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Hochschule der Medien

Studiengang Integriertes Produktdesign

Drehen, ziehen, schieben

Im Sommersemester 2018 haben Studierende des Studiengangs Integriertes Produktdesign an der Hochschule der Medien (HdM) in der Vorlesung "Gestaltungsgrundlagen 3D" Bedienelemente aus verschiedenen Materialen entwickelt. Der Öffentlichkeit, den Kommilitonen, Freunden und Familien wurden die Objekte Anfang Juli vorgestellt.

Die Arbeiten der Studierenden
(Fotos: Prof. Burkhard Fritz)

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Zur Detailansicht Die Arbeiten wurden in der Holzwerkstatt des Studiengangs ausgestellt (Foto: Prof. Burkhard Fritz)

Die Arbeiten wurden in der Holzwerkstatt des Studiengangs ausgestellt (Foto: Prof. Burkhard Fritz)

Die Aufgabe der Studierenden war es, in ihrem Semesterprojekt, das unter dem Motto "Produktsemantik" stand, verschiedene Bedienelemente entsprechend ihrer Funktionsweise zu gestalten. Der Kontext war frei wählbar. Allerdings sah die Fragestellung vor, dass greifbare und virtuelle Bedienelemente entwickelt werden sollten, die eindeutig bedienbar sind und formal eine Produktfamilie bilden. Weiterhin waren Varianten für eine Finger-, eine Einhand- sowie für eine virtuelle Bedienung - wie etwa Touchscreens - gefordert. Allen sollte gemeinsam sein, dass dem Betrachter allein durch das Anschauen klar wird, ob drehen, ziehen oder schieben zum Bedienen führt. Bei den virtuellen Bedienelementen zeigt sich, was den HdM-Studiengang von anderen gestalterischen Studiengängen unterscheidet - sie stehen für den "integrierten" Teil des Produktdesigns.

Anforderungen in einer Produktfamilie

"Ich habe versucht, die Aufgabenstellung möglichst abstrakt zu formulieren, um viele verschiedenen Ansätze von den Studierenden zu bekommen", erklärt Burkhard Fritz, Professor im Studiengang Integriertes Produktdesign, der die Vorlesung und die Studierenden betreut hat. Die Herausforderung bestand darin, neben der geforderten Funktionalität auch die semantisch-haptischen Anforderungen in einer Produktfamilie zu kombinieren. Bei der Wahl der Materialien waren die Studierenden frei - von Leder über Holz bis hin zu Ureol, einem typischen Modellbaumaterial, war alles mit dabei. So konnte sich Fritz über 28 unterschiedliche und vor allem sehr gelungene Arbeiten freuen. "Dafür, dass alle erst im zweiten Semester sind, haben sie die schwierige Aufgabenstellung sehr gut umgesetzt", lobt er die Studierenden.

Weiterverwendung

Entstanden sind die Arbeiten in verschiedenen Schritten: Neben einer Marktanalyse standen auch Modellskizzen und eine Zwischenpräsentation auf dem Programm. "Vor allem die Zwischenpräsentation hat bei den Studierenden noch mal einen Schalter umgelegt. Es war eine gute Übung für sie, um sich klar darüber zu werden, was sie gerade tun", erklärt Fritz. Und auch bei der Präsentation Anfang Juli kamen die Bedienelemente super an. Burkhard Fritz wird sie weiter nutzen oder besser gesagt, weiterverwenden. "Die Arbeiten bleiben in unseren Laboren stehen, damit die nächsten Erstis etwas zur Orientierung haben, wenn sie an ihre Aufgaben herangehen", erklärt er.

Der Bachelorstudiengang Integriertes Produktdesign zählt zu den jüngsten Studienangeboten der HdM. Er ging zum Wintersemester 2017/2018 an den Start. Im Mittelpunkt steht eine ganzheitliche Lehre von Gestaltung und Design, ergänzt um Management-Kompetenz.

Kristina Simic

VERÖFFENTLICHT AM

26. Juli 2018

KONTAKT

Prof. Burkhard Fritz

Integriertes Produktdesign

Telefon: 0711 8923-2804

E-Mail: fritzb@hdm-stuttgart.de

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