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Hochschule der Medien

Umwelt

"Uschi" macht die Hochschule nachhaltiger

Wer sich für die Umwelt engagieren möchte und wem das Thema Nachhaltigkeit am Herzen liegt, ist bei "Uschi" genau richtig. Die Umweltinitiative der Verfassten Studierendenschaft (VS) der Hochschule der Medien (HdM) setzt sich in verschiedenen Projekten für eine fairere und grünere Hochschule ein. Außerdem organisiert die Initiative saisonale Veranstaltungen, wie etwa den Weihnachts-Flohmarkt am 12. Dezember 2019.

Vegane und faire Snacks gibt es hier zu kaufen, bald auch noch Tampons.

Vegane und faire Snacks gibt es hier zu kaufen, bald auch noch Tampons.

Der "Fair-o-mat" steht gegenüber der Lernwelt im Hauptgebäude.

Der "Fair-o-mat" steht gegenüber der Lernwelt im Hauptgebäude.

"Spende dein Pfand" ist nur eine von vielen Aktionen von "Uschi"

"Spende dein Pfand" ist nur eine von vielen Aktionen von "Uschi"

Dass Nachhaltigkeit das Thema des 21. Jahrhunderts ist, steht außer Frage. Millionen Schülerinnen und Schüler demonstrieren regelmäßig gegen den Klimawandel. Auch in der Politik ist die Problematik Top-Thema. "Es ist einfach klar, dass die Angelegenheit wichtig ist", betont Vivienne Stürm. Mit ihren Kommilitoninnen Emma Weiterer und Nathalie Kunz leitet die Studentin "Uschi", die Umweltinitiative der VS. Mit insgesamt 30 engagierten Studenten sorgen sie an der Hochschule mit verschiedenen Projekten für mehr Nachhaltigkeit.

"Auf Instagram posten wir regelmäßig informative Beiträge und Veranstaltungshinweise in Form von Storys oder Posts", erzählt Vivienne Stürm. Dort weisen sie auch immer wieder mal auf ihre Sammelstelle für gespendetes Pfand hin. "Die Pfandtonnen bieten wir in einer Kooperation mit dem Verein Trott-war an. Der gesamte Erlös geht an den Verein", so Stürm. Die Tonnen werden täglich geleert.

Vom "Fair-o-mat" bis hin zum "Fairteiler"

"Uschi" setzt sich nicht nur für nachhaltige Entsorgung ein, sondern stellt auch ein vielfältiges Essenangebot zur Verfügung. Mit dem "Fair-o-mat" bieten sie den Studierenden der HdM seit November 2019 faire und vegane Snacks an. Bald sollen darin auch Tampons verkauft werden können. "Sie sind fair hergestellt aus reiner Baumwolle und in Papier verpackt", erzählt die Studentin. 

Im Januar 2020 soll ein "Fairteiler" an der Hochschule bereitgestellt werden. Über die Internetplattform "foodsharing" wird dann ein Schrank angeboten, in dem Essen geteilt werden kann. Das Angebot sei kostenlos für alle, erklären die drei "Uschi"-Leiterinnen. 

Auch das Vermeiden von Verschwendung sowie die Aufklärung über nachhaltigere Alternativen sind bei "Uschi" ein Thema: Auf aus Graspapier produzierten Karten informiert die Initiative etwa über Essen und Nachhaltigkeit. In einer Nachhaltigkeitsbroschüre werden Tipps zu einem nachhaltigeren Leben zusammengestellt. Sie erscheint einmal pro Jahr im Dezember oder Januar. Damit will "Uschi" ein Bewusstsein für das Thema unter Studierenden schaffen. Denn auch kleine Umstellungen würden schon viel ausmachen: "Jeder kann einfach mal einen eigenen Kaffeebecher oder eine Trinkflasche mitnehmen und beim Imbissladen die Pommes auf einem Teller mitnehmen", sagt Vivienne Stürm. 

Die Initiative betreut auch das "Will'i - Hann'i - Gebb'i - Board", ein Infoboard zum Suchen, Verschenken und Verkaufen und hat die Anschaffung eines Wasserspenders angeregt. 

Weihnachtsflohmarkt

Als nächste Aktion plant "Uschi" einen Weihnachtsflohmarkt auf dem Weihnachtsmarkt der VS am 12. Dezember 2019 ab 16 Uhr in der Nobelstraße 10, 70569 Stuttgart. Dort wird es Wichtelgeschenke geben, die in einer recycelten Geschenkeeinpackstation verpackt werden können. Für die HdM wünscht sich die Initiative weniger Plastik, ein Mülltrennungssystem sowie besseres, nachhaltigeres Druckerpapier. 

Julia Lindner

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Erik Friedling

am 13.12.2019 um 11:27 Uhr

Mensch Uschi, du hast echt Humor! Grüne Hochschule - ja wo denn und wie? Schau dir mal die monatliche Elektroschrottmulde der Hochschule an, dann wird auch dir klar, das Hochschulen nicht die Lösung von umweltpolitischen Problemen sind, sondern Teil des Problems. Ein paar Bambuszahnbürsten, Recycling Becher und Flohmärkte werden den Zustand des Planeten nicht verändern :-(

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