Deutsch-israelische Kooperation

Graphic Novels über den Holocaust

Im März 2021 startete ein deutsch-israelischer Online-Kurs, initiiert von Prof. Na'ama Sheffi vom Department of Communications am israelischen Sapir College und Prof. Katarina Bader von der Hochschule der Medien (HdM). Elf Studierende arbeiteten an Graphic Novels und setzten sich dabei mit dem Holocaust und seinem Gedenken auseinander.

In den ersten Unterrichtseinheiten tauschten sich die vier israelischen und sieben deutschen Studierenden über ihr Wissen zum Holocaust in ihren Ländern aus

In den ersten Unterrichtseinheiten tauschten sich die vier israelischen und sieben deutschen Studierenden über ihr Wissen zum Holocaust in ihren Ländern aus

In den ersten Unterrichtseinheiten tauschten sich die vier israelischen und sieben deutschen Studierenden aus dem Studiengang Crossmedia-Redaktion/ Public Relations über ihr Wissen zum Holocaust in ihren Ländern aus und formulierten einen Verhaltenskodex. "Ich war sehr aufgeregt, Menschen aus Israel kennenzulernen, weil ich dieses Land nie auf dem Schirm hatte", berichtet Romina Trslic. Die zu Kursbeginn vorgestellten israelischen, deutschen und amerikanischen Graphic Novels wurden dann je nach Interesse auf die binationalen Teams verteilt. Im Laufe des Semesters erarbeiteten die Gruppen akademische Paper und Medienprodukte wie Podcasts oder Webseiten.

Magischer Austausch

"Ich habe mich sehr gefreut, dass die Teams auch über viele andere relevante Themen gesprochen haben: Fortschritte bei der Impfung, die politische Situation in beiden Ländern, die Familiengeschichte. Es kam das Gefühl eines echten Austausches auf", berichtet Prof. Katarina Bader. Auch Na'ama Sheffi beobachtete erfreut den sensiblen und aufmerksamen Umgang zwischen den Studierenden und beschreibt den Kurs als "magisch". Die Gruppen hätten sich inspirierend mit der Geschichte beider Nationen auseinandergesetzt, meint sie. Auch die Studierenden behalten den Kurs in guter Erinnerung. "Ich fand es schön, wie offen und ehrlich jeder war. Ich habe mich wohl gefühlt, meine Meinung zu kommunizieren", erinnert sich Karla Denzer.

Zwei hochkarätige Gäste

Höhepunkte des Kurses waren zwei Treffen mit Künstlern: die zweifache Eisner-Award-Gewinnerin und renommierte Graphic-Novel-Zeichnerin Rutu Modan und Michal Paz-Kalp, der eine Ausstellung über den Holocaust in Graphic Novels im Comicmuseum von Holon kuratiert hat. Der Kurs wurde durch ein Stipendium des baden-württembergischen Landtags für deutsch-israelische Austauschprogramme unterstützt und von der Abteilung für akademische Internationalisierung am Sapir College gefördert.

 

Anna-Sophie Kächele

VERÖFFENTLICHT AM

02. August 2021

KONTAKT

Prof. Dr. Katarina Bader

Crossmedia-Redaktion/Public Relations

Telefon: 0711 8923-2689

E-Mail: baderk@hdm-stuttgart.de

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