Artikel stellen wir fünf außergewöhnliche und spannende Talente der HdM vor. Von der Idee, sich seine eigenen Tattoos zu stechen, bis zu professionellem Bogenschießen ist einiges dabei.

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Anke Müller und ihre Papageien Pumba und Simba, Foto: privat
Einen außergewöhnlichen Wunsch erfüllte sich Anke Müller aus dem Studiengang Medieninformatik. Sie kaufte sich mit 17 und 18 Jahren zwei neue Haustiere - jedoch keine Hunde, Katzen oder Meerschweinchen - sondern Gelbbrustaras, eine Papageienart. "Durch das soziale Wesen lässt sich schnell eine enge Bindung aufbauen und sie werden tatsächlich zum Teil der Familie", erklärt Anke Müller. Mit den beiden Papageien Pumba und Simba geht sie im Sommer täglich an die frische Luft, damit sie sich auf großen Wiesen und Feldern austoben können. "Simba kann auch ohne Leine draußen fliegen und er kommt zu 100 Prozent zu mir zurück, fast wie ein Hund", berichtet Anke Müller. Pumba kann einen kleinen Einkaufswagen schieben, den Lichtschalter betätigen und Schränke öffnen. Dass ihre Besitzerin den Papageien viel beigebracht hat, durften die Tiere bereits an sechs Drehtagen für eine Kinderserie des SWRs beweisen. 

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Sandra Rötlich kann sich ihre eigenen Tattoos stechen, Bild: via Instagram: @art.and.scratches"
 Zuhause Tätowieren  

Sandra Rötlich ist 28, studiert Medienwirtschaft an der HdM und hat ein Fable für Tattoos. Jedoch fehlte ihr, wie vielen Studierenden auch hierfür das nötige Kleingeld. Also beschloss sie, sich das Tätowieren selbst beizubringen, um sich eigene Werke stechen zu können. Ihre in der Pubertät verlorene Lieblingsbeschäftigung, das Malen, ist seitdem wieder ein wichtiger Teil in ihrem Leben. Aber wie übt man Tätowieren? "Ich habe tatsächlich an mir selbst geübt und dann beim nächsten Mal auch schon an mutigen Freundinnen. Da aber schnell viele Fremde Interesse hatten, habe ich mir in meiner WG in einem Durchgangszimmer ein Mini-Studio eingerichtet", erzählt die 28-Jährige. Mit dem Tätowieren verdient sie sich ein wenig Geld dazu, abhängig machen davon möchte sie sich allerdings auf Dauer nicht: "Mir ist wichtig, dass mein Hobby immer mit Spaß und nicht mit Druck verbunden ist."

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Ein Ausschnitt aus dem Musikvideo "Infinity" von Brian Zajak.
 Musikvideos in eigener Regie

Brian Zajak studiert Audiovisuelle Medien, macht Musik und produziert nebenbei Musikvideos. "Es ist ein unvergleichbares Gefühl, Emotionen durch selbst geschaffene Medieninhalte zu erzeugen", findet er. Vor einigen Wochen hat Brian Zajak ein Musikvideo für seinen Song "Infinity" gedreht. Die Inspirationen für seine Videos holt er sich aus dem Internet. "Vieles ist auch durch den Song gefühlsmäßig vorbestimmt. Bei 'Infinity' wusste ich, dass eine Tänzerin gut zum Song passen würde. Die Darstellerin für das Musikvideo habe ich in der 'HdM-Network Gruppe' auf Facebook gefunden", erzählt der Student. Auch beruflich möchte er später Videos produzieren. "Wahrscheinlich bin ich unter der Woche als Freiberufler unterwegs und gebe am Wochenende ab und zu ein paar Konzerte als Musiker", sinniert Zajak. Bis dahin macht er erst einmal seinen Bachelorabschluss.

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Anne Le entspannt sich mit Aquarellmalerei, Bild: via Instagram @anniie.art
 Kreative Auszeit 

Anne Le studiert Medienwirtschaft im fünften Semester und vermittelt Botschaften mit Farbe und Papier. Seit der elften Klasse beschäftigt sie sich mit Aquarellmalerei und Typografie. Anfangs malte sie berühmte Personen und probierte sich mit der Zeit mehr und mehr aus. Aktuell stellen die meisten ihrer Motive eine Mischung aus Typografie und Figuren dar. "Zeichnen bedeutet für mich Entspannung", erzählt Anne Le. Viele ihrer Werke landen als Dekoration an der Wand, andere verschenkt sie zu Geburtstagen.   

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Lisa Lang zielt beim Bogenschießen mittlerweile aus dem Bauch heraus, Foto: privat
 Bogenschießen kann nicht nur Robin Hood 

Eher sportlich unterwegs ist Lisa Lang, die ihren Master in Unternehmenskommunikation macht. Sie übt zwei bis drei Mal die Woche Bogenschießen. Ihr Opa hatte ihr damals aus einem Ast und einer Schnur einen kleinen Bogen gebaut. Sie war begeistert davon. "Bogenschießen ist viel anspruchsvoller, als man denkt. Es ist nach Golf der 'schwierigste' Sport. Man muss bei der Technik viel beachten. Aber wenn man es einmal kann, macht es unglaublich viel Spaß", erzählt die Studentin. Mittlerweile verlässt sie sich beim Zielen auf ihr Gefühl. "Beim Bogenschießen bekomme ich den Kopf frei, weil ich währenddessen an nichts anderes denke". Den Sport betreibt Lisa Lang im Verein. "Ich kann die Bogenjäger Stuttgart in Hoffeld sehr empfehlen. Besonders für Studenten ist die Mitgliedschaft im Verein sehr günstig. Dort kann man auch gern mal zum Schnuppern vorbeikommen", rät Lang. Was ein Anfänger jedoch nie machen sollte, ist einen Bogen ohne den Pfeil zu spannen und zu schießen. "Der kann einem unter Unständen um die Ohren fliegen", lacht die Bogenschützin. 

Selina Spieß

VERÖFFENTLICHT AM

08. Mai 2018

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