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Studiengang Medieninformatik

Studiengang Medieninformatik

"Wir treffen uns virtuell" - Das war die MediaNight im Sommersemester 20

Ausschnitt aus dem Livestream der virtuellen MediaNight
Ausschnitt aus dem Livestream der virtuellen MediaNight

Nach einem virtuellen Semester fand auch die MediaNight digital statt. Am vergangenen Donnerstag konnten die Studierenden, trotz Online-Semester, ihre Semesterprojekte auf der MediaNight erfolgreich vorstellen. Zuschauer konnten sich durch rund 90 Projekten stöbern und sich mit deren Machern im Chat austauschen. Diese MediaNight wird, als die erste virtuelle MediaNight, in die Geschichte der HdM eingehen.

Egal ob Animationsfilme, Games oder Apps: bei der MediaNight war wieder für jeden was dabei. Auf einer interaktiven Website konnte man sich durch die spannenden Projekte klicken, mit den Machern chatten oder plaudern und sogar die spielfertigen Games downloaden und ausprobieren.

 

Neue Spiele entdecken

 

Ein Besuch bei den Machern des Spiels „Pencil Panic“ war ein absolutes Muss. Die Studierenden aus dem Studiengang Medieninformatik und Mobile Medien hatten sich zum Ziel gesetzt, ein spielfertiges Partygame zu entwickeln. Mit Erfolg. Im virtuellen Raum herrschte eine ausgelassene Stimmung und der Besucher konnte gemeinsam mit den Entwicklern das Spiel ausprobieren. 

 

Eine ähnliche Motivation hatten die Macher vom Game „DYSTOPIA“. Die vier Studenten aus den Studiengängen Medieninformatik und Mobile Medien entwickelten ein 3D Singleplayer Game, welches sie den Besuchern auf der MediaNight vorstellten. Ziel im Spiel ist es, Basen, die von feindlichen Robotern bewacht werden, zu erobern und sich auf den Kampf mit dem Anführer der Roboter-Armee vorzubereiten. „Wir sind stolz darauf, trotz der Umstände ein spielbares Game auf die Beine gestellt zu haben.“ so Fred Akdogan, einer der vier Entwickler.

 

Wie die Stadtplanung die Luftqualität beeinflusst

 

Wer in Stuttgart und Umgebung wohnt, kennt das leidige Thema der schlechten Luftqualität und des Feinstaubalarms wohl nur zu gut. Die Studierenden vom Projekt „CITY SCOPE“ beschäftigten sich mit dem Zusammenhang der Luftqualität und der Stadtplanung. Auf der CityScope Website kann man die Stadtplanung per digitalen LEGO-Bausteinen verändern und anpassen. Stellt man beispielsweise einen Park anstelle eines Einkaufszentrums auf, kann man sofort sehen, wie sich die Luftqualität positiv verändert. „Wir wollten zeigen, dass schon kleine Dinge die Luftqualität verbessern könnte.“ so Carolin Schäfer.

 

Besser Forschen 

 

Mit dem Projekt „Virtuelles Klassenzimmer“ verfolgten die Studierenden aus den Studiengängen Computer Science and Media (Master), Medieninformatik und Audiovisuelle Medien (Master) das Ziel virtuell verschiedenen Forschungsfragen nachgehen zu können. Die Studierenden entwickelten eine virtuelle Lernumgebung, in der verschiedene Unterrichtsszenarien durchgespielt werden können. So kann eine Testperson mithilfe einer VR-Brille und Eye-Tracking in verschiedenen Situationen hinein versetzt werden. Das ermöglicht vor allem Psychologen und Forschern virtuelle Experimente durchzuführen.

 

Derweil forscht die Automobilbranche ausgiebig zum Thema autonomes Fahren. Ein wichtiger Aspekt dabei: Das Vertrauen der Menschen in die Maschine. „explAIn your Drive“ ist ein weitergeführtes Projekt von Studierenden aus dem Studiengang Mobile Medien und Medienwirtschaft. Die Studierenden untersuchen hierbei wie viele Informationen der Mensch braucht, um sich bei einer Fahrt in einem autonomen Shuttle sicher zu fühlen. Die virtuelle Situationen, wie das Shuttle auf einen Fußgängerüberweg zu fährt, zeigten die Studierenden den Interessierten an der MediaNight ausführlich.

 

Alles nur remote

 

Allgemein merkte man den Studierenden an, wie zufrieden sie mit ihren eigenen Projekten waren. Man sollte meinen, dass mehr Schwierigkeiten bei einem reinen Online-Projekt auftreten, aber ganz im Gegenteil. Die meisten Studierenden empfanden die Projektarbeit dieses Semester fast als angenehmer und einfacher. 

 

Auch wenn die virtuelle MediaNight auf der organisatorischen und technischen Seite reibungslos verlief, merkte man, dass der ein oder andere Besucher wohl Hemmungen hatte mit den Machern im virtuellen Meetingraum zu plaudern. Normalerweise sind die Studierenden einen großen Andrang gewöhnt. An dieser Stelle merkte man schließlich den Unterschied zwischen der virtuellen und der präsenz MediaNight. Nichtsdestotrotz können die Studierenden zurecht stolz auf sich sein, was sie in dem „nicht-ganz-so-normalen“-Semester geschafft haben.

 

Alle vorgestellten Projekte sind unter www.hdm-stuttgart.de/medianight zu finden. Die Live-Sendung steht auf dem YouTube Kanal der HdM unter https://www.youtube.com/watch?v=Hytc-4GR-Bg&t=13102s zur Verfügung.

 

- Sandra Gally


Kontakt:
Mona Weingart
Telefon: +4971189232664
E-Mail: weingart@hdm-stuttgart.de

Weiterführende Links:
Seite der virtuellen MediaNight
Zur Livestream-aufzeichnung

28. Juli 2020

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