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Studieren. Wissen. Machen.

Hochschule der Medien

Ehrenamt

Arbeit für den guten Zweck

Mehr als 30 Millionen Menschen in Deutschland engagieren sich ehrenamtlich. Sie trainieren Kinder und Jugendliche in Sportvereinen, betreuen Flüchtlinge, kümmern sich um alte Menschen, arbeiten bei der freiwilligen Feuerwehr oder unterstützen gemeinnützige Vereine und Organisationen. Auch an der Stuttgarter Hochschule der Medien (HdM) gibt es viele Studierende, Mitarbeiter und Professoren, die neben Arbeit und Studium ehrenamtlich ein Herzensprojekt unterstützen.

Marcus Miyagi trainiert Kinder im Brazilian Jiu Jitsu. (Foto: Privat)
Kampfsport für Kinder

Marcus Miyagi studiert im sechsten Semester Wirtschaftsinformatik und digitale Medien. Seine große Leidenschaft ist der Kampfsport, genauer gesagt das Brazilian Jiu Jitsu (BJJ). "BJJ ist der Teil in der MMA (Mixed Material Arts), bei dem es ums Würgen, Hebeln und Werfen des Gegners geht. Seit mittlerweile fünf Jahren gibt es bei uns im Stallion Gym in Stuttgart ein Kinderprogramm zur Nachwuchsförderung. Zusammen mit drei anderen Trainern betreue ich seitdem insgesamt 20 Kinder im Alter von vier bis 14 Jahren", sagt Marcus Miyagi. Ehrenamtliche Arbeit war ihm aber schon vor seiner Tätigkeit als Jugendtrainer wichtig. "Ich habe früher in den Sommerferien als Betreuer in einem Kindergarten für behinderte Kinder gearbeitet. Es ist einfach gut für die Seele, wenn man etwas für Andere tut, ohne selbst etwas dafür zu bekommen. Die Freude an der Arbeit ist Belohnung genug", sagt er.

Susi Mannschreck sitzt im Vorstand des Neckarwelle e.V.
Surfbare Flusswelle

Susi Mannschreck ist nicht nur Mitarbeiterin in der Hochschulkommunikation der HdM, sondern sitzt außerdem im erweiterten Vorstand des gemeinnützigen Vereins "Neckarwelle e.V." und verantwortet dort das Marketing und die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Der Verein hat etwas Großes geplant: "Wir wollen auf dem Neckar in Stuttgart-Untertürkheim auf Höhe des Inselbades eine surfbare Flusswelle installieren", sagt sie. Vorbild sei die Münchner Eisbachwelle, die schon lange nicht mehr nur für Surfer eine Attraktion ist, sondern täglich hunderte Besucher anzieht. "Der Bau einer surfbaren Flusswelle würde Stuttgart nicht nur für Surfer attraktiver machen, sondern das Stuttgarter Lebensgefühl aufwerten. In Stuttgart fehlt es an Möglichkeiten, Zeit am Fluss zu verbringen. Durch die Neckarwelle würde der Neckar erlebbarer und endlich in die Stadt integriert werden." Über 230 Mitglieder unterstützen den Verein mittlerweile, der regelmäßig Surfausflüge, gemeinsames Paddeltraining auf dem Neckar oder Filmabende anbietet. Nach Abschluss der Machbarkeitsstudie, die derzeit durchgeführt wird und von der Stadt Stuttgart beauftragt und finanziert wurde, kann entschieden werden, ob auch die Kesselstadt in Zukunft Surf- und Wassersportfans zusammenbringt.

Für Jugend gegen AIDS war Maximilian Wolf unter anderem in New York City unterwegs. (Foto: Alex Kleis)
Prävention und Aufklärungsarbeit

Dem Kampf gegen HIV und AIDS angeschlossen hat sich Maximilian Wolf, der im vierten Semester im Studiengang Crossmedia-Redaktion/ Public Relations studiert. Als Pressesprecher ist er im Verein "Jugend gegen AIDS" (JGA) erster Ansprechpartner und Leiter des PR-Teams. "JGA ist eine internationale Aufklärungsinitiative, die ihre ersten Schritte vor acht Jahren an einem Gymnasium in Hamburg gemacht hat. Damals waren wir noch eine kleine Schülergruppe. In der Zwischenzeit haben wir uns zu einer internationalen NGO entwickelt", erklärt er.  Unter dem Motto "Do what you want. Do it with love, respect, and condoms" möchte der ehrenamtliche Verein, der ausschließlich von jungen Menschen geleitet wird, seinen Teil zu einem großen Ziel beitragen. "Wir sind davon überzeugt, dass wir die Generation sind, die AIDS beenden kann. Deshalb versuchen wir ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass Sexualität und Geschlechtskrankheiten keine Tabu-Themen sind, sondern offen, tolerant und ohne Vorurteile behandelt werden sollten. Überall auf der Welt." Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier unterstützt den Verein bereits seit mehreren Jahren als Schirmherr. Neben Maximilian Wolf engagieren sich außerdem immer mehr HdM-Studenten für Jugend gegen AIDS. "Wir sind ständig auf der Suche nach neuen Leuten. Bei uns kann wirklich jeder seine Stärken einbringen - egal ob IT-Spezialist, Organisationstalent, kreativer Kopf, Analytiker oder leidenschaftlicher Forscher."

 

David Groß

VERÖFFENTLICHT AM

02. August 2018

KONTAKT

Susi Mannschreck

Hochschulkommunikation

Telefon: 0711 8923-2022

E-Mail: mannschreck@hdm-stuttgart.de

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