Innovative Abschlussarbeiten ausgezeichnet

 Prof. Dr. Gottfried Zimmermann hielt die Laudatio auf Fiona Heilemann
Prof. Dr. Gottfried Zimmermann hielt die Laudatio auf Fiona Heilemann

Drei Studierende der Stuttgarter Hochschule der Medien (HdM) haben am 25. November 2021 einen Preis der Leonberger Stiftung Etzold für ihre Thesis erhalten. Der Preis wird jedes Semester an Medienschaffende der HdM für herausragende und innovative Abschlussarbeiten vergeben. Als Preisträgerin des Wintersemesters 2020/2021 überzeugte Julia Hasubick. Sebastian Maisel und Fiona Heilemann erhielten die Auszeichnung für ihre Arbeiten im Sommersemester 2021.

Masterabsolventin des Studiengangs Computer Science and Media Fiona Heilemann erhielt den "Etzold Preis" des Sommersemesters 2021. In ihrer Arbeit hat sie sich mit Zugänglichkeitsdefiziten in Videospielen und VR-Anwendungen beschäftigt. Außerdem hat sie verschiedene freihändige Eingabemethoden zum Spielen eines VR-Spiels untersucht und in einer Nutzerstudie Bedienbarkeit und Benutzerfreundlichkeit bewertet. Damit biete Fiona Heilemann "einen vielversprechenden Ausblick auf die Zugänglichkeit von Videospielen für Menschen mit Handicap", fand die Jury.

 

"Forschen durch Entwickeln"


Sebastian Maisel, Absolvent des Masterstudiengangs Audiovisuelle Medien, hat sich in seiner Thesis mit der Neuentwicklung einer IP-basierten Kommunikationsplattform im Bereich von audiovisuellen Produktionsumgebungen beschäftigt. Er untersuchte, welche Herausforderungen die Eigenentwicklung eines Produktes in der Kommunikationstechnik mit sich bringt und inwieweit in der Branche bewährte Bedien- und Funktionskonzepte überarbeitet werden können. "Sebastian Maisel beweist neben dem bemerkenswert aufgearbeiteten theoretischen Teil seiner Abschlussarbeit mit der Entwicklung seines komplexen und innovativen Produktionsgeräts, dass an der HdM echte Produkte auf höchsten Niveau entstehen können", begründet die Jury ihre Entscheidung für den zweiten Preisträger des Sommersemesters 2021.

 

Julia Hasubick nahm den "Etzold Preis" für ihre Bachelorthesis zur Einbindung von RVK-Registerbegriffen in die Katalogrecherche entgegen. Die Studentin des Bachelorstudiengangs Informationswissenschaften hat in ihrer Arbeit analysiert, ob und inwiefern sich die RVK-Registerbegriffe, ein etabliertes Klassifikationssystem für wissenschaftliche Bibliotheken, für die Implementierung in die Katalogrecherche eignen. Damit hat sie die Jury überzeugt. Julia Hasubicks herausragende Abschlussarbeit befasse sich mit einem für die Fachcommunity äußerst relevanten Thema und sei bemerkenswert aufgearbeitet, lautete ihre Begründung für die Preisvergabe.

 

Die Stiftung


Die gemeinnützige "Stiftung Etzold" in Leonberg fördert durch die Vergabe des Preises die Aus- und Weiterbildung von Medienschaffenden im technisch-wissenschaftlichen Bereich oder in der Medienpädagogik. Sie wurde 2015 von Christine und Dr. Rüdiger Etzold gegründet. Seit dem Wintersemester 2015/2016 vergibt die Stiftung einen Preis an Absolventen der Stuttgarter Hochschule der Medien für die beste und innovativste Abschlussarbeit. Die Preisträger wählt eine Jury unter Vorsitz von HdM-Rektor Prof. Dr. Alexander W. Roos aus.

 


Kontakt:
Prof. Dr. Nils Högsdal
Telefon: 0711 8923-2003
E-Mail: hoegsdal@hdm-stuttgart.de

Weiterführende Links:
Zur Etzold Stiftung

25. November 2021