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Hochschule der Medien

Die Alumni der HdM, Teil 59

Aus dem Hörsaal in die Werbewelt

Christian Rentschler hat 2007 sein Diplom (FH) im Studiengang Audiovisuelle Medien an der Stuttgarter Hochschule der Medien (HdM) abgeschlossen. In seiner Abschlussarbeit beschäftigte er sich intensiv mit der Emotionalisierung von Websites durch Sound Design und Musik. Mittlerweile arbeitet er als Creative Director bei Kolle Rebbe in Hamburg.

Christian Rentschler (Bild: privat)

Christian Rentschler (Bild: privat)

Die Liebe zur Musik begleitete Christian Rentschler nicht nur während seines Studiums an der HdM, sondern auch während seines folgenden Berufslebens. Mit erfolgreichem Diplomabschluss in der Tasche zog es ihn zur Webdesign-Agentur T-Sign Studios, für die er in Wien und Los Angeles tätig war. Einige Jahre später verschlug es ihn zurück nach Deutschland, wo er in Ludwigsburg bei Bassier, Bergmann & Kindler, der Online Agentur von Porsche, angestellt war. Mittlerweile arbeitet er als Creative Director bei Kolle Rebbe in Hamburg. Die freie Zeit, die ihm neben seiner Arbeit in der Werbeagentur bleibt, nutzt er - wie schon während seines Studiums - zum Musikproduzieren oder zum Filmen von Musikvideos. Erst vor kurzem veröffentlichte er zusammen mit Kim Sanders den Song "Stop, Look & Listen", für den er in Los Angeles zusammen mit Dany Wild / Nerd Solutions und dem Model Mia Monte das Musikvideo drehte.

Alumnisprechstunde mit ...

Name: Christian Rentschler
Alter:
37
Studiengang an der HdM
: Audiovisuelle Medien (Dipl.-Ing. FH)
Jahr des Studienabschlusses
: 2007
Thema der Abschlussarbeit:
Emotion@Web - Emotionalisierung von Websites durch Sound Design und Musik 

Stationen nach der HdM: Mattweb Music, Los Angeles; T-Sign Studios, Wien & Los Angeles; Bassier, Bergmann & Kindler, Ludwigsburg; Kolle Rebbe, Hamburg

Berufsbezeichnung: Creative Director

 

HdM: Wie war Ihr letzter Tag als HdM-Student?
Christian Rentschler: 
Mein gefühlt letzter Tag als HdM-Student war die Abschlussfeier. Es war ein komisches Gefühl, zu wissen, dass das Studium vorbei ist, nachdem ich so viele Jahre an der HdM verbracht hatte und viele tolle Projekte umsetzen konnte.

HdM: Wie war der erste Tag nach dem Abschluss?
Christian Rentschler: 
Mit Abschluss meiner Diplomarbeit gab es einen nahtlosen Übergang ins Berufsleben.

HdM: Wo haben Sie in der HdM am liebsten studiert?
Christian Rentschler: 
Am liebsten mochte ich die Räumlichkeiten, in denen wir an den Studioproduktionen gearbeitet haben, wie das Tonstudio, das Fotostudio oder die Räumlichkeiten von Film und Event Media. Besonders gefallen hat mir an der HdM immer der Praxisbezug und die Möglichkeit, analoge und digitale Technik auszuprobieren und Projekte zusammen mit anderen Studenten umzusetzen.

HdM: Wie sieht ihr heutiger Arbeitsplatz aus?
Christian Rentschler: 
Kolle Rebbe befindet sich in Hamburgs Speicherstadt. Die alten Holzböden erinnern an die Zeit, in der hier noch Kaffee und Tee gelagert wurden. Mein Büro hat einen kleinen Balkon, von dem man auf einen Ausläufer der Elbe blicken kann.

HdM: Wie fing ein typischer HdM-Tag bei Ihnen an?
Christian Rentschler: 
Ich bin immer mit der S-Bahn zur HdM gefahren und habe mich meist vor dem Vorlesungssaal mit Kommilitonen getroffen.

HdM: Was machen Sie heute als erstes, wenn Sie anfangen zu arbeiten?
Christian Rentschler: 
Zuerst schalte ich meinen Rechner an und rufe meine E-Mails ab.

HdM: Wer war Ihr Lieblingsprof an der HdM und warum?
Christian Rentschler: 
Prof. Oliver Curdt, der auch meine Diplomarbeit betreute. Er unterrichtet mit sehr viel Leidenschaft und fördert innovative Themen und Herangehensweisen. Vor mir hatte damals niemand über Sound im Web geschrieben. Er war von Anfang an von der Idee begeistert und hat mich dabei unterstützt.

HdM: Welche Vorlesung ist Ihnen am meisten hängen geblieben und warum?
Christian Rentschler: 
Mathematik bei Prof. Dr. Lutz Lichtenau. Ich war in Mathe bis zu meinem Studium immer mittelmäßig. Durch seinen phänomenalen Unterricht und die Gabe, komplexe Sachverhalte ganz einleuchtend zu erklären, wurde ich bei ihm zum Einser-Schüler und Mathe begann, mir richtig Spaß zu machen.

HdM: Was würden Sie anders machen, wenn Sie noch einmal Student wären?
Christian Rentschler: 
Ich würde alles genauso machen und wieder versuchen, auch neben den Pflicht-Studioproduktionen so viele Projekte wie möglich umzusetzen, auch mit Studenten anderer Studiengänge. So baut man sich ganz nebenbei sein Portfolio auf, das einem nach dem Studium beim Berufseinstieg hilft.

HdM: An was arbeiten Sie gerade?
Christian Rentschler: 
Aktuell arbeite ich bei Kolle Rebbe an einem Virtual Reality-Experience für PETA mit dem Namen eyetoeye - der erste Dialog zwischen Mensch und Tier. Nebenbei mache ich immer noch Musik und freue mich darüber, dass Kim und ich mit unserem Song "Stop, Look & Listen" in die deutschen Dance-Charts eingestiegen sind.

David Groß

VERÖFFENTLICHT AM

29. Mai 2018

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