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Hochschule der Medien

Coronavirus

Alltag an der Hochschule

Am Montag, den 20. April 2020, hat das Sommersemester an der Hochschule der Medien (HdM) begonnen. Davon ist auf dem Vaihinger Campus erst einmal nicht viel zu spüren. Die Studierenden sind noch nicht vor Ort und die meisten Mitarbeiter arbeiten im Homeoffice. Sie und Kollegen in der Hochschule engagieren sich für einen reibungslosen Start und Ablauf des Semesters. Hier ein Blick auf verschiedene Tätigkeitsbereiche.

Denis Kaupp, Technischer Betriebsleiter der HdM, ist vor Ort und regelt den Betrieb. Ungewöhnliche Situationen sind für ihn nichts Neues, denn auch im Regelbetrieb käme es hin und wieder zu Krisen, von denen im Idealfall aber kaum jemand etwas bemerke. Das ist jetzt jedoch anders. „In Abstimmung mit der Hochschulleitung haben wir früh Maßnahmen für die gesamte HdM beschlossen und umgesetzt. Wir haben diverse Notfallpläne auf die Situation angepasst, sodass wir etwa im Falle einer Quarantäne für alle Anwesenden einen technischen Notbetrieb gewährleisten können", so Kaupp. Dies bedeute, dass die technischen Anlagen weiter betrieben werden und mögliche Störungen beseitigt werden. Der Technische Betriebsleiter nutzt die Abwesenheit der meisten Studierenden und Mitarbeiter, um Reparaturen und Umbauten durchzuführen, die während des Vorlesungsbetriebs nicht möglich sind.

Die Personalabteilung chattet
Matthias Menze und das Team des Informationszentrums - IT (IZ-IT) beschäftigt derzeit unter anderem die Mobilmachung der zentralen Einrichtungen und der Umbau der zentralen Firewall. „Generell läuft der IT-Betrieb angesichts der Lage noch sehr rund und es ist bislang zu keinen Ausfällen in der zentralen IT gekommen", so Menze. "In der Personalabteilung kümmern wir uns weiterhin um das allgemeine Personalmanagement", sagt Daniela Schlichter, Leiterin der Personalabteilung. Damit das auch in der Mobilen Arbeit funktioniert und wir wie gewohnt Zugriff auf die Personalverwaltungsprogramme haben, wurden wir vom IZ-IT hervorragend unterstützt. "Eine große Herausforderung war und ist die Genehmigung aller Anträge zur mobilen Arbeit des gesamten Hauses sowie die Klärung der rechtlichen Regelungen in Abstimmung mit der Hochschulleitung", so Schlichter.

Das Start-up-Center unterstützt weiterhin Studierende beim Gründen
Alexandra Wenzel vom Institut für Angewandte Forschung der HdM kümmert sich von zuhause um die Beratung und Unterstützung der Forscher bei der Akquise und Beantragung von Forschungsprojekten. Sie ist froh, an manchen Tagen liegengebliebene Dinge wie die Forschungsdokumentation aufarbeiten zu können, und sich um strategische Dinge kümmern zu können. Beim Start-up-Center verschieben sich die Schwerpunkte durch die Krise: „Bis vor kurzem war es unsere Hauptaufgabe, Studierende für eine Gründung zu begeistern und zu befähigen", erzählt Magdalena Weinle. Nun würden sie und ihre Kollegen dafür sorgen, dass die angehenden Gründer nicht den Mut verlieren."Die Anzahl der Crowdfunding-Beratungsanfragen ist in letzter Zeit enorm gestiegen. Dies bedarf gerade jetzt einer guten Koordination und eines offenen Ohres für die Anliegen der Gründer", sagt Nisha Munzig. Für alle bedeute die Krise "ein Mehr an Koordinationsaufwand, Absprachen und Betreuung", ergänzt Dorothee Mathes.

Die Verfasste Studierendenschaft (VS) arbeitet an der virtuellen Präsenz der VS. "Einige Initiativen wollen ihre Angebote virtuell anbieten. Unter anderem machen wir uns auch Gedanken, wie die nächste VS-Wahl aussehen könnte und die Vollversammlung", sagt Gaby Stober. Sie ist auf allen Kanälen - E-Mail, Telefon und live - weiterhin für die Studierenden erreichbar. "Ich unterstütze, wo ich nur kann", so Stober.

Susanne Karcher arbeitet, wie viele andere, im Homeoffice (Fotos: privat)
"Im Auslandsamt hält uns die Corona-Pandemie derzeit in ganz besonderer Weise in Atem", berichtet Susanne Karcher. Rund 100 Studierende starteten im Januar in ihr Auslandssemester und wurden kurz darauf mit den Folgen des Virus konfrontiert. Während einige E-Learning betreiben, sind andere vor Ort geblieben und wieder andere nach Hause zurückgekehrt. Die Kolleginnen waren deshalb in den letzten Wochen bis in die Abende und am Wochenende mit der Unterstützung der Studierenden und Eltern beschäftigt.

Die HdM arbeitet, insbesondere in dieser Zeit, als Team zusammen, wie Ilse Feldmann von der Prüfungsverwaltung berichtet: "Die gute Zusammenarbeit und die unkomplizierte Abstimmung mit all den Entscheidungsträgern führen zu pragmatischen Lösungen, die den Studierenden Orientierung und Planbarkeit geben. Es ist schön zu erleben, mit wieviel Verständnis, Hilfsbereitschaft und Empathie wir uns alle begegnen." Dennoch fehlt etwas - die Nähe zu den Studierenden und den Kollegen. "Mein Büro ist mir zu ruhig - ich vermisse die Live-Menschen", sagt Gaby Stober von der VS. Susanne Karcher ergänzt: "Mit Zoom und Co. lässt sich vieles zwar problemlos meistern und kompensieren - aber es kann dauerhaft eben doch nicht die Vorteile der Präsenz an der HdM aufwiegen." Daniela Schlichter betont: "Ich bin aktuell noch dankbarer für meine Arbeit hier an der HdM im öffentlichen Dienst." Ilse Feldmann findet: "Die eine oder andere Erfahrung mit den Abläufen, die während der Krise pragmatisch angepasst wurden, könnte zu der Erkenntnis führen, dass manches auch für die Zukunft als tragbare Lösung weitergeführt werden kann." Frei nach dem Motto von Alexandra Wenzel: „Improvise. Adapt. Overcome!".

VERÖFFENTLICHT AM

22. April 2020

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