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Hochschule der Medien

Stipendienprogramme

"Wer es nicht probiert, hat keine Chance"

Viele kennen sie, wenige haben sie: Stipendien. Dabei müssen Bewerber für eine Förderung nicht immer Musterstudenten sein. Hier berichten drei Stipendiaten der Hochschule der Medien (HdM) über die Anforderungen, Unterstützungen und Vorteile ihres Stipendiums.

Jan Henrik Schäfer
Jan Henrik Schäfer studiert im Masterstudiengang Unternehmenskommunikation an der HdM und wird von der Stiftung der Deutschen Wirtschaft gefördert. Während seines Bachelorstudiums Media Management an der Hochschule RheinMain hatte er sich auf eine Ausschreibung des Stipendiums beworben. "Mich hat beeindruckt, dass die Stiftung nicht nur auf gute Noten, sondern auch auf gesellschaftliches und ehrenamtliches Engagement Wert legt", berichtet Schäfer. Besonders gut findet der 27-Jährige, dass vor allem Studierende an Fachhochschulen zur Bewerbung motiviert werden. Die Stiftung der Deutschen Wirtschaft sei für alle Studiengänge offen. "Natürlich denkt man erst mal, 'zu schlecht' dafür zu sein, oder dass es sowieso nicht passen wird. Gerade Studierende von einer Fachhochschule sind bei Stipendien unterrepräsentiert", erklärt Schäfer.

"Wer es nicht probiert, hat keine Chance"

Die Stiftung bietet dem Stipendiaten ein umfassendes Bildungsangebot und hilft ihm, sich auf das Berufsleben vorzubereiten. "Ob Führung und Coaching, Selbst- und Zeitmanagement, Design Thinking, Change-Management, Wirtschaftsethik, der Umbruch der Finanzpolitik - all diese Seminare und Workshops haben eines gemeinsam: Sie öffnen den Blick über den Tellerrand des Studiums", schwärmt Schäfer. Stipendiaten der Stiftung der Deutschen Wirtschaft können darüber hinaus auch eigene Seminare konzipieren und anbieten. In der Vergangenheit fand in Stuttgart bereits ein großes Seminar zum Thema Elektromobilität statt. Neben den Seminaren stehen auch Firmenbesuche auf dem Programm. "Man sollte keine Scheu haben, sich zu bewerben. Wer es nicht probiert, hat keine Chance. In Deutschland gibt es immerhin 13 Begabtenförderwerke und unzählige weitere Stipendienmöglichkeiten", empfiehlt Schäfer.

Maximilian Sepp
"Ich war überrascht, dass es geklappt hat"

Maximilian Sepp wird von der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit unterstützt. Diese bietet ihm neben finanzieller Unterstützung ebenfalls Seminarangebote in ganz Deutschland. Vor seinem Bachelorstudium Crossmedia-Redaktion/Public Relations an der HdM studierte er zwei Semester Englisch und Wirtschaftswissenschaften in Kassel. Dort habe er sich im ersten Semester für das Stipendium beworben und es ein Semester später erhalten. Von der Stiftung erfuhr er durch einen Vortrag über Studienfinanzierungen an seiner alten Universität, bei dem sich mehrere Stiftungen vorgestellt hatten. "Ich konnte mich mit der Friedrich-Naumann-Stiftung gut identifizieren und sie wurde mir zusätzlich von einem Bekannten empfohlen", berichtet der 20-Jährige. "Ich hatte, ehrlich gesagt, nicht damit gerechnet, wirklich gefördert zu werden. Deshalb war ich positiv überrascht, dass es geklappt hat." Maximilian Sepp schätzt vor allem die verschiedenen Initiativen und Möglichkeiten die es gibt, sich innerhalb der Stiftung engagieren zu können: "Ich bin beispielsweise Ressort-Leiter bei einem Magazin. Außerdem sind alle Stipendiaten, mit denen ich bis jetzt persönlich zu tun hatte, sehr nett und hilfsbereit."

Tom Alender (Fotos: privat)
Unterstützung für das Auslandssemester

Tom Alender studiert Wirtschaftsinformatik und digitale Medien an der HdM und verbringt derzeit ein Semester an der Pace University in New York City, USA. Seit Januar 2018 erhält er das Baden-Württemberg Stipendium, das ihn bei der Finanzierung des Auslandssemesters unterstützt. Auf dieses ist er durch verschiedene Infoveranstaltungen und in Gesprächen mit seinen Professoren aufmerksam geworden. "Dieses Stipendium wurde mir vor allem empfohlen, um das Leben in New York zu finanzieren", berichtet Alender. "Meine Zeit an der Pace University ist wirklich unglaublich. Ich konnte viele neue Menschen, Kulturen und Freunde kennenlernen. Auch habe ich mein Wissen im Bereich Data Science aus einem anderen Blickwinkel erweitern können." Sich für das Baden-Württemberg Stipendium zu bewerben kann Alender nur empfehlen: "Es ist eine super Möglichkeit, finanzielle Unterstützung zu erhalten. Zusätzlich wird man zu interessanten Events eingeladen und hat die Chance, mit anderen Stipendiaten in Kontakt zu kommen."

Selina Spieß

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