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JIM-Studie 2019

Die Jugend, Information, Medien-Studie (JIM) des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest (mpfs) hat am 31. März 2020 die neuen Grundlagendaten für das Jahr 2019 veröffentlicht. Daraus geht unter anderem hervor, dass YouTube weiterhin das beliebteste Onlineangebot der Jugendlichen ist.

Das Cover der Studie

Das Cover der Studie

Für Jugendliche erweitert sich der Zugang zu verschiedenen Medien stetig. So haben aktuell etwa drei von vier Familien ein Abonnement für einen Video-Streaming-Dienst wie beispielsweise Netflix oder Amazon Prime Video abgeschlossen. Auch Musik-Streaming-Dienste sind in zwei von drei Familien vorhanden. Seltener dagegen sind digitale Sprachassistenten wie Alexa (16 Prozent) in Haushalte vertreten. Neben dem Video-Streaming spielt aber auch das Musik-Streaming eine wichtige Rolle für Jugendliche - 68 Prozent der Befragten haben ein Abonnement für Spotify oder einen anderen Musik-Streaming-Dienst. Die meisten (66 Prozent) nutzen dieses auch regelmäßig, um Musik zu hören. Mit 52 Prozent regelmäßiger Nutzung landet YouTube auf Platz zwei, dicht gefolgt von der Musiknutzung live bei Radiosendern oder per Livestream des Radioprogramms (50 Prozent). Ein Drittel der Jugendlichen (33 Prozent) hören Musik über MP3 oder Downloads, während 19 Prozent regelmäßg CDs oder Platten verwenden. Nur etwa jeder Zehnte (11 Prozent) nutzt für Musik regelmäßig Smartspeaker wie etwa Alexa.

YouTube beliebtestes Onlineangebot der Jugendlichen

Aus der Frage nach dem liebsten Internetangebot der Jugendlichen geht hervor, dass YouTube mit 63 Prozent das Ranking anführt. Hier schauen sie am liebsten Formate wie Musikvideos, lustige Clips oder fremdsprachige YouTube-Videos. Bei den Jungs liegen zudem noch die Let's-play-Videos hoch im Kurs. In der Beliebtheit gesunken ist hingegen WhatsApp von 39 Prozent im Jahr 2018 auf 26 Prozent im Jahr 2019. Dafür konnte der Onlinedienst Instagram ganze fünf Prozent, im Vergleich zu 2018, an Popularität hinzugewinnen. Das Schlusslicht im Beliebtheitsranking bilden Twitter und Twitch, mit einer Belibetheitsrate von zwei Prozent.

Bezogen auf die Kommunikation ist WhatsApp der bevorzugte Kommunikationskanal. 93 Prozent der 12- bis 19-Jährigen tauschen sich hierüber mindestens mehrmals pro Woche mit anderen aus, 86 Prozent täglich. Auf dem zweiten Platz landet Instagram. Den Onlinedienst setzt jeder Zweite täglich zur Kommunikation ein (64 Prozent). Jugendliche, die Instagram nutzen, geben an, dass sie mit ihrem eigenen Account im Schnitt 299 Follower erreichen. Weitere Optionen zur regelmäßigen Kommunikation sind Snapchat (46 Prozent) und deutlich seltener Facebook (15 Prozent) und TikTok (14 Prozent).

Über die Studie

Die Studienreihe JIM wird vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest seit 1998 jährlich in Zusammenarbeit mit dem Südwestrundfunk durchgeführt. Der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest ist eine Kooperation der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) und der medienanstalt rlp (LMK). Für die repräsentative Studie wurden im Frühsommer 2019 1.200 Jugendliche zwischen zwölf und 19 Jahren telefonisch zu ihrer Mediennutzung befragt.

Carolin Hilleke

VERÖFFENTLICHT AM

17. April 2020

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