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Hochschule der Medien

Offizielle Einweihung

Hochschule der Medien eröffnet ihren Neubau

Mit dem "Erweiterungsbau Süd" hat die Hochschule der Medien (HdM) einen weiteren Büro- und Hörsaalbau erhalten. Nach zweijähriger Bauzeit übergab das Universitätsbauamt Stuttgart und Hohenheim den würfelförmigen Komplex am 21. Oktober 2016 feierlich an die HdM.

Der Würfel der HdM
(Fotos: HdM)

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Zur Detailansicht HdM-Rektor Prof. Dr. Alexander W. Roos, Sybille Müller (Leiterin Universitätsbauamt Stuttgart und Hohenheim), Petra Olschowski (Staatssekretärin Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst), Dr. Gisela Splett (Staatssekretärin Ministerium für Finanzen), Isabel Fezer (Bürgermeisterin Landeshauptstadt Stuttgart) und Annette Ipach-Öhmann (Direktorin Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg), Foto: HdM Stuttgart/ Jordan

HdM-Rektor Prof. Dr. Alexander W. Roos, Sybille Müller (Leiterin Universitätsbauamt Stuttgart und Hohenheim), Petra Olschowski (Staatssekretärin Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst), Dr. Gisela Splett (Staatssekretärin Ministerium für Finanzen), Isabel Fezer (Bürgermeisterin Landeshauptstadt Stuttgart) und Annette Ipach-Öhmann (Direktorin Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg), Foto: HdM Stuttgart/ Jordan

Nach der Begrüßung durch Annette Ipach-Öhmann, Direktorin des Landesbetriebs Vermögen und Bau Baden-Württemberg, übergab Finanzstaatssekretärin Gisela Splett das neue Gebäude an die HdM. "Die zusätzliche Fläche kommt der Ausbildung zukünftiger Spezialistinnen und Spezialisten der Medienwelt zu Gute." Auch Petra Olschowski, Staatssekretärin im Wissenschaftsministerium, lobte das neue Gebäude als Vorzeigeobjekt aus architektonischer und städtebaulicher Sicht: "Die Erweiterung eröffnet den Studierenden den notwendigen Raum zur Erprobung innovativer Formate in zukunftsträchtigen Medienbereichen - über verschiedene Disziplinen hinweg."
Isabel Fezer, Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Stuttgart, sowie HdM-Rektor Professor Dr. Alexander W. Roos beendeten den offiziellen Teil der Feierlichkeiten mit ihren Grußworten, in denen sie den großen Nutzen des Gebäudes betonten: "Dieser Neubau ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg in die Hochschule für Angewandte Wissenschaften des 21. Jahrhunderts, die umsetzungsorientiertes Wissen schafft", freute sich Roos über die Fertigstellung.

Die Gesamtbaukosten in Höhe von sieben Millionen Euro hatte die Hochschule übernommen. Der Lehrbetrieb wurde bereits im März 2016 - pünktlich zum Start des Sommersemesters - aufgenommen.

Zwei neue Gebäude in zwei Jahren

Erst 2014 wurde der "Zitronenschnitz" in der Nobelstraße 8 in Betrieb genommen, wodurch die drei Fakultäten der HdM erstmals seit Bestehen der HdM räumlich vereint wurden. Mit einem weiteren Gebäude - aufgrund seiner kubischen Form auch "Würfel" genannt - reagierte die HdM auf das begrenzte Platzangebot am Hochschulstandort. Die bisherigen Kapazitäten reichten für rund 4900 Studenten, 140 Professoren, über 200 Mitarbeiter und zahlreiche Lehrbeauftragte nicht mehr aus. Durch den Ausbau von Studienangeboten in nahezu allen Medienbereichen fehlten Flächen für Büros, zum Lernen oder für Projektarbeiten.

"creativity lab" und "maker space"

Das neue Gebäude mit der Postanschrift Nobelstraße 10a beeindruckt durch eine prägnante Würfelform. Die schaufensterartige Verglasung sorgt für helle, noch größer wirkende Räume, eine freundliche Lernatmosphäre und einen weiten Ausblick in die Umgebung. Die breiten Fensterbänke können als "chill area" genutzt werden. Auf einer Fläche von 1850 Quadratmetern und über vier Stockwerke sind im Neubau neben neun Seminarräumen zwei Büroräume und ein Fotostudio untergebracht. Außerdem haben der Studiengang Crossmedia-Redaktion / Public Relations, die Lehrredaktion "Convergent Media Center" und das Weiterbildungszentrum hier Platz. Im Erdgeschoss befindet sich das sogenannte "creativity lab", das Raum für Veranstaltungen, Projekt- und Gruppenarbeiten sowie Planspiele bietet. Es wurde mit fünf Bildschirmwagen ausgestattet. Besonders stolz ist Rektor Roos auf den "maker space", in dem Studenten ihrer Kreativität freien Lauf und Dinge Gestalt annehmen lassen können. Dabei handelt es sich um einen Arbeits-, Übungs- und Kommunikationsraum, der ideal zum restlichen projektorientierten Organisationskonzept der HdM passt.

Leitsystem von Studenten entwickelt

Das Leitsystem im "Würfel" wurde im Rahmen des Seminars "Leit- und Orientierungssysteme" im Studiengang Informationsdesign bei Prof. Elke Knittel entwickelt. Der Entwurf konnte unter Berücksichtigung der architektonischen Gegebenheiten in die Praxis umgesetzt werden. Das Leitsystem sei zeitgemäß, flexibel transferierbar auf weitere Gebäude und bringe die Identität der HdM zum Ausdruck, so Knittel.

Der "Würfel" löst den einstöckigen Pavillon ab, der bereits vor über 20 Jahren als Behelfsgebäude aufgestellt worden war. Er dient weiterhin als Ausweichstätte für den Lehrbetrieb, bietet ein "Eltern-Kind-Zimmer" für Studenten sowie Arbeitsmöglichkeiten für Forscher und Gründer. Später soll dort ein neuer Platz entstehen, der von den Studenten als Aktionsfläche genutzt werden kann.

Isabell Meurers

VERÖFFENTLICHT AM

21. Oktober 2016

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