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Forschungsprojekt „GEI§T‟ - Künstliche Intelligenz in der Medienproduktion

Eine KI, die Nachrichten vorliest? Wie künstliche Stimmen die Medienberichterstattung beeinflussen, das möchte das Institut für Digitale Ethik an der Hochschule der Medien Stuttgart (HdM) in seinem neuen Forschungsprojekt „GEI§T" herausfinden. Ziel ist es, ethische Richtlinien für den Umgang mit künstlichen Stimmen herauszuarbeiten. Das Projekt wird bis September 2025 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit knapp 1 Million Euro gefördert.

Künstliche Intelligenz (KI) ist in aller Munde. Die Technologie unterstützt bereits Unternehmen in deren Entwicklung. Doch ihr Einsatz ist auch mit vielen offenen Fragen, gerade im ethischen Bereich, verbunden. Das Institut für Digitale Ethik an der HdM beschäftigt sich seit April 2023 im Rahmen des Projektes „GEI§T" mit der individualisierbaren, synthetischen Stimmerzeugung und erforscht den Einsatz von künstlichen Stimmen in der zukünftigen Medienproduktion. Zu den Projektpartnern zählen die Hamburger Medienproduktionsfirma nachtblau und das Fraunhofer Institut für Digitale Medientechnologie an den Standorten Oldenburg und Ilmenau.

Handlungsempfehlungen und Debatte

„Es ist notwendig, die Risiken, Herausforderungen und Chancen in der Anwendung von KI in den Medien aus ethischer Perspektive zu erforschen", sagt Prof. Dr. Petra Grimm, Leiterin des Instituts für Digitale Ethik an der HdM. Die beschleunigte Entwicklung und die unzähligen Möglichkeiten brauchen klare Handlungsempfehlungen und eine öffentliche Debatte. „Wir müssen uns dessen bewusst sein, dass KI derzeit unsere Welt verändert. KI wird auch die Art verändern, wie Medieninhalte generiert und produziert werden", so Grimm. Man dürfe dabei jedoch nicht vergessen, wie wichtig die Medien und eine qualitativ hochwertige Berichterstattung für die Demokratie seien.

Studie mit Medienschaffenden

In einer Studie mit Medienschaffenden will das Institut für Digitale Ethik der Frage nachgehen, wie der Einsatz der KI von Journalistinnen und Journalisten sowie Medienproduzentinnen und Medienprozenten akzeptiert wird. Herausgearbeitet werden sollen klare ethische Handlungsempfehlungen für den Einsatz von künstlichen Stimmen in der Medienberichterstattung.

Das Förderkennzeichen für das Projekt lautet: FKZ 01IS23014 A-C.

Kontakt

Prof. Dr. Petra Grimm

Medienwirtschaft

Telefon: 0711 8923-2202

E-Mail: grimm@hdm-stuttgart.de

Susanne Kuhnert, M.A.

E-Mail: kuhnert@hdm-stuttgart.de

gefördert vom BMBF

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