Studiengang Informationsdesign

»Designing Information Experience«

Das ist das Motto für Informationsdesigner.

Sie sind Experten darin, Informationen verständlich, zielgruppengerecht und medienübergreifend zu konzipieren, zu gestalten und zu entwickeln. Im alltäglichen Informationsdschungel sorgen sie nicht nur systematisch für Orientierung und Verständnis, sondern gestalten Informationen so, dass sie positive Erlebnisse und eine persönliche Bedeutung für die Nutzer erzeugen. Das Tätigkeitsfeld von Informationsdesignern umfasst neben klassischen Printmedien auch interaktive Medien für Web oder mobile Geräte, Multimedia-Produkte und Lehrmedien.



Der Bachelorstudiengang Informationsdesign an der Hochschule der Medien zielt darauf ab, Experten für die Konzeption, Darstellung und Strukturierung jeglicher Art von Informationen auszubilden. Mit diesem Profil in der Studiengang einmalig in der deutschen Hochschullandschaft.

Im Gegensatz zu der verwandten Studienrichtung Kommunikationsdesign steht beim Informationsdesign das benutzerzentrierte Gestalten von Informationen im Mittelpunkt. Effizienz, Effektivität und Benutzungsfreundlichkeit sind von herausragender Bedeutung. Daneben sollen Informationsprodukte die Nutzer auch faszinieren und positiv ansprechen, also eine positive User-Experience ermöglichen.

Zudem ist der interdiszipliäre Ansatz von immenser Bedeutung: zu wissen, wie der "andere" denkt. Daher werden Informationsdesigner fachlich breit ausgebildet, d.h. nicht nur in der Disziplin Design sondern auch auf den Gebieten der Informationstechnologie, der Psychologie bzw. der Didaktik, des professionellen Schreibens und der Usability. Auch darin unterscheidet sich das Informationsdesign von fachverwandten Studiengängen wie z.B. Kommunikationsdesign: Im interdisziplinären Ansatz liegt zugleich der innovative Aspekt des Studiengangs.

Das Hauptstudium besteht aus Pflichtmodulen und Wahlpflichtmodulen zu ähnlichen Anteilen in unterschiedlichen Inhaltsbereichen. Im Bereich "Spezialisierung" (Wahlpflicht) können Studierende frei aus einem Katalog von Veranstaltungen wählen. Ein Anspruch auf das Angebot aller Module des Katalogs in jedem Semester besteht jedoch nicht. Im Wahlpflichtbereich "Projekte" können fachspezifische, interdiszipliäre und transdisziplinäre Projekte gewählt werden. Im Laufe ihres Studiums müssen Studierende mindestens ein interdisziplinäres oder transdisziplinäres Projekt bearbeiten.

Studiengangs-News

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Animationen hautnah - das Fakultätssystem öffnet Türen zu neuen Welten!

Informationsdesign-Studenten haben ab dem 3. Semester nach dem Abschluss des Grundstudiums die Chance fakultätsweite Kursangebote zu wählen und so ihr Wissen auch in verwandten Themenbereichen zu vertiefen.
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Informationsdesigner bringen die Identität der Hochschule zum Ausdruck

Im Erweiterungsbau Süd weist ein neues Leitsystem den Weg
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Beiträge von www.hdm-stuttgart.de zum Thema Informationsdesign


Positive Nutzererlebnisse im Fokus

Am "World Usability Day", dem weltweiten Aktionstag zur Förderung des Bewusstseins für nutzerfreundliche Interface-Gestaltung am 10. November 2016, wurde in Stuttgart das Kompetenzzentrum „Design4Xperience" eröffnet. Das Zentrum wird von der bwcon GmbH in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) und der Hochschule der Medien (HdM) getragen.  mehr


Verbesserung von 3D-Programmen

Die Forschungsgruppe "Information Experience and Design Research Group" der Hochschule der Medien (HdM) arbeitet an einem Projekt zur Verbesserung der Nutzung von 3D-Software. Damit sollen Entwickler 3D-Software für kleine und mittlere Unternehmen so anpassen können, dass sie intuitiv und mit Freude genutzt wird. An dem Projekt "3D GUIde" sind neben der HdM das Virtual Dimension Center in Fellbach, die Universität Würzburg und vier Unternehmen aus Stuttgart, Hamburg und München beteiligt. Der Startschuss fiel im Oktober 2015. mehr


"Sprechen Sie Emoji?"

Das soziale Netzwerk Facebook möchte noch in diesem Jahr zusätzlich zum bekannten "Gefällt mir"-Daumen die neue Kommentarfunktion "Reactions" einführen. Zukünftig sollen Nutzer mit sechs verschiedenen "Emojis" ihre Gefühlsreaktionen wie zum Beispiel Liebe, Wut oder Freude auf einen Facebook-Post ausdrücken können. mehr