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Hochschule der Medien

Die Alumni der HdM, Teil 64

Aus Stuttgart über Österreich nach Nepal

Sabine Tulachan hat 2013 ihren Bachelor im Studiengang Werbung und Marktkommunikation an der Stuttgarter Hochschule der Medien (HdM) abgeschlossen. Nach einer leitenden Position im Marketing in einem Unternehmen in Österreich führte sie ihr Weg nach Nepal, wo sie mittlerweile ein Hotel betreibt.

Zur Detailansicht Sabine Tulachan mit ihrem Mann Rockey, Foto: privat

Sabine Tulachan mit ihrem Mann Rockey, Foto: privat

Gemeinsam mit ihrem Ehemann hat sich Sabine Tulachen einen Traum erfüllt: Sie leiten seit Oktober 2017 das Hotel Big Pillow Inn in Pokhara, Nepal. Es dauerte drei Jahre bis das Hotel gebaut war - umso glücklicher sind sie jetzt, dass sie endlich Gäste in ihrem Hotel begrüßen dürfen. Sie haben Mitarbeiter für die Rezeption, Buchhaltung, Frühstück, Reinigung und Instandhaltung, ihr Mann und sie kümmern sich um das Management und das Marketing. Außerdem betreibt Sabine Tulachen den Blog www.nepaliebe.de und engagiert sich ehrenamtlich für den Verein "Sahaya - Hilfe für Nepal e.V.". Dabei kümmert sie sich um die Online-Präsenz und betreut die Hilfsprojekte vor Ort.

Alumnisprechstunde mit ...
Name: Sabine Tulachan
Alter: 30
Studiengang an der HdM: Werbung und Marktkommunikation
Jahr des Studienabschlusses: 2013
Thema der Abschlussarbeit: Glaubwürdigkeit von Onlinemedienkanälen in der Sportartikelbranche

Stationen nach der HdM:
- freiwillgen Dienst in Nepal
- Marketing und Sales Leiterin in Österreich

Berufsbezeichnung: General Manager

HdM: Wie war Ihr letzter Tag als HdM-Student?
Sabine Tulachan: Mein letzter Tag war der Tag meiner mündlichen Prüfung und ich war einfach froh, dass die Prüfungen damit geschafft waren. Ich war aber auch ein bisschen wehmütig, dass die Zeit in Stuttgart nun vorbei war.

HdM: Wie war der erste Tag nach dem Abschluss?
Sabine Tulachan: Direkt nach der Prüfung packte ich meinen Koffer, denn am nächsten Tag ging es nach Österreich, um meinen Arbeitsvertrag zu unterschreiben und einen Tag später ging schon mein Flug nach Nepal zu meinem Freiwilligendienst.

HdM: Wo haben Sie in der HdM am liebsten studiert?
Sabine Tulachan: Ich mochte das "Aquarium" am liebsten. Wenn man den ganzen Tag in geschlossenen Räumen sitzt, ist es einfach schön, wenn man auch mal ein bisschen nach draußen schauen kann.

HdM: Wie sieht ihr heutiger Arbeitsplatz aus?
Sabine Tulachan: Eigentlich brauche ich nur mein Laptop, um Anfragen, Marketing-Maßnahmen und sonstigen Papierkram für unser Hotel zu bearbeiten. Daher sitze ich oft in einem der vielen Restaurants am Fewa See, die alle nur wenige Minuten von unserem Hotel in Pokhara entfernt sind. Ich bin aber natürlich auch viel in unserem Hotel, um Gäste zu begrüßen und mich mit unseren Mitarbeitern abzustimmen.

HdM: Wie fing ein typischer HdM-Tag bei Ihnen an?
Sabine Tulachan: Oft mit einem Sprint zur U-Bahn. Da ich einige Nebenjobs hatte, war die Zeit immer knapp und ich war immer spät dran.

HdM: Was machen Sie heute als erstes, wenn Sie anfangen zu arbeiten?
Sabine Tulachan: Morgens trinke ich zuerst einen Masala Tee auf unserer Terrasse mit meinem Mann, unserem Sohn, meiner Schwiegermutter und oft auch unseren Angestellten. Wir starten den Tag ganz entspannt. In Nepal ist Stress zum Glück ein Fremdwort und wir gehen alles etwas ruhiger an.

HdM: Wer war Ihr Lieblingsprof an der HdM und warum?
Sabine Tulachan: Das war Prof. Dr. Thomas Lehning. Ich fand digitale Medien einfach schon immer interessant und seine Vorlesungen waren sehr praxisnah und aktuell.

HdM: Welche Vorlesung ist Ihnen am meisten hängen geblieben und warum?
Sabine Tulachan: Das war sicher "Werbung" bei Axel Schirle. Seine Vorlesungen waren ziemlich unterhaltsam und ich kam mir manchmal vor wie in einer Episode von Mad Men.

HdM: Was würden Sie anders machen, wenn Sie noch einmal Studentin wären?
Sabine Tulachan: Ich würde nichts anders machen. Ich hatte einfach eine super Zeit!

HdM: Woran arbeiten Sie gerade?
Sabine Tulachan: Unser Hotel, mein ehrenamtliches Engagement und die Arbeit an meinem Blog stellen mich immer wieder vor neue und spannende Herausforderungen - die Aufgaben gehen mir gerade nicht aus. Aber die wohl schönste und intensivste "Arbeit" ist unser fünf Monate alter Sohn, den wir über alles lieben und der das Glück hat, in so einem spannenden Land wie Nepal aufzuwachsen.

VERÖFFENTLICHT AM

10. August 2018

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