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Hochschule der Medien

MediaNight

Von Gewürzen, aztekischer Mythologie und einer Reise-App

Am 30. Januar 2020 war es wieder soweit: Die Studierenden der Hochschule der Medien (HdM) haben zum Ende der Vorlesungszeit ihre Projekte und Arbeiten der letzten Monate zahlreichen Besuchern vorgestellt.

MediaNight Wintersemester 2019/2020
(Fotos: Kai Gundacker, Florian Müller)

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Zur Detailansicht Das Buch "Juha" ergänzt den Film "Juha" über einen Rentierzüchter

Das Buch "Juha" ergänzt den Film "Juha" über einen Rentierzüchter

Zur Detailansicht Zahlreiche Games konnten getestet werden

Zahlreiche Games konnten getestet werden

Zur Detailansicht Die Filmvorführungen waren beliebt

Die Filmvorführungen waren beliebt

Zur Detailansicht Die Idee bringt Gewürze und Handyhalterungen zusammen (Fotos: Kai Gundacker, Florian Müller)

Die Idee bringt Gewürze und Handyhalterungen zusammen (Fotos: Kai Gundacker, Florian Müller)

"Die Krönung des Semesters" - so lautete das Motto der MediaNight des Wintersemesters 2019/2020. Und königlich ging es auch zu in "What May Be". Die Produktion aus dem Studiengang Audiovisuelle Medien dreht sich um eine Prinzessin, die ihr Glück in der Liebe sucht. Zwar gibt es viele Anwärter für den Platz an ihrer Seite, aber keiner der Herren scheint die Prinzessin glücklich zu machen. Ein Happy End gibt es dennoch, denn die Prinzessin realisiert, dass ihre Zofe sie glücklich macht. Mit ihr lebt sie verliebt bis ans Lebensende.

"SPICE IT UP"

Die Studierende aus dem vierten Semester des Studiengangs Print-Media-Management ließen sich ein außergewöhnliches Projekt einfallen: Sie kreierten mit "SPICE IT UP" ein multifunktionales Gadget: Ein kleines Gewürzregal aus Pappe, in dem sich ein Kochbuch versteckt und das sich mit ein paar Handgriffen in eine Handyhalterung umbauen lässt. Durch die Idee lässt sich auch der Verpackungsmüll reduzieren. "Die Firma, mit der wir wegen der Gewürze zusammengearbeitet haben, nimmt das nun auch in Sortiment auf", erzählt Studentin Jeanine Germar.

Wie eine Fusion aus Elektrobeats und Ballett-Kostümen aussehen kann, zeigte das Projekt "Schlemmer x Beats" der Studiengänge Audiovisuelle Medien, Informationsdesign und Medienwirtschaft. Der Bauhaus Künstler Oskar Schlemmer entwarf anlässlich seines "Triadischen Balletts" ausgefallene Kostüme für drei Akte. Diese waren von den Farben Gelb, Pink und Schwarz geprägt. Die Studierenden der HdM entwarfen drei Säulen in diesen Farben, an denen sich Besucher ein eigenes Kostüm konfigurieren konnten. Ein Buzzer schickte das fertige Ergebnis direkt in den Club-Raum neben an. Dort tanzten die Figuren in ihren individuellen Kostümen an der Wand mit den Besuchern. Das multimediale Kunstexperiment kann am 14. Februar 2020 in der Staatsgalerie Stuttgart noch einmal erlebt werden.

Das Schicksal der Götter

Gaming-Fans kamen ebenfalls auf ihre Kosten: Mit "Fate of Gods" schuf ein Team aus Studierenden der Studiengänge Audiovisuelle Medien, Bibliotheks- und Informationsmanagement, Crossmedia-Redaktion/Public Relations und Medieninformatik ein zweidimensionales Jump'n'Run-Spiel. An die aztekische Mythologie angelehnt, schlüpft der Spieler in die Rolle eines Gotts, der vor seinem Schicksal, geopfert zu werden, flüchtet. "Der Spieler kann zwischen zwei Enden entscheiden", erzählt Projektleiter Simon Volle. Das Spiel wurde im letzten Semester bereits vorproduziert und nun umgesetzt. Für über 50 Prozent der Team-Mitglieder war die Arbeit an dem Spiel eine Premiere. "Es ist so surreal, hier zu stehen und es nun spielen zu können", sagt Volle. Geplant sei, das Spiel auf der Internet-Vertriebsplattform Steam zu veröffentlichen.

Seine Kommilitonen aus den Studiengängen Computer Science and Media, Medieninformatik und Mediapublishing entwickelten die App "Travelbuddy". Ihre App setzt dort an, wo andere Reiseführer aufhören. Ähnlich wie bei einem Dating-Profil kann der Nutzer seine individuellen Präferenzen und Ansprüche eintragen, die die selbst entwickelte Künstliche Intelligenz auswertet. Mit Hilfe von Bildern auf Instagram werden dem Reisenden dann Aktivitäten vorgeschlagen, die in etwa in Paris unternommen werden können. Diese kann man liken oder disliken. Die Likes ergeben dann die schnellste Route für einen aufregenden Tag.

Verbrechen in Stuttgart

In der App von Studierenden der Medieninformatik und der Mobilen Medien - "Stuttgart Crime Data Analysis" - ging es um die Auswertung von Daten zu Verbrechen in Stuttgart. Dazu analysierten, bewerteten, kategorisierten und visualisierten sie öffentlich zugängliche Polizeiberichte. Eine "Heat-Map" zeigt zusätzlich, wo welches Verbrechen wann am prägnantesten war. "Besonders interessant war die große Differenz zwischen den von der Polizei bestätigten Fällen und den Fällen, die tatsächlich in der Zeitung veröffentlicht wurden", erzählt Marlon Kloss vom Studiengang Mobile Medien.

Gäste der MediaNight hatten außerdem die Gelegenheit, mehrere Buch-Projekte kennen zu lernen, die Visualisierung von Live-Daten der Deutschen Bahn zu beobachten, innovative Ideen bei den Produktdesignern zu entdecken oder in Neuinterpretationen von Hits und Eigenkompositionen reinzuhören. Für Live-Musik in der HdM-Bibliothek sorgte unter anderem die Bigband MAJAM.

Wer bei der MediaNight des Wintersemesters nicht dabei sein konnte, hat am 2. Juli 2020 wieder die Chance, sich ein Bild vom Know-how der künftigen Medienexperten zu machen. Alle präsentierten Projekte sind unter https://www.hdm-stuttgart.de/studierende/inaktion/medianight zu finden.

Julia Lindner

VERÖFFENTLICHT AM

04. Februar 2020

KONTAKT

Kerstin Lauer
MediaNight-Komitee
Telefon0711 8923 2020
E-Maillauer@hdm-stuttgart.de

WEITERFÜHRENDE LINKS

www.hdm-stuttgart.de/medianight
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