DE

| EN

Studieren. Wissen. Machen.

Details zur Person

Semesterferien

Urlaub im Corona-Sommer

Das virtuelle Sommersemester ist vorbei. Studentinnen und Studenten der Hochschule der Medien verabschieden sich in die Semesterferien. Viele nutzen für gewöhnlich die vorlesungsfreie Zeit, um zu reisen und die Welt zu erkunden. Doch wie verreist man während einer Pandemie?

Trotz anhaltendem Infektionsrisiko und diverser Reisewarnungen von Seiten des Auswärtigen Amtes ist es auch in diesem Jahr möglich, den schwäbischen Kessel für eine Urlaubsreise zu verlassen - wenn auch unter anderen Bedingungen, wie der Einhaltung strikter Hygieneregeln. So werden in diesem Sommer weniger Backpacks für einen Trip durch Thailand und Co. gepackt, sondern verstärkt Reiseziele im Inland und den Nachbarländern angesteuert. Wie hat die Redaktion der Hochschulkommunikation den Corona-Sommer 2020 erlebt? Vier studentische Hilfskräfte gewähren Einblicke in ihre Reiseerlebnisse.

Rundreise durch Baden-Württemberg

Belebter Markt am Fuße des Freiburger Münster
"Während meines einwöchigen Urlaubs in Baden-Württemberg hatte ich hinsichtlich des Hygienestandards ein durchweg sicheres Reisegefühl. Sowohl am Titisee, als auch in Freiburg und Konstanz waren zwar die Straßen belebt und viele Menschen unterwegs, jedoch wurde aus meiner Sicht weitestgehend ein Mindestabstand eingehalten sowie Hygienemaßnahmen im Gastronomie- und Hotelbetrieb ergriffen", erzählt Kathrin Haas, die im zweiten Semester Unternehmskommunikation an der HdM studiert.

Die Besucher der Freiburger Stadtführung halten Abstand zueinander
"Die Freiburger Stadtführerin begann ihre Führung mit den Worten: 'Bitte bleiben Sie in der Nähe derjenigen, mit denen Sie angekommen sind und halten Sie 1,5 Meter Abstand.' Ihr zufolge sei die Menge der Menschen in Freiburg vergleichbar mit den Vorjahren, aber die Zusammensetzung der Stadtbesucher habe sich verändert. So seien kaum spanisch-, italienisch- oder französischsprachige Menschen vor Ort, dafür viel mehr Deutsche. Die relativ hohe Anzahl deutscher Urlauber konnte ich ebenfalls während einer Wanderung durch die Ravennaschlucht beobachten, wo ein Deuter Rucksack den nächsten jagte." 

Trip nach Hamburg und Österreich

Menschen sitzen mit Abstand am Hamburger Hafen
"Während meines Aufenthalts in Hamburg hatte ich nicht das Gefühl, als sei Corona überhaupt noch ein Begriff. An den Touristen-Hotspots waren Menschenmassen anzutreffen. Der Abstand wurde nicht immer eingehalten und die meisten Menschen trugen keine Maske. In den meisten Restaurants und Bars wurde auf die Einhaltung des Abstands geachtet und die Personalien der Gäste wurden aufgenommen", berichtet Jennifer Kögel.

Allein auf weiter Flur in Österreich
"In Österreich gilt beim Einkaufen in Bekleidungsgeschäften keine Maskenpflicht, beim Lebensmitteleinkauf und Fahren der Gondeln hingegen schon. Das ist ziemlich verwirrend und hat mich während des Besuchs eines Einkaufscenters etwas beunruhigt, weshalb meine Familie und ich auch dort unsere Maske trugen. Zudem gilt hier der Mindestabstand von nur einem Meter, in Restaurants und Bars wurden wir nie nach unseren Personalien gefragt. Beim Bergwandern begegneten wir nur sehr wenigen Personen und hatten daher keine Angst, uns mit dem Corona-Virus anzustecken," so die Absolventin des Studiengangs Crossmedia-Redaktion/Public Relations.

Hotelurlaub auf Rhodos

Desinfektionsmittel-Spender am Eingang des Hotel-Restaurants
"In den Geschäften von Rhodos Stadt galt Maskenpflicht, in meinem 4-Sterne Tui Hotel jedoch nicht. Im Restaurant wurde weder von den Gästen, noch vom Personal besonders auf die Einhaltung des Abstands geachtet. Jedoch durfte man sich nicht selbst am Buffet bedienen, sondern man wurde bedient. Das hat gut geklappt. Im Hotel hingen an einigen Stellen Spender mit Desinfektionsmittel. Am Anreisetag klebte eine Art Siegel an der Tür des Hotelzimmers, das implizierte, dass das Zimmer nach Corona-Standard gereinigt wurde. Das war ganz süß und vermittelte etwas Sicherheit," findet Giulia La Manna, die Werbung und Marktkommunikation an der HdM studiert und ihren Urlaub in Griechenland verbracht hat.

 

 

 Wanderung im Zittertal

Zillertal, alle Fotos: privat
"Wir waren den ganzen Tag in den Zillertaler Alpen unterwegs und haben nur wenige Wanderer getroffen", sagt Katrin Rappold, Absolventin des Studiengangs Medienwirtschaft an der HdM.

 

 

Kathrin Haas

VERÖFFENTLICHT AM

08. September 2020

Lesen Sie auch

ARCHIV

Studium
WAS DENKEN SIE DARÜBER?


Verstanden

Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies gesetzt werden. Mehr erfahren