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Hochschule der Medien

Studienprojekt

HdM-Studenten erstellen multimedialen "Schatten"

Als Mitarbeiter in einer Notrufzentrale trägt man eine große Verantwortung, jede Ablenkung kann fatale Folgen haben. Diese zeigt das multimediale Projekt "Schatten", das von drei studentischen Gruppen der Stuttgarter Hochschule der Medien (HdM) entwickelt wurde. Neben einem Kurzfilm entwickelten die Studenten eine multimediale Rauminstallation und ein innovativ gestaltetes Buch.

Das multimediale Projekt "Schatten" umfasst einen Film, einen Projektor und ein Buch.

Das multimediale Projekt "Schatten" umfasst einen Film, einen Projektor und ein Buch.

Es war nur ein kurzer Blick auf das Handy, der tragische Folgen haben sollte. Der Kurzfilm „Schatten" erzählt die Geschichte von einem Mitarbeiter in einer Notrufzentrale, der durch eine Ablenkung die Adresse des Einsatzortes falsch weitergibt. Der Fehler verfolgt ihn und er sucht Wege, damit klarzukommen. Im Studiengang Audiovisuelle Medien realisierte eine Gruppe unter Leitung von Prof. Stefan Grandinetti den Kurzfilm von der Konzeption über den Dreh bis zum finalen Schnitt. Eine weitere Gruppe „Eventmedia" unter Leitung von Prof. Dr. Ursula Drees griff die Inhalte und Ideen des Films auf und setzte diese eindrucksvoll in eine multimediale Rauminstallation um, die auf der Medianight der HdM vorgeführt wurde.

Die Gruppe des Studiengangs „Druck- und Medientechnologie" beschäftigte sich im Rahmen des zentralen Projektpraktikums ebenfalls mit „Schatten" und entwarf eigenständig eine Faltschachtel und ein „Buch zum Drehen". Das Buch beschäftigt sich inhaltlich mit der Trauerarbeit einer Mutter, deren Baby aufgrund des Fehlers des Mitarbeiters der Notrufzentrale an den Unfallfolgen stirbt. In der Faltschachtel befindet sich eine Linse und ein Halter für ein Smartphone. Mit Hilfe der Linse dient die Schachtel als Projektor und man kann die Bilder oder den Film vom Smartphone an eine Wand projizieren. Es muss allerdings dafür im Raum sehr dunkel sein.

Buch zum Drehen wird zu fünf Meter langem Leporello

Bei der Entwicklung der extrem ausdrucksstarken Bildsprache wurde die Gruppe durch den Profi-Fotografen Wolf-Peter Steinheißer, die Schauspielerin Lena Thom sowie die Make-up- Künstlerin Gesa Stiller unterstützt.

Das Buch besteht aus einem einzelnen fünf Meter langen Papierbogen, der durch 23 Zickzackfalzungen zu einem Leporello wird. Auf dessen Vorderseite sind die Bilder der Trauerarbeit der Mutter zu sehen. Wenn man das Buch auf die Rückseite dreht, erscheint das Making-of des Printprodukts sowie die Anleitung von welcher URL man den Film laden kann und wie man beim Projizieren vorgehen sollte. Die Endverarbeitung und der Zusammenbau der Faltschachtel wurden mit erheblichem manuellem Aufwand durch die Gruppe an der HdM durchgeführt.

Finanziell getragen wurde das aufwändige Projekt von der Medien-Versicherung a.G. Karlsruhe, die das Printprodukt an ihre Kunden als Give-Away verteilt. Viele weitere Sponsoren wie die Fa. Gebr. Knauer GmbH & Co. KG, die Fa. Xeikon, die Fa. Kösel GmbH & Co.KG, die Fa. DigitalReproDruck GmbH, die Fa. MSP Prägetechnik, die Fa. Peyer AG und die Fa. Wilhelm LEOs Nachfolger GmbH unterstützten das Projekt großzügig entweder mit Geld- oder mit Sachbeiträgen.

Maximilian Wolf

VERÖFFENTLICHT AM

29. September 2017

KONTAKT

Prof. Dr.-Ing. Gunter Hübner

Druck- und Medientechnologie / Digital Publishing

Telefon: 0711 8923-2144

E-Mail: huebner@hdm-stuttgart.de

Prof. Stefan Grandinetti

Audiovisuelle Medien

Telefon: 0711 8923-2263

E-Mail: grandinetti@hdm-stuttgart.de

Prof. Ursula Drees

Audiovisuelle Medien

Telefon: 0711 8923-2292

E-Mail: drees@hdm-stuttgart.de

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