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Hochschule der Medien

Crossmedia-Redaktion/Public Relations

Engagement neben dem Studium

Patchara Wieczorek studiert im dritten Semester an der Hochschule der Medien (HdM). Neben ihrem Studium engagiert sie sich sowohl im Senat der Hochschule als auch im Fakultätsrat, ist stellvertretende Ratspräsidentin der Verfassten Studierendenschaft, Leitungsteil des Studentenfernsehens stufeTV sowie Semestersprecherin ihres Jahrgangs im Studiengangs Crossmedia-Redaktion/Public Relations. Seit Dezember 2020 hat sie noch einen weiteren Posten: Sie ist zweite Vereinsvorstandsvorsitzende beim Hochschulradio HORADS 88,6.

Patchara Wiezorek engagiert sich neben ihrem Studium stark an der HdM, Foto: privat

Patchara Wiezorek engagiert sich neben ihrem Studium stark an der HdM, Foto: privat

Wenn man sich die Auflistung der Bereiche anschaut, in denen sich Patchara Wieczorek engagiert, könnte man meinen, man schaut sich den Lebenslauf von mindestens drei verschiedenen Personen an. Doch die Bachelorstudentin hat schon früh erkannt, dass man selbst Teil des großen Ganzen sein muss, um etwas bewirken zu können. "Mit meiner Tätigkeit in Gremien möchte ich aktiv nach Lösungsansätzen suchen und für die Ziele aller Studierenden kämpfen", sagt sie. "Jeder bringt seine persönliche Geschichte mit, und mir ist wichtig, mich für jeden Einzelnen einzusetzen. Zudem ist die HdM eine Hochschule mit einer sehr guten Reputation. Deshalb bin ich umso stolzer, nicht nur als Studentin ein Teil davon zu sein, sondern auch in der Hochschulpolitik."

Bestmögliche Unterstützung bieten

Dass mit ihrem Engagement in den Gremien der Hochschule sowie in der VS auch eine große Verantwortung einhergeht, ist der 32-Jährigen bewusst. Insbesondere unter den aktuellen Umständen, die der Corona-Pandemie geschuldet sind, gestaltet sich die Arbeit innerhalb der verschiedenen Gremien oftmals schwieriger als erwartet. "Da aktuell alles digital läuft, ist die Kommunikation oft langwieriger", bestätigt Wieczorek. Trotz vieler brisanter Themen würden technische Schwierigkeiten und Einschränkungen oft zu erschwerten Abstimmungen und längeren Ratssitzungen führen. Auch viele Notfallsitzungen und ihr Wunsch, so gut wie möglich für alle Studierenden und ihre Anliegen erreichbar zu sein, machen die Gremienarbeit noch zeitintensiver. Doch für "Patchi", wie Wieczorek von Bekannten und Freunden genannt wird, ist das in Ordnung: "Nur so kann ich den Studierenden meine bestmögliche Unterstützung geben."

Gutes Signal für die Zusammenarbeit

Während sie sich bewusst für ihre Ämter im Senat und Fakultätsrat der HdM, in der Verfassten Studierendenschaft (VS) und als Semestersprecherin hat aufstellen lassen, kam die Wahl zur stellvertretenden HORADS-Vorsitzenden für die deutsche Studentin mit thailändischen Wurzeln überraschend. "Ich habe vorher nicht mit dem Gedanken gespielt, dafür zu kandidieren. Ehrlich gesagt, wusste ich nicht einmal, dass das Studierende das machen können, da sonst Professoren dies übernehmen", gesteht sie. Direkt nach ihrer Wahl auf der Mitgliederversammlung des Hochschulradios im Dezember 2020 trat sie in die Fußstapfen ihres Vorgängers Professor Steven Bolarinwa. "Die VS ist ein wichtiges Vereinsmitglied von HORADS 88,6 und meine neue Doppelfunktion ist ein gutes Signal für eine engere Zusammenarbeit." Zudem bringe ihr neues Amt weitere Vorteile mit sich, wie etwa kürzere Kommunikationswege sowie eine höhere Beteiligung der Studierenden.

Voller Überzeugung

Wie auch als in ihrer Rolle als eine der Leiterinnen beim Studentenfernsehen stufeTV kann die Wahlheilbronnerin selbst entscheiden, wie lange sie bei HORADS 88,6 zweite Vereinsvorsitzende bleiben möchte. Als Semestersprecherin für ihren Studiengang steht sie ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen noch bis zum Studienabschluss zur Verfügung. Ihre Zeit im Senat, im Fakultätsrat, in der VS und als stellvertretende Ratspräsidentin ist auf ein Jahr begrenzt. Trotz zeitintensiver Arbeit und einem anstrengenden Alltag weiß Patchara Wieczorek: "Wenn man etwas aus voller Überzeugung und aus ganzem Herzen macht, dann fühlt es sich nicht wie eine Arbeit an, bei der man hofft, dass bald Feierabend ist." Auf die Frage, ob sie sich wieder aufstellen lassen würde, kam ihre Antwort wie aus der Pistole geschossen: "Aber klar!"

Giuseppa Maria Spatola

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