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Hochschule der Medien

Institut für Moderation

Ein „Sport-Fossil“ zu Gast: Gerhard Delling

Am 8. Dezember 2011 war der bekannte Sportmoderator zu Gast beim Institut für Moderation an der Hochschule der Medien (HdM). In einem 45-minütigen Werkstattgespräch mit Moderatoren aus dem Qualifikationsprogramm des Instituts plauderte er nicht nur aus seinem Berufsleben.

Zur Detailansicht (v.l.): Stephanie Schlayer, Gerhard Delling und Markus Bundt

(v.l.): Stephanie Schlayer, Gerhard Delling und Markus Bundt

Zur Detailansicht Entspannte Runde mit spannenden Themen

Entspannte Runde mit spannenden Themen

Zur Detailansicht Bei Gerhard Delling sind Kameras nicht weit

Bei Gerhard Delling sind Kameras nicht weit

Zur Detailansicht Das Werkstattgespräch war gut besucht

Das Werkstattgespräch war gut besucht

Zur Detailansicht "Sport-Fossil"Gerhard Delling

"Sport-Fossil"Gerhard Delling

Zu Freude der Zuhörer leitete das Moderatoren-Team Stephanie Schlayer und Markus Bundt im gut gefüllten Audimax ein heiteres Gespräch mit einem ebenso heiteren Gerhard Delling. Er ist das Gesicht des deutschen Sport-Fernsehens. Delling, unter anderem Sportschau-Moderator, hat beim deutschen Fernsehpublikum durch die Fußball-Länderspiel-Moderationen mit Günter Netzer längst Kult-Status. Das Duo wurde unter anderem mit dem Adolf-Grimme Preis (2000) und mit dem Deutschen Medienpreis für Sprachkultur (2008) ausgezeichnet. Auf die Frage, ob „der Herr Netzer immer so ist, wie er im Fernsehen rüberkommt", hat Delling eine ebenso klare wie einfache Antwort: „Wir telefonieren sehr viel, und er ist genauso wie da."

Sportlicher Moderator

Gerhard Dellings Interesse am Sport ist nicht nur passiver Natur: Er ist seit Kindertagen aktiv und bezeichnet sich selbst in der Hinsicht als „Fossil". Neben Tischtennis, Hockey und Handball hat der gebürtige Rendsburger einiges ausprobiert, wobei er dem Fußball immer treu geblieben ist. Er joggt zweimal wöchentlich, spielt nebenbei „ab und zu schlecht Golf, noch schlechter Tennis". Allerdings ist der Journalist nicht nur im Sport zu Hause. Als studierter Volkswirt mit allgemeinem politischem Interesse und dem Drang, Entwicklungen zu verfolgen, ist sein Wissensdurst breit gefächert. Für die Zukunft kann Delling sich vieles vorstellen, unter anderem dass ein Mensch durchaus 120 Jahre alt werden kann. Um fit zu bleiben, sind neben dem ständigen Lernen für die geistige Beweglichkeit zwei Dinge besonders wichtig: „Das eine ist die Musik, und das andere ist der Sport". Sollte es ihn in dieser langen Lebenszeit einmal auf eine verlassene Insel ziehen, sind drei Dinge dafür auch schnell gepackt: „An guten Tagen meine Frau, natürlich einen Ball und meine Kinder".

Tipps für den Nachwuchs

Dem Moderatoren-Nachwuchs rät Gerhard Delling, sich nicht zu sehr auf das klassische Moderieren im „Viereckigen Kasten" zu konzentrieren. Die handwerkliche Arbeit des Journalismus sei ebenso wichtig wie ein breites Interessengebiet. Studierenden, die im Beruf Erfolg haben wollen, nennt er zwei Möglichkeiten: „Die eine ist, man tut, als könnte man etwas, und die andere, man kann wirklich etwas". Der Sportjournalist rät zur zweiten Methode, denn „da ist die Konkurrenz nicht so groß".

Nach Marcel Reif, Peter Kloeppel, Frank Elstner und Ranga Yogeshwar ist Gerhard Delling bereits der fünfte prominente Top-Moderator, der das Institut für Moderation an der Hochschule der Medien durch seinen Besuch unterstützt.

 

Thomas Deyen

VERÖFFENTLICHT AM

09. Dezember 2011

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Prof. Stephan Ferdinand

Medienwirtschaft

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