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Hochschule der Medien

Publikation

"Zukunft der Lernwelt Hochschule"

Schlagwörter wie "New Work", "Neo-Ökologie", "Mobilität", "Konnektivität", "Individualisierung", "Globalisierung" und "Wissenskultur" beschreiben immense gesellschaftliche Veränderungsprozesse, die alle Lebensbereiche betreffen. Hochschulen müssen hierauf reagieren. Doch wie kann das in einer eher traditionell geprägten Bildungseinrichtung geschehen? Die Publikation "Zukunft Lernwelt Hochschule" greift das Thema auf und liefert Orientierungspunkte.

Das Cover des Buches

Das Cover des Buches

Die Corona-Pandemie hat aufgezeigt, dass Bildungseinrichtungen an ihre Grenzen kommen. Um auf solche Herausforderungen - wie eine Umstellung auf Online-Lehren - zu reagieren, bedarf es veränderter Strukturen. Neue Steuerungsmodelle wie das "New Public Management" bieten hier Ansatzpunkte auch Hochschulen neu auszurichten, um den Herausforderungen erfolgreich begegnen zu können. Doch zeigt sich, dass die Hinwendung zur kompetenzorientierten Lehre und einer studierendenorientierten Hochschule kein triviales Unterfangen ist. Hochschulen machen sich langsam auf den Weg, die studierendenorientierte Ausrichtung der gesamten Hochschule voranzutreiben, die die Ausbildung der entsprechenden Kompetenzen zur Bewältigung zukünftiger Herausforderungen unterstützt.

Didaktische und struktuelle Veränderungen

Auch wenn aktuell die Corona-Pandemie besonders den Bereich der Digitalisierung der Lehre, das Online Lernen und Lehren, in den Fokus rückt, zeigte das dreijährige Forschungsprojekt "Lernwelt Hochschule" auf, dass sich nicht nur die digitalen Strukturen verändern müssen. Hochschuldidaktische Veränderungen wie der "Shift from Teaching to Learning" sind genauso erforderlich wie die Veränderung von Strukturen der Hochschulorganisation, von physischen Lehr- und Lernräumen sowie von digitalen Strukturen. Allerdings konnten in den einzelnen Bereichen auch Aktivitäten von Hochschulen gefunden werden, die richtungsweisend sind. Es zeigte sich auch, dass die Entwicklung einer studierendenorientierten Hochschule nicht nur ein hochschulinternes Querschnittsthema ist, sondern der Mitwirkung der gesamten Gesellschaft bedarf, da Zukunft nicht ohne Kontexte zu denken ist.

Das Forschungsprojekt wurde von der Hochschule der Medien Stuttgart (HdM) in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, der Otto-Friedrich-Uni¬versität Bamberg, der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und der Deutschen Initiative für Netzwerkinformation e.V. (DINI) realisiert und von der Dieter Schwarz Stiftung gefördert.

Baukasten für Entscheidende

In der Publikation "Zukunft Lernwelt Hochschule" wird das Thema unter den thematischen Fokussen Hochschulorganisation, Hochschuldidaktik, physische Lehr- und Lernräume und digitale Strukturen diskutiert. Außerdem werden die Beiträge der Konferenz Zukunft Lernwelt Hochschule gebündelt und vertieft. Mit einem Baukasten für Veränderungsprozesse soll den Gestaltenden und Entscheidenden in Hochschulen eine Orientierung geboten werden.

Richard Stang, Alexandra Becker (Hrsg.)
Zukunft Lernwelt Hochschule
Perspektiven und Optionen für eine Neuausrichtung
Berlin/Boston: De Gruyter Saur 2020, 273 Seiten,
PDF-ISBN: 978-3-11-065366-3
EPUB- ISBN: 978-3-11-064967-3
Printausgabe ISBN: 978-3-11-064946-8
PDF Open Access: kostenlos (https://www.degruyter.com/view/title/552482)
Printausgabe: 99,95 Euro

 

VERÖFFENTLICHT AM

15. Juni 2020

KONTAKT

Prof. Dr. Richard Stang

Informationswissenschaften

Telefon: 0711 8923-3174

E-Mail: stang@hdm-stuttgart.de

Alexandra Becker

Institut für angewandte Forschung (IAF)

Telefon: 0711 8923-2646

E-Mail: beckera@hdm-stuttgart.de

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