TICON Teaching Creativity Online

Kreatives Arbeiten in digitalen Lernumgebungen

Die Hochschule der Medien (HdM) engagiert sich als eine von fünf europäischen Bildungseinrichtungen für das Forschungsprojekt "TICON – Teaching creativity online for HE engineering teachers“. Innerhalb der nächsten zwei Jahre wird in dem Projekt eine digitale Plattform geschaffen, mithilfe derer Hochschuldozenten im MINT Bereich erlernen, auch in Online-Formaten Kreativität zu vermitteln.

Zur Detailansicht Ekrem Ulus, Firat Sasar (beide Ege University Izmir), Kathryn Cormican (National University of Ireland Galway), Jessica Beer (HdM), Özge Andiç-Çakır (Ege University Izmir), Manon van Leeuwen (EOLAS Spain), Patricia Wolf (Universitet Syddansk), Tom Hager, Christoph Kunz (beid HdM) und Andreas Wilhøft (Universitet Syddansk), Foto: Projektteam

Ekrem Ulus, Firat Sasar (beide Ege University Izmir), Kathryn Cormican (National University of Ireland Galway), Jessica Beer (HdM), Özge Andiç-Çakır (Ege University Izmir), Manon van Leeuwen (EOLAS Spain), Patricia Wolf (Universitet Syddansk), Tom Hager, Christoph Kunz (beid HdM) und Andreas Wilhøft (Universitet Syddansk), Foto: Projektteam

Aufgrund der Covid-19-Pandemie findet Hochschulunterricht vermehrt in hybriden Lernformaten oder gänzlich digital statt. „Lehrende tun sich bei Online-Formaten aber häufig schwer, Kreativität einzubinden und zu fördern, da für kreative Prozesse oft ein direkter Kontakt zu anderen und ein Face-to-Face-Kontakt zum Lehrenden benötigt wird", so Prof. Dr. Christoph Kunz, wissenschaftlicher Leiter des TICON Projekts an der HdM. Im Forschungsprojekt „TICON - Teaching creativity online for HE engineering teachers" soll deshalb eine digitale Lernplattform geschaffen werden, mit deren Hilfe Hochschuldozentinnen und -dozenten aus dem MINT-Bereich ihre Fähigkeiten und ihr Wissen zur Vermittlung von Kreativität auch in Online-Formaten verbessern können. Dazu soll eine innovative und pädagogisch evaluierte Methodik eingesetzt werden.

Arbeitsbereiche des Projektes

Um das Forschungsziel zu erreichen, haben die Bildungseinrichtungen drei Hauptarbeitspakete konzipiert. In den ersten beiden Schritten werden anhand einer qualitativen Bedürfnis- und Anforderungsanalyse der pädagogische Ansatz, Aufbau und Struktur der Lerninhalte und die eigentlichen Inhalte und Lernmaterialien entwickelt und evaluiert. Anschließend wird in Verantwortung des Forschungsleuchtturms "CREAM" der HdM eine digitale Toolbox und Lernumgebung entworfen, in der die vorher festgelegten Inhalte und das definierte Didaktik-Konzept passend umgesetzt werden können. "Vor Kurzem konnten wir das erste größere Arbeitspaket abschließen, nachdem nun alle Interviews und Fokusgruppen stattgefunden haben", berichtet Christoph Kunz.

Kooperation mit vier europäischen Universitäten

Neben der HdM sind die dänische Syddansk Universitet (SDE), die türkische EGE University, die irische National University of Ireland Galway und die spanische Eolas S.L an TICON beteiligt. Das Projekt läuft bis April 2023 und wird vom Förderträger ERASMUS+ mit 300.000 Euro unterstützt.

 

Vivian Walz

VERÖFFENTLICHT AM

14. Dezember 2021

KONTAKT

Prof. Dr. Christoph Kunz

Wirtschaftsinformatik und digitale Medien

Telefon: 0711 8923-3157

E-Mail: kunz@hdm-stuttgart.de

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