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Studieren. Wissen. Machen.

Hochschule der Medien

Verfasste Studierendenschaft

Die Vertretung aller Studierenden

Den meisten Studierenden ist sie als AstA (Allgemeiner Studierendenausschuss) bekannt, doch an der Hochschule der Medien (HdM) kümmert sich die VS - die Verfasste Studierendenschaft - um die Belange und Interessen der Medienstudierenden.

Katja Leifheit (l.) und Henrike Sommer (r.) laden ein, der VS beizutreten (Foto: Christopher Müller)

Katja Leifheit (l.) und Henrike Sommer (r.) laden ein, der VS beizutreten (Foto: Christopher Müller)

Lange Zeit war eine unabhängige Interessenvertretung der Studierenden verboten, doch Proteste und die grün-rote Koalition in Baden-Württemberg hoben am 27. Juli 2012 diese Struktur auf und ersetzten AStA und UStA mit der Verfasste Studierendenschaft (VS). Ein Teil des Studienbeitrages an der HdM geht daher an die VS, damit diese Interessen vertreten, Initiativen wie etwa "Unterbelichtet" oder "Otter im Glashaus" unterhalten oder Projekte wie den neuen Trinkwasserspender realisieren können.

Jede Meinung zählt

Zum neuen Semester übernehmen auch neue Gesichter die Ämter in der VS. Katja Leifheit studiert im achten Semester Audiovisuelle Medien und vertritt die Studierenden nun als Vorstandsvorsitzende des Rates auf höchster Ebene. Zusammen mit ihrer Kollegin und neu gewählten VS-Finanzrätin Henrike Sommer stand sie der Hochschulkommunikation Rede und Antwort.

"Es wäre ziemlich perfekt, wenn jemand möglichst früh in der VS anfängt", appelliert Leifheit direkt zu Beginn des Gesprächs. "Ihr müsst auch nicht gewählt sein, um bei uns mitzumachen. Meinungen abgeben, bei Aktivitäten helfen, das kann man immer machen! Es gibt ganz viele Anknüpfungspunkte für die man gar nicht gewählt sein muss." Das Team der VS setzt sich aus Studierenden verschiedener Studiengänge und unterschiedlicher Semester zusammen. Mit dem vorhandenen Budget wird versucht, so viele Anregungen wie möglich zu verwirklichen. Die Studierenden können mit ihren Ideen direkt zum VS-Büro kommen und ihre Vorschläge auch eigenverantwortlich umsetzen. Das Engagement bei der VS bietet viele Vorteile: "Wir haben eine Menge Initiativen in denen man sich genauso engagieren kann. Die Initiativen sind teil des Spaßfaktors an der HdM! Eine Spielwiese mehr oder weniger", findet Sommer. Tatsächlich sei es so, dass die meisten VS-Räte über die Initiativen Interesse an einer Kandidatur gewonnen haben. Sommer und Leifheit waren und sind beide Teil der Kino-Initiative "Filmrausch".

Die Agenda

Katja Leifheit hat sich für ihre Amtszeit als persönliches Ziel gesetzt, die Initiativen als Aushängeschild der VS stärker zu unterstützen. Sommer möchte die Mitglieder der VS für ihr ehrenamtliches Engagement besser entlohnen - eine Anerkennung ihrer Leistungen würden großenteils noch fehlen. An oberster Stelle stehen für die beiden jedoch die Belange der Studierenden. So soll die Gründung von Initiativen erleichtert werden: "Es gibt eine Studentin, die zum Beispiel gerne eine Musical-Gruppe gründen möchte, und da sollen alle Studierenden wissen, dass man sich in so einem Falle einfach an die VS wenden kann." In Zukunft will die VS mit einer Marketing-Offensive mehr Aufmerksamkeit generieren. Großes Thema der VS sei stets die Versorgung der Studierenden. Diverse Ideen der Nachhaltigkeits-Initiative "USCHI" - wie zum Beispiel ein FoodSharing-Schrank oder ein Snack-Automat - halten stets für Diskussionsstoff her. Seit Ende Septmeber 2018 steht im Foyer des Hauptgebäudes ein Trinkwasserspender, angeregt durch "USCHI" und realisiert durch die VS und der HdM-Verwaltung. An diesem Beispiel kann man sehen, dass sich die VS dafür einsetzt, Ideen der Studierenden in die Realität umzusetzen. 

 

Christopher Müller

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